Armagnac als Aromageber
Armagnac gibt den Crêpes ein warmes, würzig-fruchtiges Aroma. Als Ersatz ist 30 ml Pflaumenbrand angegeben; das Ergebnis wird dadurch fruchtiger und etwas weniger würzig.
Dünne Weizencrêpes · Languedoc
Dünne Weizencrêpes aus dem Languedoc mit ArmagnacFranzösischer Weinbrand aus der historischen Region Gascogne. und OrangenblütenwasserDuftendes Blütenhydrolat aus Orangenblüten für Süßspeisen und Getränke.. Der flüssige Teig ruht 30 Minuten und wird anschließend portionsweise in einer leicht geölten 26-cm-Crêpière ausgebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Crêpes languedociennes sind zarte, dünne Crêpes mit dem warmen Duft von Orangenblütenwasser und der würzigen Fruchtigkeit von Armagnac. Der Teig wird kurz zur Seite gestellt, damit sich Mehl und Flüssigkeit verbinden, und anschließend direkt portionsweise in der Pfanne gebacken. Warm und pur serviert, kommt die aromatische Teigvariante besonders klar zur Geltung.
Zart und dünn mit leicht goldenen Rändern, weich in der Mitte und duftend nach Butter, Orangenblütenwasser und Armagnac.
Schritt für Schritt
Die Butter im kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen und beiseitestellen, bis sie nur noch lauwarm ist.
Daran erkennst du es: Die Butter ist vollständig geschmolzen, aber nicht heiß.
Mehl, Zucker und Salz in der Rührschüssel mischen. Die Eier in die Mitte geben und mit dem Schneebesen verrühren. Die Milch nach und nach dazugießen und weiterrühren, bis ein glatter, flüssiger Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und flüssig, ohne sichtbare Mehlklümpchen.
Die abgekühlte Butter, den Armagnac und das Orangenblütenwasser einrühren. Falls noch kleine Klümpchen vorhanden sind, den Teig durch ein feines Sieb gießen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gleichmäßig flüssig und aromatisch.
Die Schüssel abdecken und den Teig 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Danach nochmals kurz durchrühren. Ist er deutlich eingedickt, mit 1 bis 2 Esslöffeln Milch aus der vorhandenen Milchmenge verdünnen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist nach dem Ruhen glatt und weiterhin gut gießbar.
Die 26-cm-Crêpière oder beschichtete Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Pfanne hauchdünn mit Öl ausstreichen.
Daran erkennst du es: Die Pfanne ist gleichmäßig heiß, ohne dass das Öl raucht.
Wichtig: Öl nicht über den Rauchpunkt erhitzen.
Pro Crêpe etwa 60 ml Teig in die heiße Pfanne gießen und die Pfanne sofort schwenken, damit sich der Teig dünn verteilt. Die erste Seite etwa 60 bis 90 Sekunden backen, bis die Oberfläche nicht mehr glänzt und sich der Rand löst. Wenden und die zweite Seite etwa 20 bis 30 Sekunden backen. Den restlichen Teig auf diese Weise ausbacken und die fertigen Crêpes übereinanderlegen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist nicht mehr glänzend, der Rand löst sich und beide Seiten sind leicht goldgelb.
Wichtig: Beim Wenden auf heiße Pfanne und spritzendes Fett achten.
Die Crêpes warm und pur servieren. Sie können locker gefaltet oder zu Vierteln gelegt werden; eine zusätzliche Füllung oder Sauce gehört zu dieser einfachen Teigvariante nicht zwingend dazu.
Daran erkennst du es: Die Crêpes sind warm und weich genug zum Falten.
Gut zu wissen
Armagnac gibt den Crêpes ein warmes, würzig-fruchtiges Aroma. Als Ersatz ist 30 ml Pflaumenbrand angegeben; das Ergebnis wird dadurch fruchtiger und etwas weniger würzig.
Orangenblütenwasser prägt den Duft der Crêpes. Als Alternative eignet sich fein abgeriebene Orangenschale, die das Aroma kräftiger und zitrusbetonter macht.
Weizenmehl Type 405 oder 550 ist für den flüssigen Crêpeteig vorgesehen.
Das Aroma wird fruchtiger und etwas weniger würzig.
Den Armagnac im Teig vollständig durch 30 ml Pflaumenbrand ersetzen.
Der Duft wird kräftiger und zitrusbetonter.
Orangenblütenwasser durch fein abgeriebene Orangenschale ersetzen und die Schale direkt in den fertigen Teig rühren.
Die Crêpes können etwas weniger reichhaltig schmecken; die genaue Eignung hängt vom verwendeten Produkt ab.
Die Vollmilch im gleichen Volumen durch einen ungesüßten pflanzlichen Drink ersetzen. Diese Ersetzung ist nicht Bestandteil der belegten Grundrezeptur.
Die Milch nach und nach einrühren und den Teig bei Bedarf durch ein feines Sieb gießen.
Den Teig durch ein feines Sieb geben und anschließend kurz glatt rühren.
Etwa 60 ml Teig verwenden und die Pfanne unmittelbar nach dem Eingießen schwenken.
Den restlichen Teig bei Bedarf mit 1 bis 2 Esslöffeln Milch aus der vorhandenen Milchmenge verdünnen.
Die Pfanne vor dem ersten Crêpe gut erhitzen und hauchdünn gleichmäßig mit Öl ausstreichen.
Die Pfanne vorsichtig lösen, erneut sehr dünn ölen und die Hitze prüfen.
Die zweite Seite nur etwa 20 bis 30 Sekunden backen und die Crêpes übereinanderlegen.
Die fertigen Crêpes abdecken und warm stapeln, damit sie wieder etwas weicher werden.
Eine fruchtigere Variante, bei der Armagnac durch Pflaumenbrand ersetzt wird.
Eine zitrusbetontere Variante ohne Orangenblütenwasser.
Der Teig kann abgedeckt bis zu 24 Stunden im Kühlschrank vorbereitet werden. Vor dem Ausbacken gründlich durchrühren und bei Bedarf mit etwas Milch aus der vorhandenen Menge auf die gewünschte Konsistenz bringen.
Ausgekühlte Crêpes stapeln, abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren wieder erwärmen.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das Einfrieren ist für diese Rezeptfassung nicht vorgesehen; die zarte Textur kann beim Auftauen leiden.
Häufig gefragt
Die angegebene Menge ergibt etwa 14 Crêpes in einer 26-cm-Crêpière.
Die Ruhezeit lässt Mehl und Flüssigkeit besser miteinander verbinden und unterstützt einen glatten, dünn ausbackbaren Teig.
Im Rezept ist 30 ml Pflaumenbrand als Ersatz vorgesehen. Das Aroma wird dadurch fruchtiger und etwas weniger würzig.
Als Alternative eignet sich fein abgeriebene Orangenschale. Sie ergibt ein kräftigeres, zitrusbetonteres Aroma.
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