Vanillemark und Schote verwenden
Mark und Schote geben gemeinsam Aroma an die Milch ab. Die Schote wird vor dem Vermischen mit der Eiermischung entfernt.
Französisches Löffeldessert
Klassische Crème caramel aus sanft gestockter VanilleDie fermentierte Fruchtkapsel der Vanille, aus der Mark und Samen für Speisen gewonnen werden.-Eiermilch und goldbraunem Karamell. Das Dessert wird gut gekühlt und mit der beim Stürzen gelösten Karamellsauce serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Crème caramel verbindet eine glatte, zarte Vanillecreme mit einer fließenden Karamellsauce. Die Eiermilch wird behutsam im Wasserbad gebacken, damit sie gleichmäßig stockt und ihre seidige Textur behält. Nach dem vollständigen Durchkühlen lässt sich das Dessert stürzen, sodass die Sauce über die Oberfläche läuft.
Die Crème caramel ist kühl, glatt und zart schmelzend. Sie schmeckt deutlich nach Vanille und Ei, während der goldbraune Karamell eine tiefe, leicht bittersüße Note und eine glänzende Sauce beisteuert.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die größere Form für das Wasserbad bereitstellen.
Zucker und Wasser in den kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze erhitzen. Sobald der Zucker schmilzt, den Topf gelegentlich vorsichtig schwenken, aber nicht mit einem Löffel rühren. Den Karamell goldbraun werden lassen und sofort in die Puddingform gießen. Die Form vorsichtig drehen, damit der Boden gleichmäßig bedeckt ist. Beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Der Karamell ist goldbraun, bevor er in die Form gegossen wird.
Wichtig: Geschmolzener Karamell ist extrem heiß und kann schwere Verbrennungen verursachen. Nicht probieren und beim Eingießen besonders vorsichtig arbeiten.
Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Milch, Vanillemark und Schote in einem Topf erhitzen, bis die Milch dampft, aber nicht sprudelnd kocht. Vom Herd nehmen und 10 Minuten ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Milch dampft, kocht aber nicht sprudelnd.
Eier, Eigelb und Zucker in einer Schüssel mit einem Schneebesen glatt verrühren. Nicht schaumig schlagen, damit möglichst wenig Luft in die Creme gelangt.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist glatt und gleichmäßig, aber nicht schaumig.
Die Vanilleschote aus der Milch nehmen. Die warme Milch langsam unter ständigem Rühren zur Eiermischung gießen. Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb in einen Messbecher gießen und anschließend vorsichtig in die karamellisierte Form füllen.
Daran erkennst du es: Die Eiermilch ist glatt und frei von Schalen- oder Vanillerückständen.
Die Form in die größere Form stellen und so viel heißes Wasser angießen, dass die Puddingform etwa bis zur halben Höhe im Wasser steht. Das Wasserbad vorsichtig in den Backofen schieben.
Wichtig: Mit heißem Wasser und der schweren Form vorsichtig arbeiten. Beim Einschieben Spritzwasser und Dampf vermeiden.
Die Crème caramel 50–60 Minuten bei 160 °C backen. Sie ist fertig, wenn die Oberfläche gesetzt ist und die Mitte beim leichten Rütteln noch sanft zittert. Das Wasser darf während des Backens nicht sprudelnd kochen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gesetzt, die Mitte zittert beim leichten Rütteln noch sanft.
Wichtig: Die Formen und das Wasserbad sind sehr heiß. Zum Herausnehmen geeignete Ofenhandschuhe verwenden.
Die Puddingform aus dem Wasserbad nehmen und die Creme etwa 45 Minuten abkühlen lassen. Danach mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist vollständig durchgekühlt und fest genug zum Stürzen.
Zum Stürzen mit einem dünnen Messer vorsichtig am Rand entlangfahren. Den Boden der Form wenige Sekunden in warmes Wasser tauchen, einen tiefen Teller auflegen und die Form zügig umdrehen. Die Karamellsauce aus der Form über die Creme laufen lassen.
Daran erkennst du es: Die Creme löst sich und steht auf dem Teller, während die Karamellsauce darüberläuft.
Wichtig: Beim Erwärmen und Umdrehen der Form vorsichtig vorgehen und darauf achten, dass kein warmes Wasser in den Servierteller gelangt.
Gut zu wissen
Mark und Schote geben gemeinsam Aroma an die Milch ab. Die Schote wird vor dem Vermischen mit der Eiermischung entfernt.
Wenig eingearbeitete Luft unterstützt die glatte Oberfläche der Crème caramel.
Die 120 g Zucker sind ausschließlich für den Karamell in der Form vorgesehen. Die 100 g Zucker süßen die Vanillecreme und werden nicht mit dem Karamellzucker vermischt.
Die Konsistenz bleibt bei vergleichbarem Fettgehalt weitgehend gleich; der Geschmack kann etwas süßer wirken.
Die Vollmilch im gleichen Volumen durch laktosefreie Vollmilch ersetzen und wie im Rezept erwärmen.
Das Vanillearoma ist meist etwas weniger rund und die charakteristischen Vanillepunkte fehlen.
Vanilleextrakt erst nach dem Erwärmen in die Milch geben. Die 10-minütige Ziehzeit mit der Schote entfällt.
Den Karamell aufmerksam beobachten und sofort vom Herd nehmen sowie in die Form gießen, sobald er goldbraun ist.
Bei deutlich verbranntem Karamell die Karamellschicht verwerfen und mit sauberem Topf und Form neu beginnen.
Die Milch langsam in dünnem Strahl unter ständigem Rühren einarbeiten und vorher durch ein Sieb gießen.
Solange die Mischung noch nicht gebacken ist, durch ein feines Sieb passieren. Bereits gestockte Klümpchen lassen sich nicht vollständig entfernen.
Nur glatt verrühren und das Wasserbad während des Backens nicht sprudelnd kochen lassen.
Eine porige Oberfläche lässt sich nach dem Backen nicht vollständig glätten; beim Servieren kann sie durch die Sauce kaschiert werden.
Mindestens 4 Stunden kühlen, möglichst über Nacht, und vor dem Stürzen die feste Mitte prüfen.
Die Form erneut kühlen und erst danach nochmals stürzen. Falls die Creme sehr weich bleibt, portionsweise aus der Form löffeln.
Nur vorsichtig am Rand entlangfahren, den Boden wenige Sekunden erwärmen und zügig stürzen.
Bruchstücke vorsichtig auf dem Teller zusammensetzen und reichlich Karamellsauce darübergeben.
Eine fruchtig aromatisierte Variante mit feiner Orangennote in der Milch.
Eine Variante mit kräftiger Kaffeearomatik, die gut zum Karamell passt.
Einfrieren ist für die glatte, zarte Textur nicht empfohlen; die Creme kann nach dem Auftauen wässrig oder körnig werden.
Häufig gefragt
Ja. Sie benötigt ohnehin mindestens 4 Stunden Kühlzeit und kann am besten über Nacht fest werden.
Das Wasserbad hält die Hitze sanfter und gleichmäßiger. Dadurch stockt die Eiermilch langsamer und bleibt glatter.
Die Oberfläche sollte gesetzt sein, während die Mitte beim leichten Rütteln noch sanft zittert.
Den Rand vorsichtig mit einem dünnen Messer lösen, den Boden der Form wenige Sekunden in warmes Wasser tauchen und die Form zügig auf einen tiefen Teller drehen.
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