Schwowebredele

Elsässisches Weihnachtsgebäck

Mürbe elsässische Ausstechplätzchen mit gemahlenen Mandeln, Butter und Zimt, goldbraun mit einer feinen Eistreiche gebacken. Die Ausbeute beträgt etwa 40 Stück.

Zum Rezept
Schwowebredele aus dem Elsass
Vorbereitung 45 Minuten
Kochen / Backen 30 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 60 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Std. 30 Min.
Menge ca. 40 Stück
Gerichtsform und Gerichtsart Kekse und kleine trockene Süßgebäcke
Prägende Zutatenfamilie Kräuter und Gewürze, Milchprodukte, Nüsse und Samen, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Anlasskontext Feierlicher Anlass

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Kühlzeit macht den Mürbeteig formstabil und erleichtert das Ausrollen und Ausstechen.
  • Gemahlene Mandeln ergänzen die Butter mit einem nussigen Aroma und einer zarten, mürben Textur.
  • Zimt gibt den Plätzchen eine warme Würze, während die Eistreiche für eine appetitlich goldbraune Oberfläche sorgt.

Schwowebredele sind elsässische Bredele: mürbe, buttrige Plätzchen mit gemahlenen Mandeln und Zimt. Der Teig wird gekühlt, dünn ausgerollt, ausgestochen und mit einer Eistreiche goldbraun gebacken.

Die Schwowebredele sind außen leicht goldbraun, mürbe und zart-knusprig. Im Inneren wirken sie fein sandig, buttrig und nussig, mit einem warmen Zimtaroma.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig zubereiten

  1. Zucker und Ei verrühren

    Zucker und Ei in einer Rührschüssel mit dem Schneebesen verrühren, bis die Mischung gleichmäßig verbunden ist.

  2. Butter mit Mehl vermengen

    Mehl und Backpulver mit der weichen Butter vermengen, bis eine sandige Masse entsteht.

    Daran erkennst du es: Die Mischung wirkt krümelig und sandig.

    • Die weiche Butter lässt sich gleichmäßiger einarbeiten als kalte Butter.
  3. Teig fertigstellen

    Gemahlene Mandeln und Zimt unterarbeiten. Die Zucker-Ei-Mischung dazugeben und alles nur so lange verkneten, bis ein homogener Teig entsteht.

    Daran erkennst du es: Der Teig ist gleichmäßig verbunden, ohne dass er lange bearbeitet wurde.

    • Den Teig nicht länger als nötig kneten, damit die Plätzchen mürbe bleiben.
  4. Teig kühlen

    Den Teig flach drücken, abdecken und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

    60 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist nach dem Kühlen fest und lässt sich ausrollen.

    • Eine flache Teigplatte kühlt gleichmäßiger und lässt sich später leichter portionieren.

Formen und backen

  1. Ofen vorheizen

    Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

    180 °C
  2. Teig ausrollen und ausstechen

    Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 4 mm dick ausrollen. Formen ausstechen und mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Bleche legen.

    Daran erkennst du es: Die ausgestochenen Teigstücke liegen mit etwas Abstand auf den Blechen.

    • Den Teig portionsweise ausrollen, damit er kühl und gut formbar bleibt.
  3. Eistreiche anrühren

    Eigelb und Milch verquirlen. Die Teigstücke dünn mit der Eistreiche bestreichen.

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist dünn und gleichmäßig bedeckt.

    • Die Eistreiche sparsam auftragen, damit sie beim Backen nicht an den Rändern herunterläuft.
  4. Schwowebredele backen

    Die Schwowebredele portionsweise 12–15 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind. Die Bleche nacheinander in den Ofen geben, falls nicht beide gleichzeitig hineinpassen.

    15 Minuten 180 °C

    Daran erkennst du es: Die Plätzchen sind leicht goldbraun, besonders an den Rändern.

    • Die Backzeit kann je nach Teigdicke und Ofen leicht variieren.

Auskühlen

  1. Vollständig auskühlen lassen

    Die fertigen Plätzchen auf ein Auskühlgitter legen und vollständig auskühlen lassen.

    Daran erkennst du es: Die Plätzchen sind vollständig abgekühlt und fest.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Teig nur kurz verkneten: Sobald die Zutaten zu einem homogenen Teig verbunden sind, das Kneten beenden. So bleibt die mürbe Textur erhalten.
  • Gleichmäßige Teigdicke: Eine Teigdicke von etwa 4 mm sorgt dafür, dass die ausgestochenen Plätzchen gleichmäßig backen.
  • Backzeit pro Blech beachten: Die angegebene Backzeit von 12–15 Minuten gilt pro Blech. Bei mehreren Backdurchgängen die Bräunung jedes Blechs prüfen.

