Prunes d’Ente
Die französische Pflaumensorte wird besonders mit dem Südwesten und der Gegend um Agen verbunden. Reife Zwetschgen können als Alternative verwendet werden; das Ergebnis wird meist säuerlicher und weniger honigartig.
Konfitüre aus Nouvelle-Aquitaine
Samtige, weich gelierende Pflaumenkonfitüre aus reifen Prunes d’EnteDie französische Pflaumensorte wird besonders mit dem Südwesten und der Gegend um Agen verbunden., Zucker und frisch gepresstem ZitronensaftDer Zitronensaft bringt Säure in die süße Fruchtmischung und unterstützt ein frisches Aroma.. Die Früchte mazerieren zunächst und werden anschließend ohne zusätzliches Wasser offen eingekocht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Pflaumenkonfitüre bringt die aromatische Prune d’Ente aus der Nouvelle-Aquitaine ins Glas. Durch das Mazerieren mit Zucker und Zitronensaft lösen sich Fruchtsaft und Aroma, bevor die Mischung offen zu einer fruchtigen, ausgewogen süßen und fein säuerlichen Konfitüre eingekocht wird.
Fruchtig und aromatisch mit ausgewogener Süße, feiner Zitronensäure und einer streichfähigen, weich gelierenden Textur.
Schritt für Schritt
Die Prunes d’Ente waschen und sorgfältig abtrocknen. Halbieren, entsteinen und größere Früchte in kleinere Stücke schneiden.
Daran erkennst du es: Die Früchte sind sauber vorbereitet und gleichmäßig portioniert.
Früchte, Zucker und Zitronensaft in der großen Schüssel vermengen. Abdecken und 3 Stunden bei Raumtemperatur ziehen lassen. Nach etwa der Hälfte der Zeit einmal umrühren.
Daran erkennst du es: Zucker und Fruchtsaft haben sich zu einer deutlich saftigen Mischung verbunden.
Die Frucht-Zucker-Mischung in den breiten, schweren Topf geben und bei mittlerer Hitze langsam erwärmen. Rühren, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist heiß und der Zucker größtenteils gelöst, ohne dass sie bereits stark sprudelt.
Die Mischung unter Rühren zum Kochen bringen. Sobald sie kräftig sprudelt, die Hitze etwas reduzieren und die Konfitüre 30–40 Minuten offen einkochen. Häufig umrühren, damit die Früchte nicht am Topfboden ansetzen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist sichtbar eingedickt und läuft beim Rühren schwerer vom Löffel.
Die Konfitüre ist fertig, wenn sie etwa 104–105 °C erreicht. Alternativ einen kleinen Klecks auf einen vorgekühlten Teller geben. Nach kurzer Abkühlzeit sollte er beim Darüberstreichen leicht Falten bilden und langsam nachlaufen. Ist die Masse noch zu flüssig, weitere 5 Minuten kochen und erneut prüfen.
Daran erkennst du es: Der Klecks bildet beim Darüberstreichen leichte Falten und läuft langsam nach.
Die heiße Konfitüre in saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen. Einen kleinen Rand frei lassen, die Glasränder sauber abwischen und die Gläser sofort verschließen. Vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Gläser sind sauber verschlossen und die Konfitüre vollständig abgekühlt.
Gut zu wissen
Die französische Pflaumensorte wird besonders mit dem Südwesten und der Gegend um Agen verbunden. Reife Zwetschgen können als Alternative verwendet werden; das Ergebnis wird meist säuerlicher und weniger honigartig.
Der Zucker trägt zur Konzentration und zur weich gelierenden Konsistenz der Konfitüre bei.
Frisch gepresster Zitronensaft bringt feine Säure in die Konfitüre und gleicht die Süße der Früchte aus.
Die Konfitüre wird etwas säuerlicher und meist weniger honigartig.
Die Zwetschgen wie die Prunes d’Ente vorbereiten und im gleichen Arbeitsschritt mazerieren und einkochen.
Die Zieltemperatur von etwa 104–105 °C oder die Tellerprobe abwarten.
Weitere 5 Minuten offen kochen und die Gelierprobe erneut durchführen.
Bei kräftigem Sprudeln die Hitze etwas reduzieren und häufig rühren.
Die Konfitüre vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen, ohne den angesetzten Bodensatz unterzurühren.
Die Früchte 3 Stunden mazerieren lassen und anschließend offen einkochen.
Die Konfitüre nochmals vorsichtig offen einkochen und die Konsistenz erneut prüfen.
Für eine stückigere Konfitüre die Früchte nur grob schneiden und während des Einkochens möglichst behutsam rühren.
Für eine besonders samtige Konfitüre die Früchte kleiner schneiden und die gekochte Masse vor dem Abfüllen stärker verrühren.
Häufig gefragt
Ja. Reife Zwetschgen eignen sich als Alternative. Die Konfitüre wird damit etwas säuerlicher und meist weniger honigartig.
Nein. Die Früchte mazerieren mit Zucker und Zitronensaft und geben dabei genügend Saft für das anschließende offene Einkochen ab.
Sie erreicht etwa 104–105 °C oder besteht die Tellerprobe: Ein kleiner Klecks bildet nach kurzer Abkühlzeit beim Darüberstreichen leichte Falten und läuft langsam nach.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …