Goldbraune Lyoner Karnevalsfreude

Warme Lyoner Beignets

Zarte, locker aufgegangene Lyoner Bugnes mit Zitronen- und Orangenblütenaroma, goldbraun frittiert und warm mit Puderzucker bestäubt.

Zum Rezept
Goldbraune Lyoner Karnevalsfreude
Vorbereitung 45 Minuten
Kochen / Backen 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 60 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Std. 5 Min.
Menge ca. 35 Bugnes
Gerichtsform und Gerichtsart Süße Teiggebäcke
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Frittieren
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Anlasskontext Feierlicher Anlass

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Kühlruhe macht den Teig geschmeidig und erleichtert das dünne Ausrollen.
  • Butter, Eier und Backpulver sorgen für eine zarte, lockere Struktur.
  • Zitronen- und Orangenabrieb geben Frische, während Orangenblütenwasser ein deutlich florales Aroma ergänzt.
  • Das kurze Frittieren bei 170 °C lässt die Bugnes aufgehen und goldbraun werden, ohne sie auszutrocknen.

Diese weichen Bugnes lyonnaises verbinden einen geschmeidigen Hefeteig-freien Teig mit frischer Zitrusnote und dem floralen Duft von OrangenblütenwasserDuftendes Blütenhydrolat aus Orangenblüten für Süßspeisen und Getränke.. Nach einer Kühlruhe wird der Teig dünn ausgerollt, zu charakteristischen Rauten geformt und portionsweise frittiert.

Außen hell goldbraun und zart knusprig, innen weich und locker. Die Bugnes schmecken buttrig und leicht süß, mit frischer Zitrusnote, warmem Rumton und einem floralen Hauch von Orangenblütenwasser.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Teig ansetzen

    Mehl, Backpulver, Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermischen. Die Eier nach und nach einarbeiten. Danach die weiche Butter, Zitronen- und Orangenabrieb, Rum und Orangenblütenwasser hinzufügen.

    Daran erkennst du es: Die Zutaten sind zu einem einheitlichen, noch weichen Teig verbunden.

    • Die Eier portionsweise einarbeiten, damit der Teig gleichmäßig bindet.
  2. Kneten und kühlen

    Den Teig 5 bis 7 Minuten von Hand oder mit dem Knethaken bearbeiten, bis er glatt und geschmeidig ist. Zu einer Kugel formen, abdecken und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

    60 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, geschmeidig und nach der Kühlruhe gut ausrollbar.

    • Die Kühlruhe nicht überspringen; sie erleichtert das Ausrollen und Formen.
  3. Öl erhitzen

    Das Öl in einem hohen, schweren Topf oder einer Fritteuse auf 170 °C erhitzen. Die Temperatur mit einem Küchenthermometer kontrollieren. Das Öl darf nicht rauchen.

    170 °C

    Daran erkennst du es: Das Öl hat stabil 170 °C erreicht und raucht nicht.

    • Ein schwerer Topf hält die Temperatur beim portionsweisen Frittieren besser.

    Wichtig: Heißes Öl vorsichtig handhaben und den Topf nicht unbeaufsichtigt lassen.

  4. Bugnes formen

    Den Teig in zwei Portionen teilen und auf leicht bemehlter Fläche etwa 3 mm dünn ausrollen. Mit einem Teigrad Rauten von ungefähr 8 x 4 cm ausschneiden. Jede Raute in der Mitte etwa 2 cm einschneiden und eine Spitze durch den Schnitt ziehen.

    Daran erkennst du es: Die Rauten sind dünn ausgerollt, sauber ausgeschnitten und in der Mitte geschlungen.

    • Die geformten Bugnes bis zum Frittieren nicht zu eng stapeln, damit sie nicht aneinanderkleben.
  5. Bugnes frittieren

    Die Bugnes portionsweise in das 170 °C heiße Öl geben. Etwa 45 bis 60 Sekunden frittieren, wenden und weitere 30 bis 45 Sekunden backen, bis sie locker aufgegangen und hell goldbraun sind. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Zwischen den Portionen die Öltemperatur wieder auf 170 °C bringen.

    20 Minuten 170 °C

    Daran erkennst du es: Die Bugnes sind locker aufgegangen und hell goldbraun.

    • Nicht zu viele Bugnes gleichzeitig frittieren, damit die Öltemperatur nicht zu stark fällt.
    • Die einzelnen Stücke nach Farbe und Aufgehen beurteilen, nicht nur nach der Uhr.

