Altbackenes Brot verwenden
Altbackenes Weißbrot nimmt die Eiermilch auf, ohne sofort zu zerfallen. Sehr frisches Brot kann die Masse weicher und schwerer formbar machen.
Brotpudding aus der Lozère
Coupétado ist ein regionaler Brotpudding aus der Lozère: Altbackenes Weißbrot wird mit süßer Eiermilch getränkt, mit DörrpflaumenBackpflaumen sind getrocknete Pflaumen und gehören zum haltbaren Trockenobst. ergänzt und im Wasserbad sanft gebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Wenn altes Brot zum cremigen Dessert wird: Coupétado verbindet altbackenes Weißbrot, Vollmilch, Eier, VanilleDie fermentierte Fruchtkapsel der Vanille, aus der Mark und Samen für Speisen gewonnen werden. und Dörrpflaumen zu einem weichen, saftigen Löffeldessert. Die Masse stockt langsam im Wasserbad und kann warm oder gut gekühlt aus der Form serviert werden.
Warm ist die Coupétado weich, cremig und löffelzart mit saftigen Brotstücken und fruchtigen Dörrpflaumen. Nach dem Abkühlen wird die Textur fester und kompakter.
Schritt für Schritt
Das Brot in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die ofenfeste Form mit der Butter gründlich ausstreichen. Die Dörrpflaumen klein schneiden, mit heißem Wasser bedecken und 10 Minuten quellen lassen. Anschließend gut abtropfen lassen.
Wichtig: Heißes Wasser vorsichtig verwenden und die Dörrpflaumen vor der weiteren Verarbeitung gut abtropfen lassen.
Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Milch, Vanillemark und Schote in einem Topf erhitzen, bis die Milch deutlich dampft, aber nicht kocht. Den Topf vom Herd nehmen und die Schote entfernen.
Daran erkennst du es: Die Milch dampft deutlich, zeigt aber kein sprudelndes Kochen.
Wichtig: Heiße Milch vorsichtig vom Herd nehmen.
Eier, Zucker und Salz in einer Schüssel verquirlen. Die warme Milch langsam unter ständigem Rühren dazugießen, damit die Eier nicht stocken.
Daran erkennst du es: Die Eiermilch ist gleichmäßig vermischt und glatt.
Die Brotwürfel in die große Schüssel geben und mit der Eiermilch übergießen. 15 Minuten quellen lassen und zwischendurch vorsichtig wenden. Die abgetropften Dörrpflaumen unterheben.
Daran erkennst du es: Die Brotwürfel sind durchfeuchtet, behalten aber noch ihre Form.
Die Brotmasse in die gebutterte Form geben und glatt streichen. Die Form in eine größere ofenfeste Form stellen und so viel heißes Wasser angießen, dass die kleine Form etwa zur Hälfte im Wasser steht.
Daran erkennst du es: Die kleine Form steht stabil und etwa bis zur Hälfte im Wasser.
Wichtig: Beim Hantieren mit heißem Wasser und der später heißen Form Ofenhandschuhe verwenden.
Im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Ober-/Unterhitze 50–60 Minuten backen. Die Coupétado ist fertig, wenn die Mitte gerade gestockt ist und beim leichten Rütteln nur noch sanft wackelt.
Daran erkennst du es: Die Mitte ist gerade gestockt und wackelt beim leichten Rütteln nur noch sanft.
Wichtig: Das Wasserbad und die Form sind sehr heiß; zum Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Die Form aus dem Wasserbad nehmen und das Dessert 20 Minuten abkühlen lassen. Coupétado warm mit dem Löffel aus der Form servieren; vollständig ausgekühlt wird die Textur fester.
Daran erkennst du es: Das Dessert ist warm servierbar oder vollständig ausgekühlt deutlich fester.
Wichtig: Die Form erst mit Ofenhandschuhen aus dem heißen Wasserbad nehmen.
Gut zu wissen
Altbackenes Weißbrot nimmt die Eiermilch auf, ohne sofort zu zerfallen. Sehr frisches Brot kann die Masse weicher und schwerer formbar machen.
Das kurze Quellen in heißem Wasser macht die Dörrpflaumen weicher und sorgt dafür, dass sie sich gleichmäßiger in der Brotmasse verteilen.
Mark und Schote geben der Milch ihr Vanillearoma. Die Schote wird vor dem Vermischen mit den Eiern entfernt.
Das Dessert wird etwas weniger vollmundig und bleibt bei geeigneter Eiermenge dennoch cremig.
Die Vollmilch im gleichen Volumen durch ungesüßten Haferdrink ersetzen und wie im Rezept mit der Vanille erhitzen.
Die Fruchtnote wird heller und leicht säuerlicher als mit Dörrpflaumen.
Getrocknete Aprikosen klein schneiden, ebenfalls 10 Minuten in heißem Wasser quellen lassen und gut abtropfen lassen.
Die Milch nur bis zum deutlichen Dampfen erhitzen und langsam unter ständigem Rühren zugießen.
Die Mischung durch ein feines Sieb gießen; bei leichtem Flocken kann die Coupétado dennoch weiterverarbeitet werden, die Textur wird jedoch weniger glatt.
Altbackenes Brot verwenden und die Würfel nur vorsichtig wenden.
Einige zusätzliche trockene Brotwürfel unterheben und die Masse kurz stehen lassen, bevor sie in die Form kommt.
Ab 50 Minuten prüfen und die Form herausnehmen, sobald die Mitte nur noch sanft wackelt.
Warm mit etwas zusätzlicher Milch oder einer feuchten Beilage servieren; die ursprüngliche Cremigkeit lässt sich nur teilweise zurückgewinnen.
Heißes Wasser langsam angießen und die kleine Form höchstens bis etwa zur Hälfte umgeben.
Die Form vorsichtig aus dem Wasserbad nehmen, Wasser von außen abtrocknen und die Backzeit anhand der Stockprobe beurteilen.
Eine fruchtigere Variante mit hellerem Aroma und etwas mehr Säure.
Die vollständig ausgekühlte Variante hat eine kompaktere, gut portionierbare Löffeltextur.
Die Coupétado kann bis zu 24 Stunden im Voraus gebacken werden. Nach dem Abkühlen abdecken und im Kühlschrank aufbewahren; warm oder gekühlt servieren.
Nach dem Abkühlen abdecken und im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren portionsweise entnehmen.
Milch- und eihaltige Reste nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Einfrieren ist für die cremig-weiche Brot-Ei-Textur nicht empfohlen; nach dem Auftauen kann sie wässrig oder brüchig werden.
Häufig gefragt
Coupétado ist ein regionaler Brotpudding aus der Lozère. Altbackenes Brot wird mit süßer Eiermilch getränkt, mit Dörrpflaumen ergänzt und im Wasserbad gebacken.
Ja. Warm ist sie besonders weich und löffelzart; vollständig ausgekühlt wird die Textur fester und kompakter.
Das Wasserbad sorgt für eine gleichmäßigere, sanftere Hitze und unterstützt eine saftige, gleichmäßig gestockte Textur.
Am besten eignet sich altbackenes Weißbrot, weil es die Eiermilch aufnimmt und dabei noch ausreichend Struktur behält.
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