Gesalzene Butter
Gesalzene Butter gibt dem Kuchen eine ausgewogene, leicht salzige Note und unterstützt den buttrigen Geschmack. Die Butter für den Teig schmelzen und vor dem Einarbeiten lauwarm abkühlen lassen.
Hefekuchen aus der Manche
Lockerer Hefekuchen aus Saint-Lô in der Normandie mit gesalzener ButterDie gesalzene Butter wird nur dünn zum Einfetten der heißen Galettierfläche verwendet., Crème fraîcheCrème fraîche ist ein dickes, mild säuerliches Sahneprodukt mit mindestens 30 Prozent Fett und guter Hitzebeständigkeit. und CalvadosFranzösischer, geschützter Obstbrand aus der Normandie, der überwiegend aus Apfel- und teils Birnenwein destilliert wird.. Der kräftig aufgeschlagene Teig geht lange und wird im hohen Kasten goldbraun gebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Der Gâteau fouetté de Saint-Lô ist ein eigenständiger Hefekuchen aus Saint-Lô im Département Manche. Sein charakteristisches Merkmal ist der kräftig aufgeschlagene Teig aus gesalzener Butter, Crème fraîche und Calvados, der nach einer langen Gehzeit luftig und saftig aus der hohen Kastenform kommt.
Die Kruste wird goldbraun und zart, während die Krume weich, saftig und locker bleibt. Butter, brauner Zucker und Crème fraîche prägen den Geschmack; der Calvados sorgt für ein mildes, rundes Apfelbrandaroma.
Schritt für Schritt
Die Butter für den Teig bei niedriger Hitze schmelzen und anschließend lauwarm abkühlen lassen. Die hohe Kastenform gründlich mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben.
Wichtig: Beim Schmelzen niedrige Hitze verwenden und den Stieltopf vorsichtig handhaben.
Die frische Hefe in der lauwarmen Milch vollständig auflösen und 5 Minuten stehen lassen. Die Milch darf nicht heiß sein, damit die Hefe aktiv bleibt.
Daran erkennst du es: Die Hefe ist vollständig in der Milch gelöst.
Mehl und braunen Zucker in der Rührschüssel mischen. Die Eigelbe kurz verquirlen und zusammen mit der Hefemilch zur Mehlmischung geben.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind zu einem noch weichen Teig verbunden.
Die lauwarme Butter, Crème fraîche und den Calvados einarbeiten. Den Teig anschließend 10–15 Minuten kräftig aufschlagen, bis er glatt, glänzend und deutlich luftiger ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, glänzend und sichtbar luftiger.
Den Teig in die vorbereitete Form geben. Die Form darf höchstens bis zur Hälfte gefüllt sein. Abgedeckt an einem warmen, zugfreien Ort etwa 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.
Daran erkennst du es: Das Teigvolumen hat sich ungefähr verdoppelt.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den aufgegangenen Kuchen 25–30 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und ein Holzstäbchen ohne feuchten Teig herauskommt.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und ein Holzstäbchen kommt ohne feuchten Teig heraus.
Wichtig: Die Form und der Kuchen sind sehr heiß; beim Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, vorsichtig lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Der Kuchen lässt sich vorsichtig aus der Form lösen und ist auf dem Gitter vollständig ausgekühlt.
Wichtig: Die Form bleibt nach dem Backen heiß; vorsichtig anfassen.
Gut zu wissen
Gesalzene Butter gibt dem Kuchen eine ausgewogene, leicht salzige Note und unterstützt den buttrigen Geschmack. Die Butter für den Teig schmelzen und vor dem Einarbeiten lauwarm abkühlen lassen.
Calvados verleiht dem Kuchen ein mildes Apfelbrandaroma und unterstützt seinen regionalen Charakter. Er ist meist in gut sortierten Spirituosenabteilungen, französischen Feinkostläden oder größeren Getränkemärkten erhältlich.
Crème fraîche trägt zur saftigen, weichen Krume bei und ergänzt die Butter im Teig.
Das Apfelaroma bleibt erhalten, wirkt jedoch etwas weniger rund und regional charakteristisch.
Den Calvados im gleichen Volumen durch milden Apfelbrand ersetzen und an derselben Stelle in den Teig einarbeiten.
Die Milch nur lauwarm verwenden und die Hefe darin 5 Minuten stehen lassen.
Wenn der Teig noch nicht weiterverarbeitet wurde, mit frischer Hefe und korrekt temperierter Milch neu ansetzen.
Die Butter vor dem Einarbeiten lauwarm abkühlen lassen.
Nur bis zur Hälfte füllen und überschüssigen Teig auf eine zweite Form verteilen.
Den Teig 10 bis 15 Minuten kräftig schlagen, bis er glatt, glänzend und luftiger ist.
Der Kuchen kann bis zu 24 Stunden im Voraus gebacken werden. Vollständig auskühlen lassen und bis zum Servieren gut abgedeckt aufbewahren.
Den vollständig ausgekühlten Kuchen bei Raumtemperatur gut abgedeckt aufbewahren. Für eine längere Aufbewahrung im Kühlschrank luftdicht verpacken und vor dem Servieren wieder auf Raumtemperatur bringen.
Nicht warm und dicht verschlossen verpacken, da sich sonst Kondenswasser bilden kann.
Den vollständig ausgekühlten Kuchen in Scheiben schneiden, portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Die Scheiben bei Raumtemperatur vollständig auftauen lassen.
Die Krume kann nach dem Auftauen etwas weniger frisch wirken als am Backtag.
Häufig gefragt
Vorgesehen ist eine hohe Kastenform von etwa 25 × 11 cm. Sie darf höchstens bis zur Hälfte mit Teig gefüllt werden.
Das kräftige Aufschlagen bringt Luft in den Hefeteig und trägt wesentlich zur lockeren, leichten Krume bei.
Die Oberfläche ist goldbraun und ein Holzstäbchen kommt ohne feuchten Teig heraus.
Ja. Als Ersatz eignet sich milder Apfelbrand in gleicher Menge. Das Apfelaroma bleibt erhalten, wirkt aber etwas weniger rund und regional charakteristisch.
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