Bonbon la rouroute

Réunionisches Arrow-root-Gebäck

Zartes, flaches réunionisches Kleingebäck aus Arrow-root-Fecule, Butter, braunem Zucker und Ei. Die Palets werden mit Eigelb bestrichen und goldgelb gebacken.

Zum Rezept
Zartes Arrow-root-Gebäck aus La Réunion
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 110 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Std. 25 Min.
Menge Stück
Gerichtsform und Gerichtsart Kekse und kleine trockene Süßgebäcke
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Arrow-root-Fecule sorgt für die charakteristische zarte und leicht bröselnde Textur.
  • Butter und brauner Zucker geben dem Gebäck eine mürbe Struktur und eine warme, karamellige Süße.
  • Die Ruhezeit im Kühlschrank macht den weichen Teig formbarer.
  • Der dünne Eigelbüberzug verleiht den Palets eine leicht goldgelbe Oberfläche.

Bonbon la rouroute ist ein kleines Gebäck aus La Réunion. Der Teig wird mit feiner Arrow-root-Fecule, weicher Butter, braunem Zucker und Ei zubereitet, zu flachen Palets geformt und vor dem Backen mit Eigelb bestrichen.

Die Bonbons la rouroute sind außen leicht goldgelb, zart mürbe und im Inneren fein sowie leicht bröselnd. Butter und brauner Zucker sorgen für eine milde, karamellige Süße.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Butter weich werden lassen

    Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und weich werden lassen. Das Backblech mit Backpapier auslegen.

    • Die Butter sollte weich, aber nicht flüssig sein.
  2. Butter und Zucker verrühren

    Die weiche Butter mit dem braunen Zucker in der Rührschüssel verrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.

    Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig vermischt.

  3. Teig herstellen

    Die Arrow-root-Fecule einarbeiten, anschließend das Ei hinzufügen und alles zu einem weichen, homogenen Teig vermengen. Nicht länger kneten als nötig.

    Daran erkennst du es: Der Teig ist weich und homogen.

    • Nur so lange vermengen, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.
  4. Teig ruhen lassen

    Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und 1 bis 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

    90 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist gekühlt und lässt sich anschließend portionieren.

    • Die Ruhezeit hilft, den weichen Teig formbarer zu machen.
  5. Portionieren und formen

    Den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Arbeitsfläche sparsam mit Weizenmehl bestäuben. Den Teig in etwa 10 gleich große Portionen teilen, zu Kugeln formen und auf das vorbereitete Blech setzen.

    20 Minuten 170 °C
    • Die Portionen möglichst gleich groß machen, damit sie gleichzeitig fertig werden.
  6. Palets formen und bestreichen

    Jede Kugel mit der Hand zu einem flachen, etwa 1 cm hohen Paletts drücken. Das Eigelb glatt verrühren und die Oberseite der Gebäckstücke dünn damit bestreichen.

    Daran erkennst du es: Die Oberflächen sind dünn und gleichmäßig mit Eigelb bedeckt.

    • Nicht zu viel Eigelb auftragen, damit die Oberfläche gleichmäßig bräunt.
  7. Gebäck backen

    Das Blech in die mittlere Schiene schieben und die Bonbons la rouroute etwa 15 Minuten backen.

    15 Minuten 170 °C

    Daran erkennst du es: Die Gebäckstücke sind leicht goldgelb und im Inneren noch zart.

    • Die Backzeit kann je nach Dicke der Palets leicht variieren.
  8. Auskühlen lassen

    Das Gebäck auf dem Blech kurz abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Gebäckstücke sind vollständig ausgekühlt und lassen sich vorsichtig lösen.

    • Die warmen Palets sind empfindlich und sollten erst nach kurzem Abkühlen umgesetzt werden.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Teig nur kurz vermengen: Den Teig nur so lange bearbeiten, bis er homogen ist. Längeres Kneten ist für die zarte, leicht bröselnde Struktur nicht nötig.
  • Warm vorsichtig behandeln: Die Palets sind direkt nach dem Backen empfindlich. Erst kurz auf dem Blech abkühlen lassen und dann vorsichtig auf das Kuchengitter setzen.

Zutatenwissen

Arrow-root-Fecule finden

Arrow-root-Fecule wird auf La Réunion Rouroute genannt. Sie ist in gut sortierten Bioläden sowie in asiatischen oder kreolischen Lebensmittelgeschäften zu finden.

Sinnvolle Alternativen

Maisstärke

Das Gebäck bleibt zart, schmeckt aber weniger charakteristisch und wirkt etwas weniger fein mürbe.

Die Arrow-root-Fecule im gleichen Ausgangsgewicht durch Maisstärke ersetzen und ansonsten nach Rezept vorgehen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig wird unnötig fest oder die fertigen Palets wirken weniger zart.

Nur vermengen, bis ein weicher, homogener Teig entstanden ist.

Den Teig kühlen und beim Formen möglichst wenig weiter bearbeiten.

Die Gebäckstücke sind ungleichmäßig gebacken.

Alle Portionen möglichst gleich groß teilen und gleichmäßig flach drücken.

Bei unterschiedlichen Dicken die dünneren Stücke früher kontrollieren.

Die warmen Palets brechen beim Umsetzen.

Kurz auf dem Blech abkühlen lassen und erst dann vorsichtig auf das Kuchengitter setzen.

Gebrochene Stücke vollständig auskühlen lassen und vorsichtig zusammensetzen oder als Bruch servieren.

Allergene und Nährwerte

  • Weizen: enthält · Weizenmehl wird zum Bemehlen der Arbeitsfläche verwendet.
  • Ei: enthält · Das Rezept enthält ein ganzes Ei im Teig und zusätzlich Eigelb zum Bestreichen.
  • Milch: enthält · Butter ist als Milchprodukt im Rezept enthalten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was ist Arrow-root-Fecule?

Arrow-root-Fecule ist ein feines Stärkemehl, das auf La Réunion Rouroute genannt wird und diesem Gebäck seine charakteristische zarte, leicht bröselnde Struktur gibt.

Kann ich Arrow-root-Fecule ersetzen?

Ja. Als Alternative eignet sich Maisstärke. Das Gebäck bleibt zart, schmeckt aber weniger charakteristisch und wirkt etwas weniger fein mürbe.

Warum muss der Teig gekühlt ruhen?

Die Ruhezeit im Kühlschrank macht den weichen Teig formbarer und erleichtert das Portionieren und Formen der flachen Palets.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

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