Petit-épeautre-Mehl
Französisches petit épeautre wird meist als Einkornmehl bezeichnet. Es ist in gut sortierten Biomärkten, Reformhäusern oder im Onlinehandel erhältlich.
Dünne Tarte aus Nizza
Eine dünne, knusprige Tarte fine aus Nizza mit Olivenölteig, cremiger Ricotta-CébettesFranzösische Bezeichnung für eine junge Zwiebel mit grünen Blättern, regional auch für Ciboule verwendet.-Schicht, gegrillter Paprika, schwarzer OlivenpasteSchwarze Olivenpaste findet sich häufig im französischen oder mediterranen Regal., Pinienkernen, Basilikum und Rucola.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese eigenständige nizzaische Tarte fine verbindet einen dünnen, knusprigen Olivenölteig mit süß gerösteten Paprikastreifen, einer milden Ricotta-Cébettes-Creme und würziger schwarzer Olivenpaste. Basilikum und Rucola kommen erst nach dem Backen dazu und bringen Frische auf die warm servierte Tarte.
Knuspriger, dünner Boden trifft auf eine cremige, mild-zwiebelige Ricotta-Schicht. Die Paprika schmeckt süß und leicht rauchig vom Rösten, Olivenpaste bringt salzige Würze, Pinienkerne nussigen Biss und Basilikum sowie Rucola einen frischen, grünen Abschluss.
Schritt für Schritt
Petit-épeautre-MehlPetit-Épeautre-Mehl ist Mehl aus Einkorn, der botanischen Art Triticum monococcum. und 4 g Salz in einer Rührschüssel mischen. Wasser und 50 ml Olivenöl dazugießen und alles 3 bis 4 Minuten zu einem glatten, weichen Teig verkneten. Den Teig mit einem Küchentuch oder einer Abdeckung bedecken und 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und weich.
Den Backofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Paprika waschen, trocknen und ganz auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. 20 bis 25 Minuten rösten und nach etwa der Hälfte der Zeit wenden, bis die Haut dunkel wird und Blasen wirft.
Daran erkennst du es: Die Haut ist dunkel und wirft Blasen.
Wichtig: Heiße Paprika vorsichtig aus dem Ofen nehmen.
Die heißen Paprika in eine Rührschüssel legen, abdecken und 10 Minuten ruhen lassen. Danach Haut, Stielansatz und Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch in etwa 1 cm breite Streifen schneiden und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Haut lässt sich leicht abziehen und das Fruchtfleisch ist weich.
Wichtig: Die Paprika vor dem Schneiden so weit abkühlen lassen, dass sie sicher gehandhabt werden kann.
Die Cébettes putzen und einschließlich eines Teils des Grüns fein schneiden. 15 ml Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Cébettes bei niedriger bis mittlerer Hitze 5 bis 7 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Cébettes sind weich, aber kaum gebräunt.
Ricotta und Ei in einer Rührschüssel glatt verrühren. Die abgekühlten Cébettes unterheben und mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze zurückstellen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist glatt und gleichmäßig vermischt.
Den Teig in vier gleich große Stücke teilen. Jedes Stück auf wenig Mehl zu einem dünnen Kreis von etwa 22 cm Durchmesser ausrollen und auf ein vorbereitetes Backblech legen. Die Ränder nicht hochziehen.
Daran erkennst du es: Die Teigkreise sind dünn und gleichmäßig ausgerollt.
Jeden Teigkreis mit 5 g Olivenpaste bestreichen und dabei rund 1 cm Rand frei lassen. Die Ricotta-Cébettes-Mischung dünn darauf verteilen. Die Paprikastreifen darüberlegen, die Pinienkerne daraufstreuen und jede Tarte mit dem restlichen Olivenöl beträufeln.
Daran erkennst du es: Der Belag ist gleichmäßig verteilt und der Rand bleibt frei.
Die Tartes 25 bis 30 Minuten bei 200 °C Ober-/Unterhitze backen. Bei zwei Blechen die Positionen nach etwa 15 Minuten tauschen, damit alle Tartes gleichmäßig garen.
Daran erkennst du es: Der Rand ist goldbraun und der Boden knusprig.
Wichtig: Backbleche und Tartes sind sehr heiß; beim Tauschen der Blechpositionen Ofenhandschuhe verwenden.
Basilikum grob zupfen oder schneiden. Die fertigen Tartes mit Basilikum und Rucola oder MesclunDie grünen Blätter werden erst nach dem Backen auf die warmen Tartes gegeben und sorgen für einen frischen Abschluss. bestreuen und warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Kräuter und Blätter liegen frisch auf den warmen Tartes.
Gut zu wissen
Französisches petit épeautre wird meist als Einkornmehl bezeichnet. Es ist in gut sortierten Biomärkten, Reformhäusern oder im Onlinehandel erhältlich.
Cébettes sind junge Zwiebeln mit zartem Grün. Frühlingszwiebeln sind eine passende, etwas mildere Alternative.
Schwarze Olivenpaste findet sich häufig im französischen oder mediterranen Regal. Tapenade kann sie ersetzen, schmeckt durch mögliche Kapern oder Anchovis aber salziger und würziger.
Die grünen Blätter werden erst nach dem Backen auf die warmen Tartes gegeben und sorgen für einen frischen Abschluss.
Der Teig wird etwas neutraler und weniger nussig.
Das Petit-épeautre-Mehl im gleichen Gewicht durch Weizenmehl Type 550 ersetzen und den Teig wie beschrieben zubereiten.
Das Zwiebelaroma wird etwas milder.
Frühlingszwiebeln putzen und mit einem Teil des Grüns fein schneiden; anschließend genauso dünsten.
Der Belag kann durch Kapern oder Anchovis salziger und würziger schmecken.
Tapenade in gleicher Menge verwenden und die zusätzliche Würzung der Ricotta-Creme vorsichtig dosieren.
Bei 240 °C rösten, bis die Haut dunkel wird und Blasen wirft, und die Schoten danach abgedeckt ruhen lassen.
Paprika länger rösten oder die Haut mit einem Messer vorsichtig nacharbeiten.
Die Ricotta-Mischung dünn verteilen und die Paprikastreifen gleichmäßig auflegen.
Die Tarte einige Minuten länger backen, bis Rand und Boden sichtbar fest sind.
Jedes Teigstück zu einem dünnen Kreis von etwa 22 cm ausrollen und den Rand nicht hochziehen.
Die belegte Tarte auf einem vorgeheizten Blech weiterbacken.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Die gebräunten Stellen entfernen und die Mischung mit Ricotta ausgleichen, sofern der Geschmack noch mild genug ist.
Eine neutralere Teigvariante mit Weizenmehl Type 550 statt Petit-épeautre-Mehl.
Cébettes werden durch milde Frühlingszwiebeln ersetzt.
Der frische Abschluss wird mit Mesclun statt ausschließlich mit Rucola gestaltet.
Häufig gefragt
Beides ist möglich: Die Tartes können warm aus dem Ofen oder kurz abgekühlt lauwarm serviert werden.
Die heißen Paprika ruhen abgedeckt 10 Minuten. Dadurch lässt sich die geröstete Haut leichter abziehen.
Frühlingszwiebeln sind eine passende Alternative und schmecken etwas milder.
Ja. Weizenmehl Type 550 kann im gleichen Gewicht verwendet werden; der Teig wird dadurch etwas neutraler und weniger nussig.
Ja. Tapenade funktioniert, kann durch Kapern oder Anchovis jedoch salziger und würziger schmecken.
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