Maroilles vorbereiten
Für eine besonders glatte Sauce kann die Rinde entfernt werden. In kleinen Würfeln schmilzt der Käse gleichmäßiger.
Warme Käsesauce aus Hauts-de-France
Eine warme, cremige Käsesauce mit kräftigem MaroillesFranzösischer Weichkäse aus Kuhmilch mit gewaschener rot-orangefarbener Rinde und geschützter Ursprungsbezeichnung., Sahne, Vollmilch und blondem Bier. Sie wird separat zubereitet und passt zu Bratkartoffeln, gegrilltem Fleisch oder frischer Pasta.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Sauce au maroilles bringt den markanten Geschmack des nordfranzösischen Weichkäses in eine glatte, gut portionierbare Sauce. Schalotte und Butter bilden die aromatische Grundlage, während reduziertes blondes Bier, Sahne und Vollmilch den Käse abrunden.
Kräftig-würziger, leicht erdiger Käsegeschmack mit einer milden Biernote. Die Sauce ist warm, cremig und löffelüberziehend, mit einer glatten Konsistenz und einem pfeffrigen Abschluss.
Schritt für Schritt
Entferne beim Maroilles die Rinde, wenn du eine besonders glatte Sauce möchtest, und schneide den Käse in kleine Würfel. Schäle die Schalotte und würfle sie fein.
Schmilz die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Schalotte dazu und dünste sie 3 bis 4 Minuten, bis sie weich und glasig ist, ohne dass sie Farbe annimmt.
Daran erkennst du es: weich und glasig, ohne Bräunung
Gieße das Bier an und lasse es bei mittlerer bis hoher Hitze auf etwa die Hälfte einkochen. Das dauert ungefähr 4 bis 5 Minuten und konzentriert die Biernote.
Daran erkennst du es: die Flüssigkeit ist ungefähr auf die Hälfte reduziert
Rühre Sahne und Vollmilch ein und erhitze die Mischung, bis sie deutlich dampft, aber nicht sprudelnd kocht. Lasse sie 2 Minuten sanft ziehen.
Daran erkennst du es: deutlich dampfend, aber nicht sprudelnd kochend
Stelle die Hitze klein. Gib den gewürfelten Maroilles portionsweise dazu und rühre mit einem Schneebesen, bis der Käse vollständig geschmolzen ist. Die Sauce soll weitere 5 bis 7 Minuten sanft erwärmt werden und einen Löffel leicht überziehen.
Daran erkennst du es: vollständig geschmolzen und leicht löffelüberziehend
Würze mit schwarzem Pfeffer. Schmecke erst jetzt ab, denn der Käse bringt bereits viel Würze mit. Für eine besonders feine Konsistenz kannst du die Sauce kurz mit dem Stabmixer glätten und anschließend durch ein feines Sieb streichen.
Daran erkennst du es: glatt und ausgewogen abgeschmeckt
Serviere die Sauce sofort zu Bratkartoffeln, gegrilltem Fleisch oder frischer Pasta. Wird sie beim Stehen zu fest, erwärme sie bei kleiner Hitze und rühre sie glatt.
Gut zu wissen
Für eine besonders glatte Sauce kann die Rinde entfernt werden. In kleinen Würfeln schmilzt der Käse gleichmäßiger.
Das blonde Bier wird vor der Zugabe der Milchprodukte reduziert, damit seine Note konzentrierter in der Sauce hervortritt.
Den Pfeffer sparsam beginnen und erst nach dem vollständigen Schmelzen des Käses abschmecken.
Die Sauce wird erdiger und weniger typisch nordfranzösisch.
Maroilles im gleichen Gewicht durch Munster ersetzen und nach demselben Verfahren portionsweise in die warme Milch-Sahne-Mischung einrühren.
Die Milchmischung nur dampfend erhitzen und den Käse bei kleiner Hitze portionsweise einrühren.
Die Sauce sofort von der stärkeren Hitze nehmen und mit dem Schneebesen glatt rühren. Bei Bedarf kurz mit dem Stabmixer glätten.
Bei mittlerer Hitze dünsten und nur auf Weichheit und Glasigkeit achten.
Das Bier bei mittlerer bis hoher Hitze einkochen lassen und auf die reduzierte Menge achten.
Eine nahe Käsevariante mit Munster anstelle von Maroilles.
Häufig gefragt
Nein. Für eine besonders glatte Sauce kann die Rinde entfernt werden; mit Rinde bleibt der Geschmack kräftiger und rustikaler.
Die Sauce bei kleiner Hitze erwärmen und glatt rühren.
Erst nach dem Schmelzen des Maroilles mit schwarzem Pfeffer abschmecken, da der Käse bereits viel Würze mitbringt.
Ja. Munster eignet sich als Ersatz; die Sauce wird dadurch erdiger und weniger typisch nordfranzösisch.
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