Crêpes mit gesalzener Charentes-Poitou-Butter und Blütenhonig

Süße Crêpes · Charentes-Poitou

Dünne, zarte Crêpes aus Weizenmehl, Milch und Eiern werden mit gesalzener Charentes-Poitou-ButterDie gesalzene Charentes-Poitou-Butter prägt den Geschmack der Crêpes mit einer buttrigen, leicht nussigen und zugleich herzhaften Note., OrangenblütenwasserDuftendes Blütenhydrolat aus Orangenblüten für Süßspeisen und Getränke. und flüssigem Honig aromatisiert.

Zum Rezept
Charentes-Poitou-Butter trifft Blütenhonig
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 70 Minuten
Menge etwa 12 dünne Crêpes mit 20 cm Durchmesser
Gerichtsform und Gerichtsart Pfannkuchenartige Gerichte
Prägende Zutatenfamilie Eier, Kräuter und Gewürze, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Verzehrkontext Frühstück

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Ruhezeit entspannt den Weizenteig und sorgt für besonders dünne, geschmeidige Crêpes.
  • Gesalzene Butter bringt eine feine herzhafte Note ein, die die Süße des Honigs ausbalanciert.
  • Orangenblütenwasser ergänzt Butter und Honig mit einem dezenten floralen Aroma.
  • Das Ausbacken mit wenig Butter verleiht den Rändern eine leichte Röstnote, ohne die Crêpes auszutrocknen.

Diese süße Crêpe-Variante verbindet gesalzene Charentes-Poitou-Butter mit dem blumigen Aroma von Orangenblütenwasser und flüssigem Honig. Der dünnflüssige Teig ruht 30 Minuten im Kühlschrank und wird anschließend portionsweise in der Pfanne ausgebacken. Warm gefaltet und frisch mit Honig beträufelt schmecken die Crêpes besonders zart und aromatisch.

Die Crêpes sind dünn, weich und biegsam, mit leicht zarten, goldbraunen Rändern. Gesalzene Butter, florale Orange und flüssiger Honig verbinden sich zu einem warmen, buttrigen und ausgewogen süßen Geschmack.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig zubereiten und Crêpes ausbacken

  1. Butter schmelzen

    Die 40 g gesalzene Charentes-Poitou-Butter im kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Anschließend einige Minuten abkühlen lassen, damit sie beim Einrühren die Eier nicht stocken lässt.

    Daran erkennst du es: Die Butter ist vollständig flüssig und nur noch lauwarm.

    • Nicht bräunen lassen; für den Teig wird nur geschmolzene Butter benötigt.

    Wichtig: Beim Umgang mit dem heißen Topf vorsichtig arbeiten.

  2. Teig anrühren

    Mehl und Vanillezucker in die große Rührschüssel geben. Die Eier in die Mitte schlagen und mit dem Schneebesen nach und nach etwas Milch einarbeiten. Die restliche Milch langsam dazugießen, bis ein glatter, dünnflüssiger Teig entsteht.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und fließt dünn vom Schneebesen.

    • Die Milch schrittweise einarbeiten, damit sich möglichst wenige Klümpchen bilden.
  3. Teig aromatisieren und ruhen lassen

    Die flüssige Butter und das Orangenblütenwasser unterrühren. Die Schüssel abdecken und den Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Während dieser Zeit kann sich das Mehl vollständig mit der Flüssigkeit verbinden.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit ist der Teig gleichmäßig und weiterhin dünnflüssig.

    • Vor dem Ausbacken den Teig nochmals glatt rühren.

    Wichtig: Den Teig während der Ruhezeit abgedeckt und gekühlt halten.

  4. Pfanne vorbereiten

    Den Teig nach der Ruhezeit nochmals glatt rühren. Die Crêpepfanne oder beschichtete Pfanne mit etwa 20 cm Durchmesser auf mittlere bis etwas höhere Hitze bringen und dünn mit Butter ausstreichen.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Pfanne ist gleichmäßig heiß, ohne dass die Butter sofort dunkel wird.

    • Nur einen dünnen Fettfilm verwenden, damit die Crêpes dünn bleiben.

    Wichtig: Die Pfanne und das Fett werden heiß; Spritzer vermeiden.

  5. Crêpes ausbacken

    Pro Crêpe etwa 50 ml Teig in die heiße Pfanne geben und durch Schwenken dünn verteilen. Die erste Seite etwa 30 Sekunden backen, bis die Oberfläche fast trocken ist und der Rand leicht Farbe annimmt. Den Crêpe wenden und die zweite Seite 20 bis 30 Sekunden backen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren und die fertigen Crêpes locker übereinanderlegen.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist fast trocken, der Rand leicht gebräunt und der Crêpe lässt sich problemlos wenden.

    • Die Pfanne zwischen den Crêpes nur bei Bedarf erneut dünn ausstreichen.
    • Den Teig vor jeder Portion kurz umrühren, damit sich das Mehl nicht absetzt.

    Wichtig: Beim Wenden Abstand zu heißem Fett und Pfannenrand halten.

  6. Falten und servieren

    Die warmen Crêpes zweimal falten oder zu kleinen Päckchen legen und mit dem flüssigen Honig beträufeln. Sofort servieren.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Crêpes sind warm, weich und lassen sich ohne Bruch falten.