Zutatenwissen

Gemahlene Mandeln

Fein gemahlene Mandeln verteilen sich gleichmäßig im Mürbeteig und geben den Plätzchen ihr nussiges Aroma.

Butter weich verwenden

Die Butter sollte weich, aber nicht flüssig sein. So lässt sie sich mit Mehl und Backpulver zu einer sandigen Masse vermengen.

Zimt gleichmäßig einarbeiten

Gemahlener Zimt sollte zusammen mit den Mandeln unter den Teig gearbeitet werden, damit sich die Würze gleichmäßig verteilt.

Sinnvolle Alternativen

Wasser

Die Eistreiche wird etwas weniger cremig, färbt die Oberfläche aber weiterhin.

Die Milch in der Eistreiche durch dieselbe Menge Wasser ersetzen und mit dem Eigelb verquirlen.

gemahlene Haselnüsse

Das Gebäck erhält ein kräftigeres Haselnussaroma und bleibt nussig.

Die gemahlenen Mandeln im Teig durch die gleiche Menge gemahlene Haselnüsse ersetzen.

Backmargarine

Das Aroma wird weniger buttrig; die Konsistenz kann je nach Margarine leicht abweichen.

Die weiche Butter durch dieselbe Menge weiche Backmargarine ersetzen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Plätzchen werden eher fest als mürbe.

Den Teig nur bis zu einer homogenen Masse verkneten.

Den Teig vor dem Ausrollen nochmals gut kühlen und die Plätzchen nicht zu lange backen.

Die Plätzchen werden sehr trocken oder bräunen zu schnell.

Die Teigdicke beim Ausrollen möglichst gleichmäßig halten.

Die Backzeit beim nächsten Blech verkürzen und die Plätzchen früher auf die Bräunung prüfen.

Die Oberfläche wird fleckig oder die Eistreiche läuft an den Rändern herunter.

Die Eistreiche nur dünn und gleichmäßig verstreichen.

Vor dem Backen überschüssige Eistreiche vorsichtig mit dem Backpinsel verteilen.

Die Schwowebredele schmecken trocken und werden sehr dunkel.

Ab 12 Minuten die Farbe kontrollieren und die Bleche bei leichter Goldbräunung herausnehmen.

Die vollständig ausgekühlten Plätzchen in einer gut schließenden Dose lagern, damit sie nicht weiter austrocknen.

Servieren und kombinieren

  • Zu Kaffee oder Tee: Die mürben Schwowebredele passen als kleines süßes Gebäck zu Kaffee, Tee oder einer winterlichen Heißgetränkerunde.
  • Auf dem Bredele-Teller: Die Plätzchen auf einer gemischten Weihnachtsgebäckplatte anrichten und vollständig ausgekühlt servieren.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Der vorbereitete Teig kann abgedeckt bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Ausrollen kurz temperieren lassen, bis er wieder formbar ist.

Aufbewahren

Die vollständig ausgekühlten Plätzchen in einer gut schließenden Keksdose bei Raumtemperatur aufbewahren.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide: enthält · Das Rezept enthält Mehl.
  • Milch: enthält · Butter und Milch sind enthalten.
  • Eier: enthält · Ei und Eigelb werden verwendet.
  • Schalenfrüchte: enthält · Das Rezept enthält Mandeln.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum muss der Teig vor dem Ausrollen gekühlt werden?

Die Kühlzeit macht den Mürbeteig fester und formstabiler. Dadurch lässt er sich leichter ausrollen und ausstechen.

Wie dick sollte der Teig ausgerollt werden?

Der Teig sollte etwa 4 mm dick ausgerollt werden, damit die Plätzchen gleichmäßig backen und mürbe bleiben.

Woran erkenne ich, dass die Schwowebredele fertig sind?

Die Plätzchen sind fertig, wenn sie leicht goldbraun sind, besonders an den Rändern. Das dauert etwa 12–15 Minuten pro Blech.

Wann sollten die Plätzchen in die Keksdose?

Erst wenn die Schwowebredele vollständig auf dem Gitter ausgekühlt sind. So bleibt die Oberfläche trocken und die Plätzchen behalten ihre mürbe Struktur.

Aus unserer Küche

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