    Wichtig: Die Bugnes vorsichtig in das Öl geben und mit der Schaumkelle herausheben; Spritzgefahr beachten.

  6. Bestäuben und servieren

    Die noch warmen Bugnes großzügig mit Puderzucker bestäuben und frisch servieren.

    Daran erkennst du es: Die Bugnes sind warm und gleichmäßig mit Puderzucker bedeckt.

    • Der Puderzucker haftet am besten, solange die Bugnes noch warm sind.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kühlruhe einhalten: Die einstündige Ruhezeit im Kühlschrank ist ein wichtiger Teil des Rezepts. Sie macht den Teig fester und erleichtert das dünne Ausrollen.
  • Öltemperatur kontrollieren: Zwischen den Portionen die Temperatur wieder auf 170 °C bringen. Zu kaltes Öl kann die Bugnes fettig machen, zu heißes Öl bräunt sie zu schnell.
  • Warm servieren: Die Bugnes schmecken frisch frittiert und noch warm mit Puderzucker am besten.

Zutatenwissen

Orangenblütenwasser finden und ersetzen

Orangenblütenwasser ist meist in gut sortierten Supermärkten, Backfachgeschäften oder türkischen und arabischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Als Alternative kann 1 Teelöffel zusätzlicher Orangenabrieb verwendet werden; das Aroma wird dann fruchtiger und weniger floral.

Nur unbehandelte Schale verwenden

Für den Abrieb ausschließlich unbehandelte Zitronen und Orangen verwenden und nur die äußere farbige Schicht abreiben. Die weiße Schicht darunter kann bitter schmecken.

Sinnvolle Alternativen

Zusätzlicher Orangenabrieb

Das Aroma wird fruchtiger und weniger floral.

Das Orangenblütenwasser durch 1 Teelöffel zusätzlichen Orangenabrieb ersetzen und diesen zusammen mit dem vorhandenen Zitrusabrieb in den Teig geben.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Bugnes werden schwer oder fettig.

Nur portionsweise frittieren und die Temperatur zwischen den Portionen wieder auf 170 °C bringen.

Die nächste Portion erst einlegen, wenn das Öl wieder 170 °C erreicht hat.

Die Bugnes werden außen schnell dunkel, bleiben aber innen unausgewogen gegart.

Ein Küchenthermometer verwenden und das Öl nicht rauchen lassen.

Die Hitze reduzieren und erst weiterfrittieren, wenn die Temperatur wieder stabil ist.

Der Teig klebt beim Ausrollen oder lässt sich schlecht formen.

Den Teig abgedeckt eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig vor dem weiteren Ausrollen erneut kühlen.

Die Bugnes gehen nicht locker auf und wirken kompakt.

Den Teig gleichmäßig dünn ausrollen und die zwei Portionen nacheinander bearbeiten.

Noch nicht ausgeformte Teigstücke dünner ausrollen.

Varianten

Fruchtigere Variante ohne Orangenblütenwasser

Eine unkomplizierte Variante mit stärkerer Zitrusnote und ohne florales Orangenblütenaroma.

Servieren und kombinieren

  • Klassisch mit Puderzucker: Die Bugnes warm und großzügig mit Puderzucker bestäubt servieren, damit der Zucker leicht an der Oberfläche haftet.
  • Zu Kaffee oder Tee: Die frisch frittierten Bugnes passen als süßes Gebäck zu Kaffee oder Tee.

Allergene und Nährwerte

  • Gluten: enthält · Weizenmehl ist eine glutenhaltige Getreidezutat.
  • Ei: enthält · Das Rezept enthält vier Eier.
  • Milch: enthält · Butter ist ein Milchprodukt.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich anderes Weizenmehl als Type 405 oder 550 verwenden?

Das Rezept ist ausdrücklich für Weizenmehl Type 405 oder 550 angegeben. Andere Mehltypen können die Teigkonsistenz verändern und sollten bei Bedarf vorsichtig angepasst werden.

Was kann ich statt Orangenblütenwasser verwenden?

Als Alternative kannst du 1 Teelöffel zusätzlichen Orangenabrieb verwenden. Die Bugnes schmecken dann fruchtiger und weniger floral.

Woran erkenne ich, dass die Bugnes fertig frittiert sind?

Sie sollten locker aufgegangen und hell goldbraun sein. Pro Seite reichen ungefähr 30 bis 60 Sekunden; die genaue Zeit hängt von Größe und Öltemperatur ab.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.

Kommentare werden geladen …

Schreib einen Kommentar