Mehl klümpchenfrei einarbeiten
Das Mehl zuerst nur mit Eiern und einem Teil der Milch verrühren. Die restliche Milch langsam einarbeiten, damit der dicke Teig glatt bleibt.
Warme Pfannensüßspeise aus den Vogesen
Dicke, goldbraun in der Pfanne gewendete lothringische Süßspeise aus Weizenmehl, Eiern, Milch, Zucker und Butter. Das Rezept ergibt etwa acht kleine Vautes für vier Personen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Vautes vosgiennes sind eine unkomplizierte Süßspeise aus der lothringischen Vogesen-Küche. Der dickflüssige Teig wird portionsweise in Butter ausgebacken und gewendet, sodass goldbraune Ränder und eine weiche, leicht zähe Mitte entstehen. Warm und mit Puderzucker bestreut passen sie sowohl als Dessert als auch als süße Mahlzeit.
Außen goldbraun und leicht buttrig, innen weich, locker und etwas zäh; der Geschmack ist mild süß mit einer feinen Eier- und Milchnote.
Schritt für Schritt
Mehl, Zucker und die Prise Salz in der Rührschüssel mischen. Eier und etwa 100 ml Milch dazugeben und mit dem Schneebesen zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren.
Die restliche Milch nach und nach einarbeiten, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen.
Die schwere Pfanne mit 24 cm Durchmesser bei mittlerer Hitze erwärmen. Etwas Butter darin schmelzen. Ein Achtel des Teigs hineingeben und mit dem Löffel zu einem etwa 1 cm dicken Fladen verstreichen.
Wichtig: Beim Erhitzen und Wenden vorsichtig mit der heißen Pfanne und der geschmolzenen Butter umgehen.
Die Vôte 2 bis 3 Minuten backen, bis die Unterseite goldbraun ist und die Oberfläche sichtbar anzieht. Vorsichtig mit dem Pfannenwender wenden und die zweite Seite weitere 1 bis 2 Minuten garen.
Daran erkennst du es: Die Unterseite ist goldbraun, die Oberfläche sichtbar angezogen und die Mitte weich, aber nicht mehr flüssig.
Wichtig: Die Eiermasse vollständig stocken lassen; die Mitte darf weich bleiben, aber nicht flüssig sein.
Die fertige Vôte auf den Teller legen und locker abdecken. Mit der restlichen Butter und dem übrigen Teig ebenso verfahren. Die fertigen Stücke bis zum Servieren warm halten. Während eine Vôte gart, kann bereits der nächste Teig portioniert werden.
Daran erkennst du es: Alle Stücke sind beidseitig goldbraun und innen weich, aber nicht flüssig.
Wichtig: Die warm gehaltenen Stücke nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die Vautes vosgiennes mit Puderzucker bestreuen und warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Vautes sind warm und mit einer feinen Schicht Puderzucker bedeckt.
Gut zu wissen
Das Mehl zuerst nur mit Eiern und einem Teil der Milch verrühren. Die restliche Milch langsam einarbeiten, damit der dicke Teig glatt bleibt.
Die Mengen sind auf Eier der Größe M ausgelegt. Bei deutlich größeren oder kleineren Eiern kann die Teigkonsistenz leicht abweichen.
Die Butter ist ausschließlich zum Ausbacken vorgesehen und wird nicht als zusätzliche Teigzutat verwendet.
Der Geschmack wird je nach Produkt neutraler oder leicht nussig; die Bräunung kann etwas abweichen.
Milch im gleichen Volumen durch einen ungesüßten Pflanzendrink ersetzen und die Konsistenz vor der Ruhezeit prüfen.
Die Vautes schmecken weniger buttrig und können etwas anders bräunen.
Die Pfanne portionsweise dünn mit neutralem Öl fetten. Nicht mehr Öl verwenden als nötig.
Die Vautes können etwas brüchiger oder weicher werden; die Mischung sollte für flüssige Teige geeignet sein.
Die glutenfreie Mischung im gleichen Gewicht verwenden und den Teig vor dem Ausbacken auf eine dickflüssige Konsistenz prüfen.
Eier und zunächst nur etwa 100 ml Milch mit dem Mehl verrühren, dann die restliche Milch langsam einarbeiten.
Den Teig durch ein Sieb geben oder kräftig glatt rühren und anschließend ruhen lassen.
Bei mittlerer Hitze arbeiten und den Teig zu etwa 1 cm Dicke verstreichen.
Hitze reduzieren und die nächste Portion kleiner oder flacher ausstreichen.
Erst wenden, wenn die Oberfläche sichtbar anzieht und sich der Rand stabilisiert.
Zerbrochene Stücke weitergaren und als rustikale Portion servieren.
Die Garzeit knapp halten und die Stücke herausnehmen, sobald die Mitte weich, aber nicht mehr flüssig ist.
Mit Puderzucker und einer feuchten Beilage wie Fruchtkompott servieren.
Die fertigen Vautes erhalten zusätzlich eine dünne Zimt-Zucker-Schicht.
Die warmen Vautes werden mit einem separat zubereiteten Fruchtkompott als süße Mahlzeit serviert.
Den angerührten Teig abgedeckt bis zu 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Vor dem Ausbacken kurz durchrühren und bei Bedarf mit einem kleinen Schuss Milch auf die ursprüngliche dickflüssige Konsistenz bringen.
Vautes vollständig abkühlen lassen, abgedeckt oder luftdicht verpacken und im Kühlschrank aufbewahren. Für die beste Textur möglichst frisch servieren.
Speisen mit Ei und Milch nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die vollständig abgekühlten Vautes mit Backpapier zwischen den einzelnen Stücken luftdicht verpacken und einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend vorsichtig erwärmen.
Nach dem Einfrieren kann die Mitte etwas weicher werden; frisch ausgebacken ist die Textur am besten.
Häufig gefragt
Der Teig soll dickflüssig sein und sich mit einem Löffel zu etwa 1 cm dicken Fladen verstreichen lassen. Er ist deutlich dicker als ein klassischer Crêpe-Teig.
Wenn die Unterseite goldbraun ist, die Oberfläche sichtbar anzieht und der Rand stabiler wird. Dann vorsichtig mit einem breiten Pfannenwender wenden.
Ja. Die fertigen Stücke werden locker abgedeckt warm gehalten und erst kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestreut.
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