    • Den Honig erst kurz vor dem Servieren auftragen, damit die Crêpes ihre zarte Oberfläche behalten.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Warum der Teig ruht: Die 30-minütige Ruhezeit im Kühlschrank lässt das Mehl quellen und macht den Teig gleichmäßiger. Dadurch lassen sich die Crêpes dünner ausbacken und leichter wenden.
  • Hitze kontrollieren: Die Pfanne sollte heiß genug sein, damit der Teig sofort dünn ausläuft, aber nicht so heiß, dass die Butter oder die Crêperänder schnell dunkel werden.

Zutatenwissen

Charentes-Poitou-Butter

Die gesalzene Charentes-Poitou-Butter prägt den Geschmack der Crêpes mit einer buttrigen, leicht nussigen und zugleich herzhaften Note. Gesalzene Butter ist eine passende Alternative, wenn die regionale Variante nicht erhältlich ist.

Orangenblütenwasser

Orangenblütenwasser dosiert blumig und sparsam einsetzen. Falls es nicht erhältlich ist, kann fein abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange verwendet werden; das Aroma wird dann frischer und weniger floral.

Sinnvolle Alternativen

Gesalzene Butter

Die Crêpes bleiben buttrig und leicht salzig, schmecken jedoch etwas weniger nussig und weniger regionaltypisch.

Die gesalzene Butter wie im Rezept schmelzen, kurz abkühlen lassen und in den Teig einrühren.

Fein abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange

Das Aroma wird frischer und zitrischer, aber weniger blumig.

Die Orangenschale fein abreiben und zusammen mit der geschmolzenen Butter in den Teig rühren.

Waldhonig oder milder Blütenhonig

Blütenhonig schmeckt mild und floral, Waldhonig kräftiger und malziger.

Den Honig kurz vor dem Servieren über die warmen Crêpes geben.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig enthält Klümpchen.

Zunächst nur kleine Mengen Milch einarbeiten und erst bei glatter Konsistenz die restliche Milch langsam zugießen.

Den Teig durch ein feines Sieb streichen oder kurz mit dem Schneebesen beziehungsweise Stabmixer glätten.

Die Crêpes werden dick und teigig.

Etwa 50 ml pro Crêpe verwenden und die Pfanne sofort schwenken.

Den nächsten Crêpe mit etwas weniger Teig ausbacken; bei Bedarf einen kleinen Schluck Milch in den restlichen Teig rühren.

Die Butter oder die Crêpes bräunen zu schnell.

Mit mittlerer bis etwas höherer Hitze beginnen und nur einen dünnen Fettfilm verwenden.

Die Pfanne kurz von der Hitze nehmen, die Temperatur reduzieren und mit dem nächsten Crêpe fortfahren.

Die Crêpes reißen beim Wenden.

Warten, bis die Oberfläche fast trocken ist und der Rand leicht Farbe annimmt.

Den Crêpe vollständig ausbacken und gegebenenfalls gefaltet mit den stabileren Crêpes servieren.

Varianten

Kräftige Waldhonig-Version

Die fertigen Crêpes werden mit kräftigem Waldhonig statt mit mildem Blütenhonig beträufelt.

Zitrische Orangen-Version

Das Orangenblütenwasser wird durch fein abgeriebene Orangenschale ersetzt.

Servieren und kombinieren

  • Warm gefaltet mit Honig: Die warmen Crêpes zweimal falten oder zu kleinen Päckchen legen und direkt mit flüssigem Honig beträufeln.
  • Honig nach Geschmack auswählen: Milder Blütenhonig unterstreicht die florale Note des Orangenblütenwassers; kräftiger Waldhonig setzt einen dunkleren, malzigeren Kontrast.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Der ungebackene Teig kann abgedeckt bis zu 12 Stunden im Kühlschrank ruhen. Vor dem Ausbacken nochmals glatt rühren und bei Bedarf mit einem kleinen Schluck Milch auf die ursprüngliche dünnflüssige Konsistenz bringen.

Aufbewahren

Ausgebackene Crêpes vollständig abkühlen lassen, stapeln und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen; vor dem Servieren gründlich erwärmen.

Einfrieren

Einfrieren ist für diese dünnen, mit Honig servierten Crêpes nicht vorgesehen; die zarte Struktur und das Aroma können leiden.

Aufwärmen

  • Pfanne: Die Crêpes einzeln in einer trockenen oder sehr leicht gefetteten Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und einmal wenden.
  • Mikrowelle: Die gestapelten Crêpes abgedeckt in kurzen Intervallen erwärmen.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide: enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl Type 405.
  • Eier: enthält · Das Rezept enthält vier Eier.
  • Milch: enthält · Milch und Butter sind im Rezept enthalten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum muss der Crêpeteig 30 Minuten ruhen?

Die Ruhezeit lässt das Mehl quellen und macht den Teig gleichmäßiger. Dadurch lassen sich die Crêpes dünner ausbacken und leichter wenden.

Was kann ich statt Orangenblütenwasser verwenden?

Fein abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange ist eine passende Alternative. Das Aroma wird dadurch frischer und weniger blumig.

Welcher Honig passt zu den Crêpes?

Milder Blütenhonig betont die florale Note, während kräftiger Waldhonig einen dunkleren und malzigeren Geschmack ergibt.

Aus unserer Küche

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