Kräftiger Käsecharakter
Bleu d’Auvergne sorgt für die deutlich würzige Note der Füllung. Am Käsetresen, in französischen Feinkostläden oder in Käsereien ist er meist erhältlich.
Gedeckte Flamiche aus Auvergne
Herzhafte, gedeckte Blätterteigpastete mit vorgegartem Lauch, Mangold, Crème fraîche und kräftigem Bleu d’AuvergneFranzösischer Blauschimmelkäse aus Kuhmilch mit geschützter Herkunft..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Flamiche de poireaux au Bleu d’Auvergne ist eine herzhafte, gedeckte Teigpastete mit Lauch, Mangold, Crème fraîche und kräftigem Bleu d’Auvergne. Die Variante wird über den Bleu d’Auvergne regional der Auvergne in Auvergne-Rhône-Alpes zugeordnet, beansprucht jedoch keinen alleinigen Ursprung. Zwei Lagen BlätterteigLaminierter Teig mit vielen dünnen Schichten aus Teig und festem Fett. halten die saftige Füllung zusammen und werden durch eine kleine Öffnung im Deckel knusprig gebacken.
Außen kräftig goldbrauner, knuspriger Blätterteig; innen eine saftige, cremige Gemüsefüllung mit mild-süßlichem Lauch, zartem Mangold und deutlich würzigem Blauschimmelkäse.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die runde Form mit Backpapier auslegen.
Wichtig: Beim späteren Herausnehmen die heiße Form nur mit geeignetem Hitzeschutz anfassen.
Den Lauch putzen, gründlich waschen und in etwa 1 cm breite Stücke schneiden. In leicht gesalzenem Wasser 5 Minuten blanchieren und anschließend gut abtropfen lassen. Die Butter in der großen Pfanne schmelzen, den Lauch darin 8–10 Minuten sanft dünsten und mit dem Pfeffer würzen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Der Lauch ist weich, aber nicht stark gebräunt.
Die Mangoldblätter waschen und 3–4 Minuten dämpfen oder in wenig Wasser garen. Gut ausdrücken, grob hacken und unter den abgekühlten Lauch mischen.
Daran erkennst du es: Die Blätter sind zusammengefallen und weich.
Wichtig: Vorsicht beim Öffnen des Topfes: heißer Dampf kann austreten.
Einen Blätterteig in die Form legen und den Rand leicht andrücken. Die Lauch-Mangold-Mischung gleichmäßig darauf verteilen. Den Bleu d’Auvergne in dünne Stücke schneiden und darübergeben. Die Crème fraîche gleichmäßig darauf verteilen.
Den zweiten Blätterteig als Deckel auflegen. Überstehenden Teig abschneiden, die Ränder mit dem Wasser bepinseln und gut zusammendrücken. In die Mitte des Deckels eine etwa 2 cm große Öffnung schneiden. Das Eigelb verquirlen und die Oberfläche damit bestreichen.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind rundum geschlossen und der Deckel ist gleichmäßig mit Eigelb bestrichen.
Die Flamiche 35–40 Minuten backen, bis der Teig kräftig goldbraun ist und die Füllung sichtbar heiß ist. Bei zu starker Bräunung die Oberfläche locker mit Backpapier abdecken.
Daran erkennst du es: Der Teig ist kräftig goldbraun und die Füllung sichtbar heiß.
Wichtig: Die Form und die austretende Füllung sind sehr heiß; vor dem Anschneiden kurz abkühlen lassen.
Die Pastete 10 Minuten ruhen lassen, dann in Stücke schneiden und warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Pastete lässt sich nach der Ruhezeit sauber in Stücke schneiden.
Wichtig: Die Pastete bleibt im Inneren heiß; vorsichtig anschneiden und servieren.
Gut zu wissen
Bleu d’Auvergne sorgt für die deutlich würzige Note der Füllung. Am Käsetresen, in französischen Feinkostläden oder in Käsereien ist er meist erhältlich.
Nach dem Dämpfen oder Garen sollte der Mangold möglichst viel Wasser verlieren, bevor er mit dem Lauch vermischt wird.
Die beiden Teigrollen sollten bis zur Verwendung möglichst kühl bleiben, damit sich der Blätterteig beim Backen besser entfaltet.
Die Füllung wird meist etwas milder und cremiger und dadurch weniger würzig.
Bleu d’Auvergne im gleichen Arbeitsschritt und in gleicher Menge durch Fourme d’Ambert ersetzen.
Das Gemüse gründlich abtropfen lassen und den Mangold kräftig ausdrücken, bevor die Füllung eingeschichtet wird.
Die Pastete weiterbacken, bis der Teig kräftig gebräunt ist, und vor dem Anschneiden vollständig ruhen lassen.
Die Ränder mit Wasser bepinseln und rundum gut verschließen.
Sichtbare undichte Stellen vorsichtig mit Teigresten verschließen und die Pastete weiterbacken.
Die Oberfläche gegen Ende regelmäßig kontrollieren.
Die Oberfläche locker mit Backpapier abdecken und die Pastete fertig backen.
Eine etwas mildere und cremigere Flamiche mit Fourme d’Ambert statt Bleu d’Auvergne.
Häufig gefragt
Ja. Fourme d’Ambert eignet sich als im Rezept genannte Alternative und ergibt meist eine etwas mildere und cremigere Füllung.
Die etwa 2 cm große Öffnung lässt beim Backen Dampf entweichen und unterstützt eine knusprige Teigoberfläche.
Die zehnminütige Ruhezeit lässt die cremige Füllung etwas stabiler werden, sodass sich die Pastete sauberer portionieren lässt.
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