Sardinen gut trocknen
Die filetierten Sardinen gründlich trocken tupfen, bevor sie in den Teig kommen. So haftet die Hülle besser und das heiße Öl spritzt weniger.
Herzhafte Beignets aus der Bretagne
Frische Sardinen werden filetiert, durch einen luftigen Weizenteig gezogen und bei 180 °C goldbraun frittiert. Zitronenspalten und Fleur de Sel setzen einen frischen, salzigen Akzent.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Beignets de sardines sind herzhafte bretonische Fischbeignets mit knuspriger Hülle und zartem Sardinenfilet. Für diese Variante werden frische Sardinen filetiert, in einen geruhten Teig getaucht und portionsweise frittiert. Heiß serviert mit Zitrone und Fleur de Sel schmecken sie besonders aromatisch.
Außen knusprig und goldbraun, innen zart und saftig mit deutlich maritimem Sardinenaroma. Die Zitrone bringt spritzige Säure, während Fleur de Sel für punktuelle, klare Salzigkeit sorgt.
Schritt für Schritt
Die Sardinen falls nötig von den Schuppen befreien. Köpfe abschneiden, Bäuche öffnen und die Fische ausnehmen. Kurz abspülen, jeweils die Mittelgräte herauslösen und die Filets gründlich trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Filets sind sauber ausgelöst und trocken.
Wichtig: Nach dem Umgang mit rohem Fisch Hände, Arbeitsfläche und verwendete Utensilien gründlich reinigen.
Mehl, Backpulver, Salz und etwas schwarzen Pfeffer in der Schüssel mischen. Eine Mulde formen, Eigelb und neutrales Öl hineingeben und das lauwarme Wasser nach und nach einrühren, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und dickflüssig, aber noch gut vom Löffel ablaufend.
Den Teig 30 Minuten ruhen lassen. Währenddessen können die Sardinenfilets bereitliegen und das Frittieröl vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Die Ruhezeit von 30 Minuten ist erreicht.
Das Frittieröl in einem hohen Topf oder einer Fritteuse auf 180 °C erhitzen. Das Öl nicht unbeaufsichtigt lassen und den Topf höchstens bis zur Hälfte füllen.
Daran erkennst du es: Das Thermometer zeigt stabil 180 °C an.
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt lassen und kein Wasser in das heiße Öl gelangen lassen.
Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den geruhten Teig heben. Nicht kräftig rühren, damit die eingeschlagene Luft möglichst erhalten bleibt.
Daran erkennst du es: Das Eiweiß ist eingearbeitet, ohne dass der Teig völlig zusammenfällt.
Je ein Sardinenfilet vollständig durch den Teig ziehen und kurz abtropfen lassen. Die Filets portionsweise in das 180 °C heiße Öl geben, ohne sie zu dicht nebeneinanderzulegen. 3–4 Minuten frittieren und einmal wenden, bis die Beignets rundum goldbraun sind.
Daran erkennst du es: Die Teighülle ist rundum goldbraun und knusprig.
Wichtig: Die Filets vorsichtig in das Öl geben, um Spritzer zu vermeiden.
Die fertigen Beignets mit der Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Überschüssiges Öl ist weitgehend abgetropft.
Wichtig: Die Schaumkelle langsam aus dem heißen Öl heben und kurz abtropfen lassen.
Die Beignets mit Fleur de Sel bestreuen und sofort mit der in Spalten geschnittenen Zitrone servieren.
Daran erkennst du es: Die Beignets sind heiß serviert und unmittelbar gewürzt.
Gut zu wissen
Die filetierten Sardinen gründlich trocken tupfen, bevor sie in den Teig kommen. So haftet die Hülle besser und das heiße Öl spritzt weniger.
Die angegebene Ölmenge dient als Richtwert für einen hohen Topf oder eine Fritteuse. Das Öl sollte ausreichend tief sein, damit die Beignets weitgehend eingetaucht sind.
Fleur de Sel wird nach dem Frittieren auf die heißen Beignets gestreut und nicht in den Teig gegeben.
Der Geschmack bleibt zurückhaltend; die Beignets behalten ihre knusprige Hülle.
Das Öl nur verwenden, wenn es zum Frittieren geeignet ist, und auf 180 °C erhitzen.
Die Salzkristalle sind weniger markant, der Geschmack bleibt salzig und klar.
Nach dem Abtropfen sparsam über die heißen Beignets streuen.
Das Öl mit dem Thermometer auf 180 °C bringen und portionsweise arbeiten.
Das Öl vor der nächsten Charge wieder auf 180 °C bringen; bereits fette Beignets gut abtropfen lassen.
Den Teig 30 Minuten ruhen lassen und den Eischnee vorsichtig unterheben.
Weitere Beignets besonders behutsam ausbacken und den Teig nicht mehr kräftig rühren.
Die Filets vor dem Ausbacken gründlich trocken tupfen.
Die noch nicht frittierten Filets erneut trocken tupfen, bevor sie in den Teig kommen.
Ausreichend Abstand lassen und mehrere kleine Chargen frittieren.
Verklebte Stücke vorsichtig trennen, sobald die Teighülle stabil ist.
Die fertigen Beignets mit besonders großzügigen Zitronenspalten servieren, um die maritime Würze stärker mit Säure auszugleichen.
Für einen Aperitif oder eine Vorspeise kleinere Sardinenfiletstücke beziehungsweise kleinere Portionen ausbacken.
Die knusprige Teighülle und die Zartheit der Sardinen leiden voraussichtlich beim Einfrieren.
Häufig gefragt
Für dieses Rezept sind frische Sardinen vorgesehen, weil sie filetiert und direkt im Teig frittiert werden. Eingelegte Sardinen würden die Textur und den Salzgehalt verändern.
Die Ruhezeit gehört zum vorgegebenen Rezeptablauf und sorgt für eine gleichmäßigere Teigkonsistenz, bevor der Eischnee untergehoben wird.
Die Teighülle sollte rundum goldbraun und knusprig sein. Die angegebene Frittierzeit beträgt 3–4 Minuten pro Portion bei 180 °C.
Am besten heiß, mit Zitronenspalten und etwas Fleur de Sel direkt nach dem Abtropfen.
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