Praline de Saint-Genix
Die rosa französische Mandelpraline liefert Farbe, Süße und Knusper. Falls sie nicht erhältlich ist, können grob zerstoßene rosa Pralinen verwendet werden; der konkrete Bezug zu Saint-Genix wird dadurch allgemeiner.
Löffeldessert aus Auvergne-Rhône-Alpes
Luftiges Baiser mit grob zerstoßener Praline de Saint-GenixPraline de Saint-Genix bezeichnet die rosa Praline, die den Saint-Genix-Kuchen prägt. ruht auf kühler Vanillecrème anglaise und wird mit warmer Karamellsauce sowie weiteren Pralinenstückchen serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die französische Île flottante wird hier mit der rosafarbenen Praline de Saint-Genix verfeinert. Luftiges Baiser ruht auf kühler Vanillecrème anglaise, dazu kommen eine cremige Karamellsauce und knackige Mandelstückchen.
Die Baiserinseln sind luftig und zart, die Crème anglaise kühl und samtig. Karamellsauce und rosa Pralinen bringen intensive Süße, Vanilleduft und einen knackigen Mandelbiss.
Schritt für Schritt
Die Praline de Saint-Genix grob zerstoßen. Vier mikrowellengeeignete Schalen oder Förmchen bereitstellen.
Das Eiweiß in einer sauberen, fettfreien Rührschüssel steif schlagen. Den Zucker nach und nach einrieseln lassen und weiterschlagen, bis eine feste, glänzende Baisermasse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse ist fest, glänzend und bildet stabile Spitzen.
Jeweils die Hälfte der Baisermasse in die vier Förmchen geben. Pro Förmchen etwa 20 g zerstoßene Praline darauf verteilen, mit der restlichen Baisermasse bedecken und die Oberfläche glätten. Die Förmchen einzeln etwa 90 Sekunden in der Mikrowelle garen, bis das Baiser gerade fest ist. Herausnehmen, abkühlen lassen und anschließend vorsichtig lösen.
Daran erkennst du es: Das Baiser ist gerade fest, aber noch hell und nicht trocken.
Wichtig: Die Förmchen können heiß sein; beim Herausnehmen vorsichtig arbeiten.
Für die Crème anglaise die Eigelbe mit dem Zucker verrühren. Die Vanilleschoten längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und Mark sowie Schoten mit der Milch erhitzen.
Daran erkennst du es: Die Milch ist heiß und aromatisiert, darf aber nicht sprudelnd kochen.
Die heiße Milch langsam unter ständigem Rühren zu den Eigelben gießen. Alles zurück in den Topf geben und bei niedriger Hitze mit einem Holzlöffel rühren, bis die Creme etwa 83 °C erreicht und leicht andickt. Sie darf nicht kochen. Durch ein feines Sieb gießen und mindestens 1 Stunde kalt stellen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist leicht angedickt und haftet dünn am Holzlöffel.
Wichtig: Die Creme nicht kochen lassen, sonst kann das Eigelb gerinnen.
Für die Karamellsauce Milch und Sahne vorsichtig erwärmen. Währenddessen ein Viertel des Zuckers in einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze schmelzen lassen. Sobald er karamellisiert, nach und nach den restlichen Zucker einarbeiten.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist bernsteinfarben karamellisiert, aber noch nicht dunkel verbrannt.
Wichtig: Karamell ist extrem heiß; Spritzer vermeiden und nicht mit den Fingern berühren.
Die warme Milch-Sahne-Mischung langsam zum Karamell geben und dabei ständig rühren. Vorsicht, die Mischung kann stark aufsteigen. Kurz weiterköcheln lassen, bis eine glatte Sauce entsteht, durch ein feines Sieb gießen und abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt und frei von festen Karamellklumpen.
Wichtig: Die Flüssigkeit kann beim Angießen heftig aufschäumen; langsam und mit Abstand arbeiten.
Zum Servieren etwas Crème anglaise in vier tiefe Teller geben. Je eine Baiserinsel daraufsetzen, mit Karamellsauce beträufeln und mit den übrigen Pralinenstückchen bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Baiserinseln liegen stabil auf der Creme und die Pralinenstücke sind sichtbar verteilt.
Gut zu wissen
Die rosa französische Mandelpraline liefert Farbe, Süße und Knusper. Falls sie nicht erhältlich ist, können grob zerstoßene rosa Pralinen verwendet werden; der konkrete Bezug zu Saint-Genix wird dadurch allgemeiner.
Sowohl das herausgekratzte Mark als auch die Schoten werden in der Milch erhitzt. Die Schoten vor dem Durchseihen entfernen.
Für ein stabiles Baiser darf kein Eigelb ins Eiweiß gelangen. Das Eigelb wird separat für die Crème anglaise verwendet.
Farbe und Mandelknusper bleiben weitgehend erhalten; der spezifische Saint-Genix-Bezug wird allgemeiner.
Die rosa Pralinen grob zerstoßen und wie die Praline de Saint-Genix in das Baiser schichten sowie zum Servieren darüberstreuen.
Nach etwa 90 Sekunden prüfen und nur so lange weitergaren, bis das Baiser gerade fest ist.
Das Baiser mit ausreichend Crème anglaise und Karamellsauce servieren; eine trockene Textur lässt sich dadurch teilweise ausgleichen.
Die heiße Milch langsam zu den Eigelben geben und die Creme bei etwa 83 °C halten, ohne sie kochen zu lassen.
Sofort durch ein feines Sieb gießen; bei leichter Gerinnung kann kräftiges Mixen die Textur teilweise glätten.
Die Flüssigkeit langsam und unter ständigem Rühren zum heißen Karamell geben.
Die Sauce vorsichtig weiter erwärmen und rühren, bis sich die Stücke lösen, anschließend durch ein feines Sieb gießen.
Erst kurz vor dem Servieren anrichten und die restlichen Pralinenstücke zuletzt darüberstreuen.
Die Praline de Saint-Genix durch grob zerstoßene rosa Pralinen ersetzen.
Die Crème anglaise und die Karamellsauce können am Vortag zubereitet und getrennt gekühlt werden. Die Baiserinseln möglichst am selben Tag garen und alle Komponenten erst kurz vor dem Servieren anrichten.
Crème anglaise und Karamellsauce getrennt abgedeckt im Kühlschrank lagern. Die Baiserinseln trocken, luftdicht und nicht zusammen mit den feuchten Komponenten aufbewahren.
Feuchte Milch-, Sahne- und Eikomponenten nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Das Einfrieren wird nicht empfohlen, da Crème anglaise und Baiser ihre glatte beziehungsweise luftige Textur verlieren können.
Häufig gefragt
Grob zerstoßene rosa Pralinen eignen sich als Ersatz. Farbe und Mandelknusper bleiben erhalten, der konkrete Bezug zu Saint-Genix wird dadurch etwas allgemeiner.
Das Rezept sieht einzelne Garvorgänge von etwa 90 Sekunden pro Förmchen vor. Mehrere Förmchen können die Garzeit und das gleichmäßige Ergebnis verändern.
Ja. Die Crème anglaise kann abgedeckt gekühlt und am nächsten Tag zusammen mit den übrigen Komponenten angerichtet werden.
Der heiße Karamell reagiert beim Kontakt mit der warmen Milch-Sahne-Mischung heftig. Deshalb die Flüssigkeit langsam und unter ständigem Rühren zugießen.
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