Walnüsse aus dem Périgord
Noix du Périgord verleihen der Füllung ein rundes, charakteristisches Walnussaroma. Aromatische gewöhnliche Walnüsse funktionieren ebenfalls, schmecken aber meist weniger regionaltypisch.
Gefüllte Ravioles aus dem Périgord
Feine hausgemachte Ravioles mit einer cremigen Füllung aus Hähnchen, Rocamadour, Sahne und Walnüssen. Gegart werden die gefüllten Teigtaschen direkt in reduziertem Entenfond und mit Walnussöl serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ravioles aux noix du Périgord verbinden dünnen Eiernudelteig mit der nussigen Küche des Périgord in Nouvelle-Aquitaine. Die Füllung aus Geflügel, mildem Ziegenkäse, Sahne und Walnüssen bleibt cremig, während die Ravioles im aromatischen Entenfond direkt fertig garen. Selbst gemachter Teig und reduzierter Fond machen aus wenigen, charaktervollen Zutaten ein elegantes französisches Gericht.
Die Ravioles haben einen zarten, leicht festen Teigbiss und eine cremige, fein körnige Geflügelfüllung. Der reduzierte Entenfond schmeckt herzhaft und voll, während Walnüsse für angenehmen Biss und ein warmes, rundes Nussaroma sorgen.
Schritt für Schritt
Weizenmehl und Salz auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen. Eier hineinschlagen, mit einer Gabel verquirlen und nach und nach Mehl einarbeiten. Den Teig 8–10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und elastisch ist. In Folie wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.
Hähnchenfilet, Rocamadour, Sahne, Salz und Pfeffer in einen Mixer geben. Kurz pulsieren, bis eine gleichmäßige, nicht völlig glatte Farce entsteht. Die gehackten Walnüsse mit einem Löffel unterheben. Die Füllung 20 Minuten kalt stellen.
Daran erkennst du es: Die Farce ist gleichmäßig, aber noch leicht körnig; die Walnüsse sind verteilt.
Wichtig: Rohes Geflügel getrennt von verzehrfertigen Zutaten und Arbeitsflächen verarbeiten.
Den Teig in vier Stücke teilen. Jedes Stück zuerst mit dem Nudelholz flach drücken und anschließend durch die Nudelmaschine bis zur dünnsten oder vorletzten Stufe ausrollen. Ohne Maschine den Teig mit dem Nudelholz etwa 1 mm dünn ausrollen. Die Bahnen auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche auslegen.
Daran erkennst du es: Die Teigbahnen sind gleichmäßig dünn und lassen sich ohne Reißen anheben.
In Abständen von etwa 5 cm jeweils knapp 1 gehäuften Teelöffel Füllung auf eine Teigbahn setzen. Die Zwischenräume und den Rand mit Wasser bestreichen. Eine zweite Teigbahn darüberlegen, die Luft von der Füllung nach außen drücken und die Teigränder rund um jede Portion fest andrücken. Mit einem Teigrad Quadrate von etwa 6 cm Kantenlänge ausschneiden. Die Ränder nochmals zusammendrücken und die Ravioles auf ein bemehltes Tuch legen.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind vollständig verschlossen und enthalten möglichst keine Luftblasen.
Den Entenfond in einem weiten Topf aufkochen und bei mittlerer Hitze 15–20 Minuten auf etwa 900 ml reduzieren. Mit Salz abschmecken und anschließend nur leicht sieden lassen. Der Fond soll nicht sprudelnd kochen, damit die Ravioles nicht aufplatzen.
Daran erkennst du es: Der Fond ist auf etwa 900 ml reduziert und schmeckt konzentriert.
Die Ravioles portionsweise in den siedenden Entenfond geben. Je nach Teigdicke 4–5 Minuten garen, bis der Teig weich und die Geflügelfüllung vollständig durchgegart ist. Die Ravioles mit einem Schaumlöffel herausheben und die nächste Charge garen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich und die Geflügelfüllung vollständig durchgegart.
Wichtig: Die Geflügelfüllung vollständig durchgaren, bevor die Ravioles serviert werden.
Den Topf vom Herd nehmen und das Walnussöl in den heißen Fond rühren. Die gegarten Ravioles zurück in den Fond geben, vorsichtig wenden und sofort in tiefen Tellern mit reichlich reduziertem Entenfond servieren.
Daran erkennst du es: Die Ravioles sind heiß, mit Fond überzogen und bleiben unversehrt.
Gut zu wissen
Noix du Périgord verleihen der Füllung ein rundes, charakteristisches Walnussaroma. Aromatische gewöhnliche Walnüsse funktionieren ebenfalls, schmecken aber meist weniger regionaltypisch.
Der milde französische Ziegenkäse schmilzt weich und bringt eine feine Würze in die Farce. Milder Ziegenfrischkäse macht die Füllung etwas cremiger und weniger charaktervoll.
Durch das Reduzieren auf etwa 900 ml wird der Entenfond konzentrierter und trägt den Geschmack der Ravioles, ohne dass eine zusätzliche Sauce benötigt wird.
Das Gericht bleibt nussig, schmeckt aber meist etwas weniger regionaltypisch und kann je nach Sorte milder ausfallen.
Die Walnusskerne grob hacken und wie beschrieben unter die Farce heben.
Die Farce wird etwas cremiger und weniger charaktervoll gewürzt.
Den Ziegenfrischkäse anstelle des Rocamadour mit Hähnchen, Sahne, Salz und Pfeffer kurz pulsieren.
Die Luft von der Füllung nach außen drücken, die Ränder fest andrücken und die Ravioles nur in leicht siedendem Fond garen.
Aufgeplatzte Ravioles vorsichtig mit dem Schaumlöffel herausheben und die übrigen Chargen bei schwächerer Hitze garen.
Den Teig 8–10 Minuten kneten und anschließend 30 Minuten ruhen lassen.
Den Teig nochmals kurz zusammenkneten und vor dem weiteren Ausrollen erneut ruhen lassen.
Das Geflügel gut gekühlt kurz pulsieren, bis eine gleichmäßige, nicht völlig glatte Farce entsteht.
Die Füllung vorsichtig mit etwas vorhandener Sahne weiter verarbeiten, ohne sie vollständig glatt zu mixen.
Den Entenfond auf etwa 900 ml reduzieren und erst danach abschmecken.
Den Fond nach dem Herausheben der Ravioles vorsichtig weiter reduzieren und anschließend erneut abschmecken.
Für eine besonders weiche Farce wird Rocamadour durch milden Ziegenfrischkäse ersetzt.
Häufig gefragt
Ja. Den Teig mit dem Nudelholz etwa 1 mm dünn ausrollen. Wichtig ist eine möglichst gleichmäßige Stärke, damit alle Ravioles ähnlich schnell garen.
Die Farce sollte gleichmäßig, aber nicht völlig glatt sein. Die grob gehackten Walnüsse werden erst nach dem kurzen Mixen untergehoben und sorgen für zusätzlichen Biss.
Zu starkes Kochen kann die empfindlichen Teigränder belasten und die Ravioles aufplatzen lassen. Ein leichtes Sieden reicht zum Garen aus.
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