Mogettes ersetzen
Falls keine Mogettes erhältlich sind, eignen sich Cannellini- oder andere kleine weiße Bohnen. Je nach Sorte können sie etwas schneller garen und milder schmecken.
Gemüsegericht aus der Charente
Rustikaler französischer Bohnentopf aus der Charente-Maritime mit weißen Mogettes, Speck, Tomaten und Gemüse.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Mogettes à la charentaise sind ein herzhafter Bohnentopf aus der Charente-Maritime in Nouvelle-Aquitaine. Getrocknete weiße Bohnen werden vorgekocht und anschließend mit Speck, Zwiebel, Möhre, Knoblauch und Tomaten geschmort, bis eine sämige Sauce entsteht. Das Gericht eignet sich als eigenständige Mahlzeit.
Sämige weiße Bohnen in einer würzigen Tomatensauce mit rauchigem Speckaroma, süßlich angeschwitztem Gemüse und feinen Kräuternoten.
Schritt für Schritt
Die Bohnen verlesen, gründlich abspülen und in einer großen Schüssel mit 1,5 l kaltem Wasser 12 Stunden einweichen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind vollständig mit Wasser bedeckt und nach dem Einweichen sichtbar aufgequollen.
Das Einweichwasser abgießen. Die Bohnen mit 1,2 l frischem Wasser, Lorbeerblatt und Thymian in einen großen Topf geben. Aufkochen, die Hitze reduzieren und 60 bis 90 Minuten leise köcheln lassen, bis die Bohnen weich, aber noch formstabil sind. Bei Bedarf etwas heißes Wasser nachgießen. Das Salz erst später zugeben.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind weich und cremig im Inneren, zerfallen aber beim Rühren noch nicht.
Während die Bohnen garen, Zwiebel und Möhre klein würfeln und den Knoblauch fein hacken. Das Olivenöl in einer großen, schweren Pfanne erhitzen. Die Speckwürfel darin 4 Minuten anbraten. Zwiebel und Möhre hinzufügen und 6 bis 8 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. Den Knoblauch kurz mitgaren.
Daran erkennst du es: Zwiebel und Möhre sind weich geworden, ohne stark zu bräunen; der Knoblauch duftet aromatisch.
Die geschälten Tomaten zerdrücken und mit ihrem Saft in die Pfanne geben. Mit schwarzem Pfeffer würzen und die Tomatensauce 15 Minuten offen köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingedickt und das Gemüse vollständig weich.
Sobald die Bohnen weich sind, Lorbeerblatt und Thymian entfernen. Etwa 250 ml Kochwasser auffangen und die Bohnen abgießen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen behalten ihre Form und lassen sich leicht zerdrücken.
Bohnen und 200 ml Kochwasser zur Tomatensauce geben. Alles vorsichtig vermengen und weitere 20 bis 25 Minuten bei niedriger Hitze schmoren lassen. Falls die Mischung zu dick wird, nach und nach das restliche Kochwasser einrühren.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet sämig an den Bohnen, ohne trocken zu wirken; die Bohnen bleiben überwiegend ganz.
Mit dem Salz abschmecken und nochmals mit schwarzem Pfeffer würzen. Den Bohnentopf vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen, damit die Sauce sämig wird.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist nach der Ruhezeit sämig und verbindet sich sichtbar mit den Bohnen.
Gut zu wissen
Falls keine Mogettes erhältlich sind, eignen sich Cannellini- oder andere kleine weiße Bohnen. Je nach Sorte können sie etwas schneller garen und milder schmecken.
Die geräucherten Speckwürfel geben dem Bohnentopf Würze und Tiefe. Ihr Salzgehalt kann je nach Produkt variieren, daher wird erst am Ende mit der festen Salzmenge abgeschmeckt.
Das stärkehaltige Kochwasser hilft, die Tomatensauce zu binden und die gewünschte Sämigkeit einzustellen.
Die Bohnen können je nach Sorte etwas schneller garen und milder schmecken.
Die Bohnen wie beschrieben einweichen und die Garzeit ab 60 Minuten regelmäßig prüfen.
Das Gericht wird weniger fleischig und kann eine mildere Rauchnote erhalten.
Räuchertofu anstelle der Speckwürfel im Olivenöl anbraten. Diese Ersetzung macht das Rezept nicht automatisch vegan, da die übrigen verwendeten Produkte geprüft werden müssen.
Die Bohnen gründlich einweichen und ab 60 Minuten regelmäßig auf ihre Konsistenz prüfen.
Mit etwas heißem Wasser weiter sanft köcheln lassen, bis die Bohnen weich, aber noch formstabil sind.
Das Kochwasser schrittweise zugeben und die Tomatensauce offen köcheln lassen.
Den Topf ohne Deckel bei niedriger bis mittlerer Hitze weiter schmoren lassen, bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist.
Die Bohnen nur sanft köcheln lassen und beim Vermengen vorsichtig rühren.
Den Topf nicht weiter kräftig umrühren und die Sauce bei niedriger Hitze eindicken lassen.
Den Knoblauch erst nach Zwiebel und Möhre zugeben und nur kurz mitgaren.
Bei leichter Bitterkeit mit der Tomatensauce und den Bohnen weiterkochen; stark verbrannter Knoblauch lässt sich nicht vollständig korrigieren.
Ein Teil der Bohnen wird beim Schmoren leicht zerdrückt, sodass die Sauce stärker gebunden wird.
Die Speckwürfel werden durch Räuchertofu ersetzt.
Die Bohnen können eingeweicht und der fertige Bohnentopf am Vortag zubereitet werden. Beim späteren Erwärmen bei Bedarf etwas Wasser oder Kochwasser einrühren.
Den abgekühlten Bohnentopf abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren gründlich erhitzen.
Nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Den vollständig abgekühlten Bohnentopf portionsweise in geeigneten Gefrierbehältern einfrieren und etwas Platz für die Ausdehnung lassen.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam erhitzen. Bei Bedarf etwas Wasser einrühren.
Die Bohnen können nach dem Einfrieren etwas weicher werden, die Sauce bleibt jedoch gut geeignet.
Häufig gefragt
Ja. Cannellini- oder andere kleine weiße Bohnen eignen sich als Ersatz. Je nach Sorte können sie etwas schneller garen und milder schmecken.
Das Rezept sieht ein 12-stündiges Einweichen vor. Dadurch verkürzt sich die anschließende Garzeit und die Bohnen garen gleichmäßiger.
Das Salz wird erst am Ende nach dem Schmoren zugegeben. So kann der Bohnentopf gezielt abgeschmeckt werden.
Für eine dickere Sauce das Kochwasser sparsam verwenden und offen weiter schmoren. Für eine flüssigere Sauce nach und nach weiteres aufgefangenes Kochwasser einrühren.
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