Gougères au comté

Herzhafte Brandteigküchlein aus Burgund

Luftige herzhafte Brandteigküchlein mit fein geriebenem ComtéFranzösischer Hartkäse aus dem Jura, der aus Rohmilch hergestellt und mindestens mehrere Monate im Keller gereift wird., außen goldbraun und innen weich. Die kleinen Gougères werden einzeln gebacken und lauwarm zum Apéritif serviert.

Zum Rezept
Gougères au comté – luftiges Käsegebäck aus Burgund
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 30 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 5 Minuten
Gesamtzeit ca. 60 Minuten
Menge Stück
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Kochen der Brandteigmasse sorgt für eine stabile, glatte Grundlage, die beim Backen luftig aufgeht.
  • Der Comté wird sowohl in den Teig eingearbeitet als auch über die Häufchen gestreut, sodass die Gougères innen aromatisch und außen würzig gebräunt werden.
  • Das Backen mit ausreichend Abstand und die geschlossene Ofentür während der ersten 20 Minuten helfen, die aufgegangene Form zu bewahren.

Gougères au comté sind herzhafte kleine Brandteigküchlein mit französischem Hartkäse. Für diese Variante wird eine luftige Pâte à choux mit Comté zubereitet, als walnussgroße Häufchen auf das Blech gesetzt und goldbraun gebacken.

Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich, luftig und zart. Comté verleiht den Gougères ein würziges, nussiges Käsearoma.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Ofen vorbereiten

    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

    200 °C
  2. Butterflüssigkeit aufkochen

    Wasser, Butter, Salz und Pfeffer in einen Topf geben und aufkochen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist.

    Daran erkennst du es: Die Butter ist vollständig geschmolzen und die Flüssigkeit kocht auf.

    Wichtig: Beim Aufkochen vorsichtig arbeiten, da die Flüssigkeit heiß ist.

  3. Brandteig auskochen

    Den Topf vom Herd nehmen. Das Mehl auf einmal hineinschütten und sofort kräftig rühren, bis eine glatte, feste Masse entsteht. Den Topf wieder auf die ausgeschaltete, noch heiße Herdplatte oder auf niedrige Hitze stellen und die Masse etwa 2 Minuten weiterrühren. Sie soll sich vom Topfboden lösen und am Boden einen dünnen Film hinterlassen.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Masse löst sich vom Topfboden und hinterlässt einen dünnen Film.

    • Das Mehl vollständig auf einmal zugeben und sofort kräftig einarbeiten.
  4. Eier einarbeiten

    Den Topf vom Herd nehmen und die Masse 5 Minuten abkühlen lassen. Die verquirlten Eier nach und nach einarbeiten. Erst die nächste Portion zugeben, wenn die vorherige vollständig aufgenommen ist. Die fertige Masse soll glatt, glänzend und dickflüssig sein.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Masse ist glatt, glänzend und dickflüssig.

    • Die Eier portionsweise einarbeiten, damit die Masse nicht zu weich wird.
  5. Comté unterheben

    80 g des geriebenen Comté unterheben. Die restlichen 20 g für das Bestreuen beiseitestellen.

    Daran erkennst du es: Der Käse ist gleichmäßig in der Brandteigmasse verteilt.

  6. Gougères portionieren

    Mit zwei Teelöffeln oder einem Spritzbeutel 24 walnussgroße Häufchen mit etwas Abstand auf das Blech setzen. Falls Spitzen stehen bleiben, diese mit einem angefeuchteten Finger leicht glätten. Den restlichen Comté darüberstreuen.

    Daran erkennst du es: Es sind 24 gleichmäßig verteilte, walnussgroße Häufchen auf dem Blech gesetzt.

    • Ausreichend Abstand lassen, da die Gougères beim Backen aufgehen.
  7. Gougères backen

    Die Gougères 25–30 Minuten backen, bis sie deutlich aufgegangen und goldbraun sind. Die Ofentür in den ersten 20 Minuten nicht öffnen, damit das Gebäck nicht zusammenfällt.

