Gratin de pâtes au maroilles

Nordfranzösisches Nudelgratin

Bissfeste Tagliatelle werden mit Schinken und einer cremigen Maroilles-Sauce vermischt, in einer Form mit Gruyère überbacken und goldbraun serviert.

Zum Rezept
Gratin de pâtes au maroilles
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 35 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 5 Minuten
Gesamtzeit ca. 60 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Aufläufe und überbackene Formgerichte, Nudelgerichte
Prägende Zutatenfamilie Fleisch, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen, Kochen in Flüssigkeit

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Tagliatelle werden leicht vorgekocht und behalten dadurch beim Überbacken Biss.
  • Maroilles, Sahne und Milch ergeben eine kräftige, cremige Käsesauce.
  • Schinken und Gruyère ergänzen den würzigen Käsegeschmack und sorgen für eine herzhafte Oberfläche.

Dieses nordfranzösisch geprägte Nudelgratin verbindet bissfeste Tagliatelle mit einer cremigen Sauce aus Maroilles, Sahne und Milch. Im Ofen entsteht eine goldbraune Oberfläche, während die Nudeln darunter saftig bleiben.

Cremig und saftig mit bissfesten Nudeln, würzig-aromatischem Maroilles, herzhaftem Schinken und einer goldbraun überbackenen Gruyère-Kruste.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Backofen vorheizen und Form fetten

    Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vor. Fette die große Auflaufform mit der Butter aus.

    200 °C
  2. Tagliatelle vorkochen

    Bringe das Wasser mit dem Salz im großen Topf zum Kochen. Koche die Tagliatelle etwa 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben, damit sie im Ofen bissfest bleiben. Schöpfe 100 ml Nudelwasser ab und gieße die Nudeln im Sieb ab.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Tagliatelle sind bissfest und noch nicht vollständig weich.

    • Das aufgefangene Nudelwasser erst nach und nach verwenden.

    Wichtig: Vorsicht beim Abgießen und beim Umgang mit kochendem Wasser.

  3. Käsesauce zubereiten

    Entferne vom Maroilles nur bei Bedarf grobe Rindenstellen und schneide den Käse in kleine Stücke. Erwärme Sahne und Milch im kleinen Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze. Gib den Maroilles dazu und rühre, bis eine glatte Sauce entsteht. Sie darf nicht sprudelnd kochen. Würze mit Pfeffer und Muskatnuss.

    Daran erkennst du es: Der Käse ist vollständig geschmolzen und die Sauce glatt.

    • Nur sanft erwärmen, damit die Sahne-Milch-Mischung nicht sprudelnd kocht.
  4. Nudeln, Schinken und Sauce vermengen

    Vermische die abgetropften Tagliatelle mit dem Schinken und der Käsesauce. Rühre nach und nach etwa 50 ml des aufgefangenen Nudelwassers ein, bis die Sauce die Nudeln gleichmäßig umhüllt.

    Daran erkennst du es: Die Sauce umhüllt die Nudeln gleichmäßig und bleibt cremig.

    • Das Nudelwasser portionsweise einarbeiten, damit die Sauce nicht zu dünn wird.
  5. Gratin überbacken

    Fülle die Mischung in die vorbereitete Auflaufform und streue den Gruyère darüber. Backe das Gratin 25 Minuten, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Sauce am Rand leicht blubbert.

    25 Minuten 200 °C

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und die Sauce blubbert am Rand leicht.

    Wichtig: Die Auflaufform ist sehr heiß; zum Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.

  6. Ruhen lassen und servieren

    Lass das Gratin vor dem Servieren 5 Minuten ruhen. So verbindet sich die Sauce besser mit den Nudeln und der Auflauf lässt sich sauber portionieren.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Gratin lässt sich sauber portionieren und die Sauce bleibt gebunden.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Nudeln nicht vollständig weich kochen: Die Tagliatelle werden etwa 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben gekocht, weil sie im Ofen weitergaren.
  • Sauce nicht sprudelnd kochen: Sahne, Milch und Maroilles nur bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen, bis der Käse geschmolzen ist.
  • Vor dem Portionieren ruhen lassen: Die fünfminütige Ruhezeit hilft der Sauce, sich wieder mit den Nudeln zu verbinden, und erleichtert saubere Portionen.

Zutatenwissen

Maroilles einkaufen

Maroilles ist am ehesten an gut sortierten Käsetheken, in französischen Spezialitätengeschäften oder in größeren Supermärkten erhältlich.

Sinnvolle Alternativen

kräftiger Munster

Die Sauce wird etwas erdiger und aromatischer.

Maroilles im gleichen Mengenverhältnis durch kräftigen Munster ersetzen und wie im Rezept in die warme Sahne-Milch-Mischung einrühren.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Nudeln werden im fertigen Gratin weich und verlieren ihren Biss.

Die Nudeln vor dem Abgießen probieren und bissfest halten.

Das Gratin nur so lange backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Sauce leicht blubbert.

Die Käsesauce wird unruhig oder trennt sich.

Die Sauce bei niedriger bis mittlerer Hitze sanft erwärmen und ständig rühren.

Den Topf sofort von der Hitze nehmen und vorsichtig weiterrühren.

Das Gratin bleibt zu flüssig.

Das Nudelwasser nur nach und nach zugeben, bis die Sauce die Nudeln gerade umhüllt.

Das Gratin ohne zusätzliches Wasser in die Form geben und vollständig überbacken.

Varianten

Variante mit Munster

Eine kräftige Alternative mit Munster statt Maroilles.

Servieren und kombinieren

  • Als herzhaftes Hauptgericht servieren: Das Gratin nach der Ruhezeit direkt aus der Form portionieren und warm servieren.
  • Mit frischem Salat ergänzen: Ein einfacher grüner Salat bringt einen frischen Kontrast zum cremigen, würzigen Gratin.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Die Tagliatelle sind als trockene Weizenpasta eingeordnet.
  • Milch: enthält · Maroilles, Sahne, Milch, Gruyère und Butter sind Milchprodukte.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wodurch kann ich Maroilles ersetzen?

Als Alternative eignet sich kräftiger Munster. Dadurch wird die Sauce etwas erdiger und aromatischer.

Warum werden die Tagliatelle kürzer gekocht?

Sie werden etwa 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben gekocht, damit sie beim Überbacken bissfest bleiben.

Aus unserer Küche

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