Schweineschmalz auswählen
Mildes und ungewürztes Schweineschmalz verwenden. Es gibt den Comtesses ihre besonders sandige, mürbe Struktur und ist meist im Kühlregal, an der Fleischtheke oder in Metzgereien erhältlich.
Kleine Sablés aus Französisch-Guayana
Kleine, wenig süße Sablés aus Französisch-Guayana mit blasser Oberfläche und besonders mürber, fast sandiger Krume. Die Variante wird ohne Ei und Wasser mit Butter und mildem Schweineschmalz zubereitet.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Comtesses, im Guyana-Kreolischen auch Kontès genannt, sind kleine, wenig süße Sablés aus Französisch-Guayana. Ihre besondere Art liegt in der sehr mürben, fast sandigen Krume und der blassen Oberfläche. Diese einfache Variante wird mit Butter und mildem, ungewürztem Schweineschmalz zubereitet; Ei, Wasser und Gewürze gehören nicht in den Teig. So bleibt das Gebäck klar und passt wunderbar zu Kaffee oder Tee.
Blass, trocken und zart mürbe mit einer feinen, fast sandigen Krume. Die Comtesses sind nur wenig süß, buttrig und durch das Schweineschmalz etwas weniger kompakt als reine Butterkekse.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Mehl, 25 g Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Butter und Schweineschmalz in kleinen Stücken dazugeben und alles zunächst mit den Fingerspitzen zu feinen Streuseln verreiben.
Daran erkennst du es: Die Mischung wirkt gleichmäßig krümelig und enthält keine großen Fettstücke mehr.
Die Mischung nur so lange zusammendrücken und kurz verkneten, bis ein geschlossener, mürber Teig entsteht. Kein Wasser und kein Ei hinzufügen. Den Teig nicht länger bearbeiten als nötig.
Daran erkennst du es: Der Teig hält zusammen, ohne elastisch oder glatt ausgearbeitet zu werden.
Den Teig zwischen zwei Bögen Backpapier etwa 1 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher von etwa 5 cm Durchmesser Kreise ausstechen. Teigreste einmal zusammendrücken, erneut ausrollen und ebenfalls ausstechen.
Daran erkennst du es: Die ausgestochenen Kreise sind etwa gleich dick und behalten ihre Form.
Die Teigkreise auf das vorbereitete Blech legen und mit den 15 g Zucker bestreuen.
Die Comtesses 25–30 Minuten backen. Sie sollen trocken wirken, aber blass bleiben und keinesfalls deutlich bräunen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche bleibt blass; die Gebäckstücke wirken trocken und haben sich verfestigt.
Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Comtesses 10 Minuten darauf abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen; dabei werden sie fester und mürber.
Daran erkennst du es: Die Comtesses lassen sich vorsichtig vom Blech lösen und werden beim vollständigen Auskühlen fester.
Gut zu wissen
Mildes und ungewürztes Schweineschmalz verwenden. Es gibt den Comtesses ihre besonders sandige, mürbe Struktur und ist meist im Kühlregal, an der Fleischtheke oder in Metzgereien erhältlich.
Die Butter sollte weich, aber nicht flüssig sein. So lässt sie sich gleichmäßig mit dem Mehl und dem Schweineschmalz zu Streuseln verreiben.
Die Comtesses werden etwas buttriger und weniger sandig.
Das Schweineschmalz durch dieselbe Menge Butter ersetzen. Die Butter weich verwenden und wie im ursprünglichen Schritt mit dem Mehl verreiben.
Nur bis zum geschlossenen Teig verkneten und Teigreste höchstens einmal erneut ausrollen.
Den restlichen Teig vorsichtig einmal zusammennehmen und ohne weiteres intensives Kneten ausstechen.
Bei 150 °C backen und ab der Mindestbackzeit auf eine blasse, trockene Oberfläche achten.
Die Comtesses zunächst 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen.
Beschädigte Stücke vollständig auskühlen lassen und als Krümel zu Eis oder Sorbet servieren.
Eine butterbetontere Variante ohne Schweineschmalz. Die Struktur wird etwas weniger sandig, bleibt aber mürbe.
Häufig gefragt
Nein. Diese Variante wird ausdrücklich ohne Ei und Wasser zubereitet.
Ja. Dieselbe Menge Butter kann verwendet werden. Die Comtesses werden dann etwas buttriger und weniger sandig.
Sie sollen trocken wirken, aber blass bleiben und keinesfalls deutlich bräunen.
Direkt nach dem Backen sind sie noch empfindlich. Beim Abkühlen auf dem Blech und anschließend auf dem Kuchengitter werden sie fester und mürber.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …