Mehlwahl
Weizenmehl Type 405 oder Type 550 ist für den Brandteig vorgesehen.
Frankreichweit verbreitete Küche
Herzhafte französische Käsewindbeutel aus luftigem Brandteig mit fein geriebenem Gruyère, goldbraun gebacken und warm oder lauwarm zum Aperitif serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gougères au gruyère sind herzhafte Käsewindbeutel aus französischem Brandteig. Außen werden sie goldbraun und leicht knusprig, innen bleiben sie luftig und zart. Die Variante mit Gruyère schmeckt frisch aus dem Ofen besonders aromatisch und eignet sich ideal als warmer oder lauwarmer Aperitif-Happen.
Goldbraune, leicht knusprige Oberfläche mit würzigem Gruyère-Aroma; im Inneren luftig, zart und angenehm herzhaft.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Bei Umluft 180 °C einstellen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
Wasser, Butter und Salz in einem Topf erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist und die Flüssigkeit kräftig kocht.
Daran erkennst du es: Die Butter ist vollständig geschmolzen und die Flüssigkeit kocht kräftig.
Wichtig: Beim Erhitzen auf spritzende, heiße Flüssigkeit achten.
Den Topf vom Herd nehmen, das Mehl auf einmal hineingeben und sofort kräftig mit dem Kochlöffel rühren, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind. Den Topf anschließend zurück auf die Herdplatte stellen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig verbunden und frei von Mehlnestern.
Die Masse bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten rühren und dabei trocknen, bis sie sich als glatte Kugel vom Topfboden löst und sich dort ein dünner Belag bildet.
Daran erkennst du es: Der Teig löst sich als glatte Kugel vom Topfboden; ein dünner Belag bleibt zurück.
Den Teig in eine Rührschüssel geben und 5 Minuten abkühlen lassen. Die Eier einzeln einarbeiten. Das nächste Ei erst hinzufügen, wenn das vorherige vollständig aufgenommen ist. Der Teig soll glatt, glänzend und zäh reißend vom Löffel fallen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und glänzend und fällt zäh reißend vom Löffel.
120 g Gruyère, Muskatnuss und Pfeffer unterrühren. Den Teig in den Spritzbeutel füllen und 24 etwa 4 cm große Tupfen mit ausreichend Abstand auf die vorbereiteten Bleche spritzen. Eventuelle Spitzen mit einem leicht angefeuchteten Finger glätten.
Daran erkennst du es: Die Tupfen sind gleichmäßig groß und haben geglättete Spitzen.
Die Tupfen mit den übrigen 20 g Gruyère bestreuen. Ein Blech nach dem anderen auf der mittleren Schiene backen: zunächst 10 Minuten bei 200 °C, anschließend die Temperatur auf 180 °C senken und weitere 15–18 Minuten backen. Die Ofentür währenddessen nicht öffnen.
Daran erkennst du es: Die Gougères sind aufgegangen und goldbraun.
Wichtig: Beim Öffnen des heißen Ofens vorsichtig vorgehen.
Wenn die Gougères aufgegangen und goldbraun sind, den Ofen ausschalten und die Tür einen Spalt öffnen. Die Käsewindbeutel 5 Minuten im Ofen ruhen lassen, anschließend herausnehmen und weitere 5 Minuten abkühlen lassen. Warm oder lauwarm servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun, die Windbeutel sind stabil und innen noch zart.
Wichtig: Die Backbleche und Gougères bleiben nach dem Backen sehr heiß.
Gut zu wissen
Weizenmehl Type 405 oder Type 550 ist für den Brandteig vorgesehen.
Vom fein geriebenen Gruyère kommen 120 g in den Teig und 20 g als Käsekruste auf die aufgespritzten Tupfen.
Eier der Größe M verwenden und jedes Ei vollständig in den Teig einarbeiten, bevor das nächste dazukommt.
Die Eier einzeln einarbeiten und die Konsistenz nach jeder Zugabe prüfen.
Falls noch nicht gebacken, den Teig kurz weiterarbeiten und die Konsistenz prüfen; zusätzliches Mehl nicht ungeprüft einarbeiten.
Die Ofentür geschlossen halten und bis zur goldbraunen, aufgegangenen Oberfläche backen.
Die zusammengefallenen Gougères vollständig ausbacken; sie bleiben essbar, werden aber weniger luftig.
Etwa 4 cm große Tupfen mit ausreichend Abstand gleichmäßig aufdressieren.
Häufig gefragt
Das Rezept ergibt 24 Käsewindbeutel.
Ja. Bei Umluft die Temperatur jeweils um 20 °C reduzieren: zunächst 180 °C und anschließend 160 °C einstellen.
Die Käsewindbeutel schmecken warm oder lauwarm und eignen sich besonders gut als herzhafter Aperitif.
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