Gemahlene Mandeln
Fein gemahlene Mandeln verteilen sich gleichmäßig im Mürbeteig und geben den Plätzchen ihr nussiges Aroma.
Elsässisches Weihnachtsgebäck
Mürbe elsässische Ausstechplätzchen mit gemahlenen Mandeln, Butter und Zimt, goldbraun mit einer feinen Eistreiche gebacken. Die Ausbeute beträgt etwa 40 Stück.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Schwowebredele sind elsässische Bredele: mürbe, buttrige Plätzchen mit gemahlenen Mandeln und Zimt. Der Teig wird gekühlt, dünn ausgerollt, ausgestochen und mit einer Eistreiche goldbraun gebacken.
Die Schwowebredele sind außen leicht goldbraun, mürbe und zart-knusprig. Im Inneren wirken sie fein sandig, buttrig und nussig, mit einem warmen Zimtaroma.
Schritt für Schritt
Zucker und Ei in einer Rührschüssel mit dem Schneebesen verrühren, bis die Mischung gleichmäßig verbunden ist.
Mehl und Backpulver mit der weichen Butter vermengen, bis eine sandige Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Mischung wirkt krümelig und sandig.
Gemahlene Mandeln und Zimt unterarbeiten. Die Zucker-Ei-Mischung dazugeben und alles nur so lange verkneten, bis ein homogener Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gleichmäßig verbunden, ohne dass er lange bearbeitet wurde.
Den Teig flach drücken, abdecken und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist nach dem Kühlen fest und lässt sich ausrollen.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 4 mm dick ausrollen. Formen ausstechen und mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Bleche legen.
Daran erkennst du es: Die ausgestochenen Teigstücke liegen mit etwas Abstand auf den Blechen.
Eigelb und Milch verquirlen. Die Teigstücke dünn mit der Eistreiche bestreichen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist dünn und gleichmäßig bedeckt.
Die Schwowebredele portionsweise 12–15 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind. Die Bleche nacheinander in den Ofen geben, falls nicht beide gleichzeitig hineinpassen.
Daran erkennst du es: Die Plätzchen sind leicht goldbraun, besonders an den Rändern.
Die fertigen Plätzchen auf ein Auskühlgitter legen und vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Plätzchen sind vollständig abgekühlt und fest.
Gut zu wissen
Fein gemahlene Mandeln verteilen sich gleichmäßig im Mürbeteig und geben den Plätzchen ihr nussiges Aroma.
Die Butter sollte weich, aber nicht flüssig sein. So lässt sie sich mit Mehl und Backpulver zu einer sandigen Masse vermengen.
Gemahlener Zimt sollte zusammen mit den Mandeln unter den Teig gearbeitet werden, damit sich die Würze gleichmäßig verteilt.
Die Eistreiche wird etwas weniger cremig, färbt die Oberfläche aber weiterhin.
Die Milch in der Eistreiche durch dieselbe Menge Wasser ersetzen und mit dem Eigelb verquirlen.
Das Gebäck erhält ein kräftigeres Haselnussaroma und bleibt nussig.
Die gemahlenen Mandeln im Teig durch die gleiche Menge gemahlene Haselnüsse ersetzen.
Das Aroma wird weniger buttrig; die Konsistenz kann je nach Margarine leicht abweichen.
Die weiche Butter durch dieselbe Menge weiche Backmargarine ersetzen.
Den Teig nur bis zu einer homogenen Masse verkneten.
Den Teig vor dem Ausrollen nochmals gut kühlen und die Plätzchen nicht zu lange backen.
Die Teigdicke beim Ausrollen möglichst gleichmäßig halten.
Die Backzeit beim nächsten Blech verkürzen und die Plätzchen früher auf die Bräunung prüfen.
Die Eistreiche nur dünn und gleichmäßig verstreichen.
Vor dem Backen überschüssige Eistreiche vorsichtig mit dem Backpinsel verteilen.
Ab 12 Minuten die Farbe kontrollieren und die Bleche bei leichter Goldbräunung herausnehmen.
Die vollständig ausgekühlten Plätzchen in einer gut schließenden Dose lagern, damit sie nicht weiter austrocknen.
Der vorbereitete Teig kann abgedeckt bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Ausrollen kurz temperieren lassen, bis er wieder formbar ist.
Die vollständig ausgekühlten Plätzchen in einer gut schließenden Keksdose bei Raumtemperatur aufbewahren.
Häufig gefragt
Die Kühlzeit macht den Mürbeteig fester und formstabiler. Dadurch lässt er sich leichter ausrollen und ausstechen.
Der Teig sollte etwa 4 mm dick ausgerollt werden, damit die Plätzchen gleichmäßig backen und mürbe bleiben.
Die Plätzchen sind fertig, wenn sie leicht goldbraun sind, besonders an den Rändern. Das dauert etwa 12–15 Minuten pro Blech.
Erst wenn die Schwowebredele vollständig auf dem Gitter ausgekühlt sind. So bleibt die Oberfläche trocken und die Plätzchen behalten ihre mürbe Struktur.
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