Kokosmilch gut aufrühren
Ungesüßte Kokosmilch kann sich in einen festen und einen flüssigen Anteil trennen. Vor dem Abmessen und Einrühren gründlich aufrühren.
Glace aus Mayotte
Cremiges Kokos-Eis mit Vollmilch, gezuckerter Kondensmilch, Limette, Zimt und Muskatnuss. Die gewürzte Milchbasis wird gekühlt und anschließend in der Eismaschine oder ohne Maschine cremig gefroren.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Glace coco ist ein cremiges Dessert aus der mahoresischen Küche. KokosmilchWässrige Emulsion aus zerkleinertem Kokosnussfleisch und Wasser., Vollmilch und gezuckerte Kondensmilch bilden die Grundlage, während Limettenabrieb, Zimt und Muskatnuss für ein frisches, warm-würziges Aroma sorgen. Die Masse wird zunächst behutsam erwärmt, anschließend gründlich gekühlt und danach gefroren.
Cremig und weichschmelzend, mit ausgeprägtem Kokosaroma, milder Süße und einem frischen Limettenakzent. Zimt und Muskatnuss bleiben warm-würzig im Hintergrund.
Schritt für Schritt
Vollmilch, Kondensmilch, Vanilleextrakt, Zimtstange und Muskatnuss in einen Topf geben. Unter Rühren auf 70 bis 75 °C erwärmen, bis sich die Kondensmilch vollständig gelöst hat. Die Mischung darf nicht kochen.
Daran erkennst du es: Die Kondensmilch ist vollständig gelöst und die Mischung bleibt glatt, ohne zu kochen.
Wichtig: Die Milchbasis nicht über 75 °C erhitzen und nicht kochen lassen.
Den Topf vom Herd nehmen. Kokosmilch und Limettenabrieb einrühren. Die Zimtstange 10 Minuten in der warmen Mischung ziehen lassen und anschließend entfernen.
Daran erkennst du es: Die Zimtstange hat 10 Minuten aromatisiert und wird vor dem Kühlen entfernt.
Die Mischung etwa 20 Minuten abkühlen lassen. Anschließend abgedeckt bei höchstens 4 °C mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, kühlen.
Daran erkennst du es: Die Eismasse ist vollständig durchgekühlt, bevor sie weiterverarbeitet wird.
Wichtig: Die abgekühlte Masse abgedeckt und durchgehend kalt lagern.
Die kalte Eismasse nochmals gründlich verrühren und in der Eismaschine nach Geräteanleitung 25 bis 35 Minuten gefrieren lassen, bis eine cremige, festere Konsistenz entsteht. In einen flachen, gefriergeeigneten Behälter mit etwa 1 Liter Fassungsvermögen umfüllen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist cremig und deutlich fester, aber noch formbar.
Den Behälter bei −18 °C noch 2 Stunden nachfrieren, bis die Glace fest genug zum Portionieren ist.
Daran erkennst du es: Die Glace ist fest, lässt sich nach kurzem Temperieren aber noch zu Kugeln formen.
Die gut gekühlte Masse in eine flache Metallschale geben und bei −18 °C zunächst 45 Minuten anfrieren. Anschließend mit einem kräftigen Mixer oder Pürierstab glattarbeiten. Diesen Vorgang alle 30 Minuten noch drei- bis viermal wiederholen, damit möglichst wenig große Eiskristalle entstehen. Danach die Glace weitere 60 bis 90 Minuten fest gefrieren lassen.
Daran erkennst du es: Die Masse wird nach jedem Mixen glatter und am Ende fest, aber nach kurzem Temperieren portionierbar.
Wichtig: Nur ein für tiefe Temperaturen geeignete Gefäß und ein für gefrorene Massen geeigneter Mixer verwenden.
Die Glace coco 5 bis 10 Minuten im Kühlschrank temperieren und anschließend zu Kugeln formen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche gibt leicht nach und die Glace lässt sich sauber portionieren.
Gut zu wissen
Ungesüßte Kokosmilch kann sich in einen festen und einen flüssigen Anteil trennen. Vor dem Abmessen und Einrühren gründlich aufrühren.
Für den Limettenabrieb nur die grüne äußere Schale verwenden; der weiße Anteil darunter kann bitter schmecken.
Die gezuckerte Kondensmilch unter Rühren in der warmen Milchbasis auflösen, bevor die Mischung gekühlt wird.
Die Glace wird meist etwas reichhaltiger und kann je nach Kokoscreme fester gefrieren.
Kokoscreme mit Wasser auf 400 ml Gesamtmenge verdünnen und vor dem Einrühren gründlich glätten.
Das Aroma wird zitroniger und weniger typisch limettig.
Die Limettenschale durch fein abgeriebene Schale von 1 Zitrone ersetzen.
Die Temperatur mit einem Küchenthermometer kontrollieren, bei 70 bis 75 °C bleiben und regelmäßig rühren.
Wenn die Masse nur kurz zu heiß wurde, vom Herd nehmen und unter Rühren abkühlen lassen. Bei angebranntem Geschmack die Basis nicht weiterverwenden.
Die Masse abgedeckt mindestens 4 Stunden bei höchstens 4 °C kühlen, möglichst über Nacht.
Die Masse erneut gründlich durchkühlen und anschließend nochmals gefrieren.
Die Masse ohne Maschine nach 45 Minuten und danach alle 30 Minuten wiederholt glattarbeiten.
Die Glace kurz temperieren, kräftig glattmixen und anschließend erneut fest gefrieren.
Vor dem Formen 5 bis 10 Minuten im Kühlschrank temperieren.
Die Glace kurz weiter temperieren und erst dann portionieren.
Eine frischere, säuerlichere Variante mit stärkerem Limettenaroma.
Eine wärmere Gewürzvariante mit stärker hervortretendem Zimtaroma.
Die Eismasse kann nach dem Erwärmen und Abkühlen abgedeckt über Nacht gekühlt und am nächsten Tag gefroren werden.
Das Rezept beschreibt das Gefrieren als Herstellungsschritt, enthält aber keine belastbare langfristige Lagerdauer.
Häufig gefragt
Ja. Die gut gekühlte Masse zunächst 45 Minuten anfrieren, dann glattmixen und diesen Vorgang alle 30 Minuten noch drei- bis viermal wiederholen. Anschließend die Glace weitere 60 bis 90 Minuten fest gefrieren lassen.
Ja. Die abgekühlte Mischung kann abgedeckt bei höchstens 4 °C über Nacht gekühlt und am nächsten Tag gefroren werden.
Die Kondensmilch soll sich lediglich vollständig lösen. Die Basis wird deshalb nur auf 70 bis 75 °C erwärmt und nicht zum Kochen gebracht.
Die Glace vor dem Servieren 5 bis 10 Minuten im Kühlschrank temperieren. Danach lässt sie sich leichter zu Kugeln formen.
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