Bleu d’Auvergne auswählen
Bleu d’Auvergne ist meist am Stück oder an der Käsetheke erhältlich. Ein kräftiger, gut gereifter Käse liefert ein deutliches Aroma, sollte aber fein zerbröckelt werden, damit er sich gleichmäßig im Teig verteilt.
Herzhafte Gougères aus Auvergne-Rhône-Alpes
Luftige herzhafte Brandteiggebäcke mit würzigem Bleu d’Auvergne, Walnüssen und schwarzem Pfeffer.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese kleinen Gougères verbinden die luftige Struktur französischer Brandteiggebäcke mit dem kräftigen Aroma von Bleu d’Auvergne und dem Biss fein gehackter Walnüsse. Der Teig wird zunächst auf dem Herd gekocht, anschließend zweistufig gebacken und warm oder lauwarm als herzhafter Apéro-Happen serviert.
Außen goldbraun und fest, innen leicht, weich und luftig; dazu cremig-würziger Blauschimmelkäse, knusprige Walnussstückchen und eine pfeffrige, herzhafte Note.
Schritt für Schritt
Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Belege ein Backblech mit Backpapier.
Wichtig: Beim Vorheizen und späteren Öffnen des Ofens auf heiße Flächen und Dampf achten.
Gib Wasser, Butter und Salz in den Topf und erhitze alles, bis die Butter geschmolzen ist und die Flüssigkeit kräftig kocht.
Daran erkennst du es: Die Butter ist vollständig geschmolzen und die Flüssigkeit kocht kräftig.
Wichtig: Heiße Butter-Wasser-Mischung kann spritzen.
Nimm den Topf kurz vom Herd. Schütte das Mehl auf einmal hinein und rühre sofort kräftig mit dem Holzlöffel, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind.
Daran erkennst du es: Ein glatter, zusammenhängender Teig ohne sichtbare Mehlnester ist entstanden.
Stelle den Topf wieder auf niedrige bis mittlere Hitze. Rühre die Masse 1 bis 2 Minuten weiter, bis sie sich als glatter Teigkloß vom Topfboden löst und sich am Boden ein dünner Film bildet.
Daran erkennst du es: Der Teig löst sich vom Topfboden und hinterlässt einen dünnen Film.
Wichtig: Topf und Teig bleiben sehr heiß.
Fülle den Teig in die Rührschüssel und lass ihn etwa 5 Minuten abkühlen. Rühre die Eier nacheinander ein. Das nächste Ei kommt erst dazu, wenn das vorherige vollständig eingearbeitet ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich und glänzend, aber nicht flüssig.
Hebe Bleu d’Auvergne, Walnüsse und Pfeffer unter. Prüfe die Konsistenz: Der Teig soll weich und glänzend sein, aber beim Anheben des Löffels langsam reißen.
Daran erkennst du es: Der Teig fällt zäh vom Löffel und enthält Käse und Nüsse gleichmäßig verteilt.
Setze mit zwei Teelöffeln oder einem Spritzbeutel etwa 24 walnussgroße Teighäufchen auf das Blech. Verrühre Eigelb und Wasser und bestreiche die Oberfläche dünn damit.
Daran erkennst du es: Die Häufchen sind möglichst gleich groß und mit einer dünnen Eigelbschicht überzogen.
Backe die Gougères 10 Minuten bei 200 °C. Öffne die Ofentür nicht, reduziere die Temperatur auf 150 °C und backe sie weitere 15 Minuten, bis sie goldbraun und außen fest sind.
Daran erkennst du es: Die Gougères sind goldbraun und außen fest.
Wichtig: Beim Absenken der Temperatur die Ofentür nur kurz und vorsichtig öffnen.
Schalte den Ofen aus, öffne die Tür einen Spalt und lass die Gougères 5 Minuten im Ofen stehen. Nimm sie anschließend heraus und lass sie weitere 5 Minuten ruhen. Serviere sie warm oder lauwarm.
Daran erkennst du es: Die Gougères sind stabil, noch leicht warm und lassen sich vom Backpapier lösen.
Wichtig: Backblech und Gebäcke sind unmittelbar nach dem Backen sehr heiß.
Gut zu wissen
Bleu d’Auvergne ist meist am Stück oder an der Käsetheke erhältlich. Ein kräftiger, gut gereifter Käse liefert ein deutliches Aroma, sollte aber fein zerbröckelt werden, damit er sich gleichmäßig im Teig verteilt.
Fein gehackte Walnüsse verteilen sich gleichmäßiger im Brandteig und verhindern, dass die kleinen Gougères beim Portionieren auseinanderfallen.
Die Gougères werden kräftiger und meist salziger im Geschmack.
Bleu d’Auvergne im gleichen Gewicht durch zerbröckelten Roquefort ersetzen. Den Salzgehalt des Teigs nicht zusätzlich erhöhen.
Die Eier einzeln einarbeiten und die Konsistenz nach jeder Zugabe prüfen.
Falls noch nicht portioniert, etwas Teig kurz weiter abkühlen lassen und beim nächsten Ei nur einen Teil verwenden; nach dem Backen lässt sich ein zu flüssiger Brandteig nicht zuverlässig korrigieren.
Die Ofentür in der ersten Backphase geschlossen halten und die zweite, niedrigere Backphase vollständig durchführen.
Zusammengefallene Gougères können noch einige Minuten bei 150 °C nachgebacken werden, werden aber meist nicht mehr vollständig luftig.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze kontinuierlich rühren und den dünnen Film am Topfboden als Endpunkt beobachten.
Eine mildere Käseauswahl ergibt weniger intensive, aber weiterhin herzhafte Gougères.
Die Walnüsse können weggelassen werden, wenn eine glatte Käsetextur gewünscht ist oder Nüsse vermieden werden sollen.
Häufig gefragt
Beides ist möglich. Nach der kurzen Ruhezeit können die Gougères warm oder lauwarm serviert werden.
Ja. Roquefort eignet sich als Ersatz und ergibt eine kräftigere, meist salzigere Variante.
Ja. Die Walnüsse können vollständig entfallen; die Gougères werden dann glatter und etwas weniger knackig.
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