Weizenmehl Type 550
Das im Rezept angegebene Weizenmehl Type 550 bildet die Grundlage für den elastischen Hefeteig.
Süßes Hefegebäck · Pays de la Loire
Süßes, sternförmiges Hefegebäck aus Nantes mit sechs abgerundeten Spitzen. Der über Nacht gekühlte Hefeteig wird am nächsten Morgen goldbraun gebacken und ergibt eine weiche, aromatische Fouace zum Teilen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Fouace nantaise ist ein regional verankertes süßes Hefegebäck aus dem Pays nantais in der Region Pays de la Loire. Ihre charakteristische Form erinnert an einen Stern mit sechs abgerundeten Spitzen. Durch die lange Kühlruhe über Nacht lässt sich das Gebäck entspannt vorbereiten und am nächsten Morgen frisch backen.
Außen goldbraun und zart glänzend, innen weich und elastisch mit feiner Hefeteigstruktur. Die Fouace schmeckt mild süß, buttrig und aromatisch und lässt sich leicht warm oder vollständig ausgekühlt servieren.
Schritt für Schritt
Die Milch in einem kleinen Topf lauwarm erwärmen. Sie soll nur handwarm sein. Die Trockenhefe darin verrühren und etwa 5 Minuten stehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Milch ist handwarm und nicht heiß.
Mehl, Zucker und Salz in der großen Schüssel mischen. Eier und die Hefemilch zugeben und alles zu einem groben Teig verrühren.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind verbunden und es ist kein loses Mehl mehr sichtbar.
Die weiche Butter portionsweise einkneten. Den Teig anschließend 8–10 Minuten von Hand oder 6–8 Minuten mit der Küchenmaschine kneten, bis er glatt und elastisch ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich zu einer Kugel formen.
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und bei Raumtemperatur 60–75 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen.
Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und mit der Teigkarte oder einem Messer in sechs möglichst gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel rollen und anschließend leicht länglich zu einer abgerundeten Spitze formen. Die sechs Teigstücke auf Backpapier sternförmig anordnen, die inneren Enden in der Mitte leicht zusammendrücken und sechs deutliche Spitzen stehen lassen.
Daran erkennst du es: Die sechs Teigstücke bilden einen zusammenhängenden Stern mit klar erkennbaren Spitzen.
Die geformte Fouace locker abdecken und 8–10 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Fouace ist durchgekühlt und kann am nächsten Morgen weiterverarbeitet werden.
Am nächsten Morgen das Blech aus dem Kühlschrank nehmen und die Fouace 45–60 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Daran erkennst du es: Die Fouace steht nicht mehr eiskalt und der Backofen ist vollständig vorgeheizt.
Wichtig: Beim Herausnehmen des Blechs aus dem Kühlschrank auf Kondenswasser und eine standsichere Ablage achten.
Das Ei verquirlen und die Fouace vorsichtig damit bestreichen. Auf mittlerer Schiene 20–25 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Wird sie zu schnell dunkel, locker mit Backpapier abdecken.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun.
Wichtig: Das heiße Blech vorsichtig aus dem Ofen nehmen.
Die Fouace 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen und weitere 15–20 Minuten ausdampfen lassen. Sie kann noch leicht warm oder vollständig ausgekühlt serviert werden.
Daran erkennst du es: Die Fouace ist stabil genug zum Umsetzen und gibt keinen starken Dampf mehr ab.
Wichtig: Die Fouace ist direkt nach dem Backen sehr heiß; vor dem Anschneiden ausreichend abkühlen lassen.
Gut zu wissen
Das im Rezept angegebene Weizenmehl Type 550 bildet die Grundlage für den elastischen Hefeteig.
Die Butter sollte weich sein, damit sie portionsweise gleichmäßig in den Teig eingearbeitet werden kann.
Die drei Eier entsprechen zusammen etwa 150 g ohne Schale. Dieses Gesamtgewicht hilft beim Skalieren und bei unterschiedlich großen Eiern.
Die Milch nur handwarm erwärmen und vor der Hefe-Zugabe prüfen.
Den Teig zunächst länger bei Raumtemperatur beobachten. Geht er gar nicht auf, lässt er sich nicht zuverlässig retten.
Den Teig möglichst gleichmäßig in sechs Stücke teilen.
Vor dem Backen können größere Stücke noch vorsichtig etwas flacher geformt werden.
Die Fouace während der Backzeit beobachten und bei Bedarf locker mit Backpapier abdecken.
Die Fouace abdecken und die Backzeit bis zur goldbraunen Oberfläche fortsetzen.
Die Fouace wird nach dem Formen 8–10 Stunden locker abgedeckt im Kühlschrank ruhen gelassen. Am nächsten Morgen 45–60 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen und anschließend backen.
Nach dem vollständigen Auskühlen luftdicht oder gut verpackt aufbewahren. Für die beste Krume innerhalb von ein bis zwei Tagen verzehren.
Vor der Lagerung vollständig auskühlen lassen, damit sich in der Verpackung möglichst wenig Kondenswasser bildet.
Die vollständig ausgekühlte Fouace in geeignete Gefrierfolie oder einen Gefrierbeutel verpacken und möglichst luftdicht einfrieren.
Bei Raumtemperatur aus der Verpackung genommen auftauen lassen und vor dem Servieren kurz auffrischen.
Die Krume kann nach dem Einfrieren etwas weniger frisch wirken als am Backtag.
Häufig gefragt
Ja. Die geformte Fouace ruht 8–10 Stunden locker abgedeckt im Kühlschrank und wird am nächsten Morgen vor dem Backen 45–60 Minuten bei Raumtemperatur temperiert.
Der Teig wird in sechs möglichst gleich große Stücke geteilt. Jedes Stück wird zu einer Kugel und anschließend zu einer abgerundeten Spitze geformt. Die sechs Stücke werden sternförmig angeordnet und in der Mitte leicht zusammengedrückt.
Die Fouace locker mit Backpapier abdecken und die Backzeit fortsetzen, bis sie vollständig gebacken und goldbraun ist.
Sie kann nach dem Ausdampfen noch leicht warm oder vollständig ausgekühlt serviert werden.
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