    25 Minuten 200 °C

    Daran erkennst du es: Die Gougères sind deutlich aufgegangen und goldbraun.

    • Bei Bedarf bis zu 30 Minuten weiterbacken, wenn die Oberfläche noch nicht goldbraun ist.

    Wichtig: Das Blech und die Gougères sind sehr heiß; beim Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.

  8. Ruhen lassen und servieren

    Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Gougères 5 Minuten ruhen lassen. Anschließend lauwarm servieren.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Gougères sind lauwarm und lassen sich servieren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Ofentür geschlossen halten: Die Ofentür während der ersten 20 Minuten nicht öffnen, damit die aufgegangenen Gougères nicht zusammenfallen.
  • Zeit sparen: Während der Ofen vorheizt, können Blech und Zutaten vorbereitet werden. Die Arbeitsschritte überschneiden sich dadurch teilweise mit der Aufheizzeit.

Zutatenwissen

Comté aufteilen

Von den insgesamt 100 g Comté kommen 80 g in den Brandteig und 20 g zum Bestreuen auf die Häufchen.

Eier portionsweise zugeben

Die verquirlten Eier nach und nach einarbeiten und jeweils vollständig aufnehmen lassen, bevor die nächste Portion folgt.

Sinnvolle Alternativen

Gruyère de France

Die Gougères werden etwas würziger und weniger nussig als mit Comté.

Comté in gleicher Gesamtmenge durch fein geriebenen Gruyère de France ersetzen und im gleichen Verhältnis auf Teig und Oberfläche verteilen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Masse bleibt weich oder die Gougères gehen nur schwach auf.

Die Masse etwa 2 Minuten auf der noch heißen Platte oder bei niedriger Hitze rühren, bis sie einen dünnen Film am Topfboden hinterlässt.

Die Masse vor dem Einarbeiten der Eier noch kurz weiter erhitzen und rühren, sofern sie noch nicht mit den Eiern vermischt wurde.

Die Brandteigmasse wird sehr dünnflüssig.

Die verquirlten Eier portionsweise einarbeiten und jede Portion vollständig aufnehmen lassen.

Falls noch Ei übrig ist, nicht zwingend die gesamte Menge zugeben; eine zu flüssige Masse lässt sich nur schwer korrigieren.

Die Gougères fallen nach dem Backen zusammen.

Die Ofentür in den ersten 20 Minuten geschlossen halten und erst danach den Bräunungsgrad prüfen.

Zusammengefallene Gougères können weitergebacken und lauwarm serviert werden, bleiben aber weniger luftig.

Die Gougères kleben beim Backen aneinander.

Die 24 walnussgroßen Häufchen mit ausreichend Abstand verteilen.

Zusammengeklebte Stücke nach dem Backen vorsichtig trennen.

Servieren und kombinieren

  • Zum Apéritif: Die Gougères lauwarm als kleinen Auftakt zu einem Glas Wein servieren.
  • Lauwarm genießen: Die Gougères schmecken besonders aromatisch, wenn sie nach der kurzen Ruhezeit noch lauwarm serviert werden.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide: enthält · Enthalten durch Weizenmehl.
  • Milch: enthält · Enthalten durch Butter und Comté.
  • Eier: enthält · Enthalten durch die Eier im Brandteig.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich Comté ersetzen?

Ja. Laut Rezept kann Comté durch Gruyère de France ersetzt werden. Die Gougères schmecken dann etwas würziger und weniger nussig.

Warum darf die Ofentür am Anfang nicht geöffnet werden?

Die Gougères können sonst während des Backens zusammenfallen. Deshalb bleibt die Ofentür während der ersten 20 Minuten geschlossen.

Warum werden die Eier portionsweise eingearbeitet?

So kann die Brandteigmasse jedes Ei vollständig aufnehmen und bleibt glatt, glänzend und dickflüssig.

Wie werden Gougères serviert?

Sie werden nach einer kurzen Ruhezeit lauwarm serviert und eignen sich als kleiner Auftakt zum Apéritif.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.

Kommentare werden geladen …

Schreib einen Kommentar