Weizenmehl Type 550
Das im Rezept angegebene Weizenmehl Type 550 bildet die feste, gut ausrollbare Teigbasis.
Haute-Bretagne · Echaudé-Gebäck
Kleine bretonische Echaudé-Gebäcke aus einem festen Hefeteig mit Butter, Milch und Ei, die kurz pochiert und anschließend im Ofen trocken und hell goldbraun gebacken werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Craquelins bretons sind kleine Echaudé-Biskuits aus der Haute-Bretagne. Für diese Hausfassung wird der mit Butter, Milch und Ei geknetete Teig erst kurz in sprudelndem Wasser pochiert und danach im Ofen knusprig getrocknet. So entstehen runde Stücke mit leicht aufgestellten Rändern, trockener Oberfläche und zartem Biss – eine schöne bretonische Spezialität zu Kaffee oder Tee.
Runde, trockene und knusprige Gebäcke mit leicht aufgestellten Rändern, heller goldbrauner Farbe und zartem, eher festem Biss.
Schritt für Schritt
Die Milch auf etwa 35–38 °C erwärmen und die frische Hefe darin verrühren. Mehl und Salz in die große Schüssel geben, dann Milch-Hefe-Mischung, Ei und weiche Butter hinzufügen.
Alles zunächst vermengen und anschließend etwa 10 Minuten zu einem glatten, eher festen Teig kneten. Die Schüssel abdecken und den Teig 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und eher fest.
Den Teig nochmals 2 Minuten durchkneten und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick ausrollen. Mit dem runden Ausstecher Kreise von etwa 6 cm Durchmesser ausstechen. Die Teiglinge mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit sie beim Garen ihre Form behalten.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge sind gleichmäßig etwa 5 mm dick.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Während der Ofen vorheizt, das Wasser im großen weiten Topf zum Kochen bringen.
Daran erkennst du es: Das Wasser kocht sprudelnd, der Ofen ist vorgeheizt.
Wichtig: Mit dem kochenden Wasser vorsichtig arbeiten.
Die Teigkreise portionsweise in das kochende Wasser geben. Sobald sie aufsteigen, noch etwa 20–30 Sekunden ziehen lassen. Mit der Schaumkelle herausheben, kurz in die Schüssel mit kaltem Wasser legen und anschließend auf dem sauberen Tuch abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge steigen an die Oberfläche und sind anschließend gut abgetropft.
Wichtig: Teiglinge und Wasser sind sehr heiß; vorsichtig mit der Schaumkelle arbeiten.
Die abgetropften Teiglinge mit etwas Abstand auf die Bleche legen. Im vorgeheizten Ofen 35–40 Minuten backen und nach etwa 18 Minuten vorsichtig wenden. Die Craquelins sollen trocken und hell goldbraun sein, nicht dunkel bräunen.
Daran erkennst du es: Die Craquelins sind trocken und hell goldbraun, aber nicht dunkel gebräunt.
Wichtig: Beim Wenden die heißen Bleche und den Ofen vorsichtig handhaben.
Die fertigen Craquelins vollständig auf dem Kuchengitter auskühlen lassen. Erst danach servieren, damit sich ihre charakteristische knusprige Textur entwickelt.
Daran erkennst du es: Die Craquelins sind vollständig ausgekühlt und knusprig.
Gut zu wissen
Das im Rezept angegebene Weizenmehl Type 550 bildet die feste, gut ausrollbare Teigbasis.
Die frische Hefe wird in der auf etwa 35–38 °C erwärmten Milch verrührt, bevor sie mit den übrigen Zutaten verknetet wird.
Die Butter sollte weich sein, damit sie sich gleichmäßig in den eher festen Teig einarbeiten lässt.
Die Milch nur lauwarm erwärmen und vor dem Einrühren der Hefe prüfen.
Wenn die Mischung deutlich heiß war, den Teig besonders aufmerksam auf seine Entwicklung und Konsistenz prüfen; bei ausbleibender Teiglockerung lässt sich das Ergebnis nicht zuverlässig retten.
Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und den Teig gleichmäßig etwa 5 mm dick ausrollen.
Den Teig vorsichtig lösen, die Fläche sparsam nachmehlen und die Kreise erneut ausstechen.
Ab etwa 35 Minuten den Trocknungsgrad prüfen und die Stücke rechtzeitig aus dem Ofen nehmen.
Sehr dunkle Stücke vollständig auskühlen lassen und nur die weniger stark gebräunten Stücke servieren.
Bis zum beschriebenen trockenen, hell goldbraunen Zustand backen und vollständig auf dem Kuchengitter auskühlen lassen.
Die Stücke nochmals kurz im ausgeschalteten, noch warmen Ofen nachtrocknen und anschließend vollständig auskühlen lassen.
Häufig gefragt
Das Rezept ergibt etwa 45–50 Stück, abhängig von der Teigdicke und der Größe des etwa 6 cm großen Ausstechers.
Das kurze Echaudieren in kochendem Wasser gehört zur beschriebenen Zubereitungsweise und hilft den ausgestochenen Teiglingen, beim anschließenden Backen ihre Form zu behalten.
Erst nach dem vollständigen Auskühlen servieren, damit die charakteristische trockene und knusprige Textur entsteht.
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