Livarot vorbereiten
Die Rinde entfernen und den Käse würfeln, damit er sich gleichmäßig über die vier Förmchen verteilt und mit der Sahne-Kürbis-Basis schmilzt.
Eiergericht aus der Normandie
Sanft gegarte Eier auf cremigem Potimarronpüree mit würzigem Livarot. Im Wasserbad stockt das Eiweiß, während das Eigelb cremig bleibt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese eigenständige Cocotte verbindet mild-süßliches Potimarronpüree mit der kräftigen Würze von Livarot. Die Eier garen sanft im Wasserbad, sodass das Eiweiß gerade fest wird und das Eigelb cremig bleibt.
Cremig und weich mit leicht süßlichem Kürbis, würzig-aromatischem Weichkäse und einem frischen Schnittlauchabschluss. Das Eigelb bleibt beim leichten Rütteln noch zart fließend.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine tiefe Auflaufform bereitstellen, in die später die Förmchen passen.
Die Potimarronwürfel mit dem Wasser und 1 g Salz in den kleinen Topf geben. Zugedeckt etwa 10 bis 12 Minuten weich dünsten, bis die Würfel leicht zerfallen. Die verbliebene Flüssigkeit mit dem Kürbis fein pürieren.
Daran erkennst du es: Die Kürbiswürfel sollen weich sein und leicht zerfallen.
Die Förmchen mit der Butter ausstreichen. Das Kürbispüree auf die Förmchen verteilen und jeweils 50 ml Sahne darübergeben. Mit Muskatnuss, dem restlichen Salz und etwas Pfeffer würzen.
Den gewürfelten Livarot auf die Förmchen verteilen. In jedes Förmchen ein Ei schlagen, ohne das Eigelb zu verletzen.
Die Förmchen in die Auflaufform stellen und so viel heißes Wasser angießen, dass es ungefähr bis zur halben Höhe der Förmchen reicht. Im Wasserbad 10 bis 12 Minuten garen.
Daran erkennst du es: Die Eiweiße sollen gerade fest sein, während die Eigelbe beim leichten Rütteln noch cremig zittern.
Wichtig: Auflaufform und Wasserbad sind sehr heiß; beim Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Die Cocottes vorsichtig aus dem Wasserbad nehmen, mit dem Schnittlauch bestreuen und sofort servieren.
Wichtig: Heiße Förmchen nur mit einem Tuch oder Ofenhandschuh anfassen.
Gut zu wissen
Die Rinde entfernen und den Käse würfeln, damit er sich gleichmäßig über die vier Förmchen verteilt und mit der Sahne-Kürbis-Basis schmilzt.
Potimarron kann mit Schale gegart werden; für diese Rezeptstruktur wird er jedoch entkernt und gewürfelt, bevor er weich gedünstet und püriert wird.
Der Geschmack wird je nach Käse milder oder kräftiger; die cremige Käsetextur bleibt erhalten.
Die Rinde nach Bedarf entfernen, den Käse würfeln und wie den Livarot auf die Förmchen verteilen.
Die Masse wird etwas säuerlicher und dichter.
Crème fraîche mit ausreichend Wasser glatt rühren, bis eine flüssige Konsistenz ähnlich Sahne entsteht.
Ab 10 Minuten prüfen und die Förmchen herausnehmen, sobald das Eiweiß gerade fest ist.
Mit etwas frisch geschnittenem Schnittlauch und einer kleinen Portion Sahne servieren; die cremige Eigelbtextur lässt sich jedoch nicht zurückholen.
Das Wasser langsam an der Außenseite der Förmchen entlang angießen und nur bis etwa zur halben Höhe auffüllen.
Die Förmchen vorsichtig weitergaren, bis das Eiweiß fest ist; überschüssige Flüssigkeit kann danach nicht vollständig entfernt werden.
Die Salzmenge genau abwiegen und beim Pfeffer zurückhaltend beginnen, da der Käse bereits kräftig gewürzt sein kann.
Mit zusätzlichem ungewürztem Kürbispüree oder etwas Sahne ausgleichen, sofern vorhanden.
Eine zurückhaltendere Variante mit mildem Weichkäse für ein sanfteres Aroma.
Mehr Frische durch zusätzliche Kräuter am Ende der Garzeit.
Häufig gefragt
Munster oder ein anderer würziger Weichkäse sind passende Alternativen. Der Geschmack kann dadurch milder oder kräftiger ausfallen.
Das Eiweiß soll gerade fest sein. Das Eigelb darf beim leichten Rütteln noch cremig zittern.
Verwende vier ofenfeste Förmchen oder kleine Cocottes mit jeweils etwa 150 bis 200 ml Fassungsvermögen.
Für die beschriebene Zubereitung wird er entkernt und gewürfelt. Potimarron kann grundsätzlich mit Schale gegart werden, wenn sie sauber und unbeschädigt ist.
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