Hechtfilet einkaufen
Hechtfilet ist am zuverlässigsten beim Fischhändler oder an einer gut sortierten Fischtheke erhältlich. Es sollte vollständig von Haut und Gräten befreit werden.
Fischquenelles aus Franche-Comté
Zarte Hechtquenelles aus der Franche-Comté: fein pürierte Hechtfarce mit luftiger Milch-Butter-Panade, Ei und Butter, zu länglichen Nocken geformt und sanft in Salzwasser pochiert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Quenelles de brochet de Vesoul sind eine feine franc-comtoise Spezialität mit Verbindung zu Vesoul. Eine lauwarme Milch-Butter-Panade verbindet die fein zerkleinerte Hechtfarce mit Ei, Eiweiß und Butter. Nach einer Kühlpause wird die Masse zu länglichen Nocken geformt und bei nur leicht siedendem Wasser schonend gegart.
Die Quenelles sind weich, glatt und saftig, mit feinem Hechtaroma, milder Butterigkeit und einer zurückhaltenden Würze aus Muskat und weißem Pfeffer.
Schritt für Schritt
Das HechtfiletHecht bezeichnet in der Küche meist den Europäischen Hecht mit festem, magerem und grätenreichem Fleisch. sorgfältig auf verbliebene Gräten prüfen, in Würfel schneiden und bis zur Verarbeitung gut kühlen.
Wichtig: Rohes Fischfilet bis zur Verarbeitung durchgehend kühl halten.
Milch, 80 g Butter, 5 g Salz und Muskat in einem Topf erhitzen. Sobald die Mischung kocht, das Mehl auf einmal hineingeben und kräftig rühren, bis sich ein glatter Teigball bildet. Den Teig bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten weiter rühren, damit er leicht antrocknet. Anschließend lauwarm abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Panade löst sich als glatter Teigball vom Topfboden.
Die kalten Hechtwürfel mit Salz und weißem Pfeffer in einem leistungsfähigen Mixer oder Cutter fein zerkleinern. Eier und Eiweiß nach und nach einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Masse ist fein und gleichmäßig zerkleinert.
Wichtig: Die Farce bis zum anschließenden Kühlen möglichst kalt halten.
Die abgekühlte Panade portionsweise unter die Hechtmasse mixen. Danach die weiche Butter einarbeiten, bis eine glatte, gleichmäßige Farce entsteht. Nicht länger als nötig mixen, damit die Masse nicht warm wird.
Daran erkennst du es: Die Farce ist glatt, gleichmäßig und ohne sichtbare Butterstücke.
Die Farce abdecken und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dadurch wird sie fester und lässt sich sauber formen.
Daran erkennst du es: Die Farce ist deutlich fester und lässt sich mit angefeuchteten Löffeln abstechen.
Wichtig: Die rohe Fisch-Ei-Farce während der Ruhezeit gekühlt halten.
Wasser und 20 g Salz in einem breiten Topf erhitzen. Das Wasser soll nur leicht sieden und etwa 80 bis 85 °C erreichen. Mit zwei angefeuchteten Esslöffeln aus der Farce längliche Nocken formen und vorsichtig in das Wasser gleiten lassen. Je nach Topfgröße portionsweise arbeiten.
Daran erkennst du es: Das Wasser bewegt sich nur leicht und sprudelt nicht stark.
Wichtig: Vorsichtig arbeiten, damit die geformten Nocken nicht zerfallen und kein heißes Wasser verspritzt.
Die Quenelles 15 bis 18 Minuten sanft pochieren, ohne sie sprudelnd kochen zu lassen. Sobald sie fest und durchgehend hell sind, mit einer Schaumkelle herausheben und kurz abtropfen lassen. Die Quenelles schlicht und noch warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Quenelles sind fest und durchgehend hell.
Wichtig: Fisch- und Eimasse vollständig durchgaren und nicht roh servieren.
Gut zu wissen
Hechtfilet ist am zuverlässigsten beim Fischhändler oder an einer gut sortierten Fischtheke erhältlich. Es sollte vollständig von Haut und Gräten befreit werden.
Die 80 g Butter gehören in die Panade; die 100 g weiche Butter werden erst anschließend in die abgekühlte Hechtfarce eingearbeitet.
Die Farce schmeckt milder und wird meist etwas feiner, aber weniger charakteristisch nach Hecht.
Hechtfilet im selben Verarbeitungsschritt durch sorgfältig entgrätetes Zanderfilet ersetzen und die Farce wie beschrieben zubereiten.
Die Panade nur lauwarm verwenden, den Fisch gut kühlen und nur so lange mixen, bis die Masse glatt ist.
Die Farce abdecken und länger kühlen; anschließend mit angefeuchteten Löffeln vorsichtig formen.
Die Temperatur im Bereich von etwa 80 bis 85 °C halten und die Quenelles sanft pochieren.
Die Hitze sofort reduzieren und die verbliebenen Quenelles portionsweise weitergaren.
Häufig gefragt
Die Kühlpause macht die Farce fester. Dadurch lassen sich längliche Quenelles sauber formen, ohne dass die Masse zu weich wird.
Ja. Hechtfilet kann im selben Verarbeitungsschritt durch sorgfältig entgrätetes Zanderfilet ersetzt werden. Die Farce schmeckt dann milder und wird meist etwas feiner, aber weniger charakteristisch nach Hecht.
Nein. Das Wasser soll nur leicht sieden und etwa 80 bis 85 °C erreichen. Starkes Kochen kann die zarte Form der Quenelles beschädigen.
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