Lingot-Bohnen
Lingot-Bohnen sind große weiße Trockenbohnen. Sie werden weich und cremig und geben der Quenelle-Masse eine leicht mehlig-nussige Struktur.
Herzhafte Quenelles aus dem Lauragais
Herzhafte Quenelles aus pürierten weißen Lingot-BohnenLingot-Bohnen sind große weiße Trockenbohnen., EmmentalerHartkäse mit charakteristischen großen Löchern, die durch eine Propionsäuregärung während der Reifung entstehen., Eiern und Zwiebel. Die geformten Nocken werden in einer Mehl-Käse-Panade goldbraun frittiert und heiß als knusprige Vorspeise serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Quenelles aux haricots lingots sind eine dokumentierte Rezeptidee aus dem Raum Castelnaudary im Lauragais. Pürierte weiße Lingot-Bohnen verbinden sich mit einer herzhaften Mehl-Käse-Panade, werden nach kurzer Kühlzeit geformt und portionsweise frittiert. So entsteht eine warme Vorspeise mit knuspriger Oberfläche und cremigem Bohnenkern.
Außen goldbraun und knusprig, innen weich, cremig und herzhaft. Emmentaler und gedünstete Zwiebel prägen das Aroma, während Muskatnuss und schwarzer Pfeffer für warme Würze sorgen.
Schritt für Schritt
Die Lingot-Bohnen in reichlich kaltem Wasser 8 bis 12 Stunden, am besten über Nacht, einweichen. Das Einweichwasser anschließend abgießen.
Die Bohnen mit frischem Wasser bedecken, aufkochen und bei mittlerer Hitze 45 bis 60 Minuten garen, bis sie weich sind. Abgießen und kurz ausdampfen lassen. Die warmen Bohnen fein pürieren und mit 5 g Salz würzen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen lassen sich leicht zerdrücken und ergeben ein feines, cremiges Püree.
Die Zwiebel sehr fein würfeln. 30 g Butter in einer Pfanne schmelzen und die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze 5 bis 7 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen. Beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, aber kaum gebräunt.
Die übrigen 170 g Butter mit 250 ml Wasser und 5 g Salz in einem Topf aufkochen. Das Mehl auf einmal einrühren und die Masse 5 bis 7 Minuten kräftig rühren, bis sie sich als glatter Teig vom Topfboden löst.
Daran erkennst du es: Die Panade ist glatt und löst sich als zusammenhängender Teig vom Topfboden.
Wichtig: Beim Einrühren in die kochende Flüssigkeit vorsichtig arbeiten, da die Masse heiß ist und spritzen kann.
Den Topf vom Herd nehmen und die Panade etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Den geriebenen Emmentaler einarbeiten. Die Eier einzeln unterrühren, anschließend Muskatnuss, Pfeffer, gedünstete Zwiebel und Bohnenpüree gründlich vermengen.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig verbunden und die Masse ist dick, glatt und formbar.
Die Masse abdecken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen. Dadurch lässt sie sich leichter formen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist deutlich fester und lässt sich mit zwei Löffeln abstechen.
Ein Blech oder einen großen Teller leicht bemehlen. Mit zwei angefeuchteten Esslöffeln aus der Masse längliche Quenelles formen und auf die vorbereitete Fläche setzen. Insgesamt etwa 18 Stück herstellen.
Daran erkennst du es: Die geformten Quenelles behalten ihre längliche Form auf dem bemehlten Blech oder Teller.
Das Öl in einer Fritteuse oder einem schweren Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Die Quenelles portionsweise 3 bis 4 Minuten frittieren, bis sie rundum goldbraun sind. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Quenelles sind rundum goldbraun und außen knusprig.
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt lassen. Die Quenelles vorsichtig einlegen und mit der Schaumkelle herausheben, um Spritzer zu vermeiden.
Gut zu wissen
Lingot-Bohnen sind große weiße Trockenbohnen. Sie werden weich und cremig und geben der Quenelle-Masse eine leicht mehlig-nussige Struktur.
Der geriebene Emmentaler verbindet die Panade mit dem Bohnenpüree und sorgt beim Frittieren für herzhaften Geschmack und eine kräftige Bräunung.
Die Masse wird ähnlich cremig, schmeckt aber etwas milder und weniger mehlig.
Die Cannellini-Bohnen wie die Lingot-Bohnen einweichen, weich garen, pürieren und anschließend wie im Rezept beschrieben weiterverarbeiten.
Die Bohnen garen, bis sie sich leicht zerdrücken lassen, und anschließend fein pürieren.
Das Bohnenpüree bei Bedarf noch feiner verarbeiten und die Masse vor dem Formen länger kühlen.
Die Panade etwa 10 Minuten vom Herd genommen abkühlen lassen, bevor Käse und Eier dazukommen.
Die fertige Masse vollständig kühlen, bevor sie geformt wird.
Portionsweise frittieren und das Öl zwischen den Chargen wieder auf 170 bis 175 °C bringen.
Die nächste Charge erst einlegen, wenn die Öltemperatur wieder erreicht ist.
Die Lingot-Bohnen werden durch Cannellini-Bohnen ersetzt. Das Ergebnis bleibt cremig und vegetarisch, schmeckt aber etwas milder und weniger mehlig.
Die Bohnen können 8 bis 12 Stunden vor der weiteren Zubereitung eingeweicht werden. Die abgedeckte Masse kann außerdem während der vorgesehenen Kühlzeit von mindestens 30 Minuten vorbereitet werden.
Für das Einfrieren der geformten oder frittierten Quenelles liegt keine belegte Empfehlung vor.
Häufig gefragt
Ja. Als Alternative eignen sich Cannellini-Bohnen. Sie werden ähnlich cremig, schmecken aber etwas milder und weniger mehlig.
Die mindestens 30-minütige Kühlzeit macht die Masse fester und erleichtert das Formen der länglichen Quenelles.
Die Quenelles werden heiß, direkt nach dem Abtropfen, als warme Vorspeise ohne zusätzliche Sauce oder Beilage serviert.
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