Buchweizenmehl
Buchweizen gibt den Tourtous ihren herzhaften, nussigen Charakter. Der Teig bleibt trotz der Fermentation etwas kräftiger und dickflüssiger als klassischer Crêpeteig.
Buchweizengalette aus der Corrèze
Herzhafte Tourtous aus leicht fermentiertem Buchweizenteig, dünn in der Pfanne ausgebacken, mit EntenrilletteDie Rillette während des Ausbackens temperieren lassen. bestrichen und warm gerollt serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Im Limousin, besonders in der Corrèze, werden Tourtous aus einem leicht fermentierten Buchweizenteig gebacken. Die dünnen, weich-elastischen Galettes verbinden nussigen Buchweizengeschmack mit würziger Entenrillette und ergeben einen rustikalen regionalen Imbiss.
Dünne, weich-elastische Galettes mit leicht knusprigen Rändern, nussigem Buchweizenaroma und einer würzigen, saftigen Füllung aus Entenrillette.
Schritt für Schritt
Die frische Hefe in 100 ml des lauwarmen Wassers zerbröseln und glatt rühren. Das Buchweizenmehl mit dem Salz und dem neutralen Öl in die große Schüssel geben. Die aufgelöste Hefe einarbeiten und nach und nach die übrigen 650 ml Wasser zugießen.
Daran erkennst du es: Die Hefe ist glatt im Wasser verteilt und es sind keine trockenen Mehlnester sichtbar.
Den Teig mit dem Schneebesen oder einer stabilen Teigkarte kräftig verrühren, bis eine glatte, flüssige Masse ohne trockene Mehlnester entsteht. Die Konsistenz soll etwas dickflüssiger als klassischer Crêpeteig sein.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und fließt dickflüssig vom Schneebesen ab.
Die Schüssel mit dem sauberen Tuch abdecken und den Teig 2 Stunden an einem zugfreien Ort ruhen lassen. Wenn sich an der Oberfläche Bläschen bilden, ist die Fermentation ausreichend fortgeschritten.
Daran erkennst du es: An der Oberfläche haben sich Bläschen gebildet.
Den fermentierten Teig nochmals durchrühren. Ist er deutlich zu dick geworden, schluckweise bis zu 100 ml lauwarmes Wasser einarbeiten, bis er sich gut in der Pfanne verteilen lässt.
Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich durch Schwenken gleichmäßig dünn verteilen.
Eine Crêpière oder eine schwere Pfanne von etwa 26 cm Durchmesser auf mittlere bis hohe Hitze vorheizen. Ein gefaltetes Stück Küchenpapier mit etwas WalnussölWalnussöl wird hier nur zum dünnen Einfetten der Pfanne verwendet und ergänzt das nussige Aroma des Buchweizens. tränken und die Fläche dünn einfetten.
Daran erkennst du es: Die Pfanne ist gleichmäßig heiß und dünn eingefettet.
Wichtig: Beim Einfetten das Küchenpapier nicht in die heiße Pfanne fallen lassen.
Eine kleine Kelle Teig in die Mitte geben und die Pfanne sofort schwenken, sodass eine dünne Galette von etwa 22 bis 25 cm Durchmesser entsteht. Jeden Tourtou etwa 1 bis 2 Minuten backen, bis die Oberfläche nicht mehr glänzt und sich die Ränder lösen. Wenden und die zweite Seite 30 bis 60 Sekunden backen. Die fertigen Tourtous auf dem Teller stapeln und mit dem Tuch abdecken. Währenddessen kann die Entenrillette temperieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist nicht mehr glänzend, die Ränder lösen sich und die zweite Seite ist durchgebacken.
Wichtig: Beim Wenden auf heiße Pfanne und austretenden Dampf achten.
Jeden warmen Tourtou mit etwa 25 g Entenrillette bestreichen, locker aufrollen und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Tourtous lassen sich warm rollen, ohne zu brechen.
Gut zu wissen
Buchweizen gibt den Tourtous ihren herzhaften, nussigen Charakter. Der Teig bleibt trotz der Fermentation etwas kräftiger und dickflüssiger als klassischer Crêpeteig.
Walnussöl wird hier nur zum dünnen Einfetten der Pfanne verwendet und ergänzt das nussige Aroma des Buchweizens.
Die Rillette während des Ausbackens temperieren lassen. So lässt sie sich gleichmäßig auf den warmen Tourtous verstreichen.
Den Teig vor dem Ausbacken gründlich durchrühren und bei Bedarf schluckweise zusätzliches lauwarmes Wasser einarbeiten.
Nach und nach etwas von der vorgesehenen Verdünnungsmenge einrühren, bis der Teig beim Schwenken fließt.
Eine kleine Kelle verwenden und die Pfanne unmittelbar nach dem Eingießen schwenken.
Den nächsten Tourtou mit weniger Teig ausbacken und die Pfanne schneller bewegen.
Auf die beschriebenen Garzeichen achten und die fertigen Tourtous unter einem Tuch stapeln.
Den Tourtou noch warm mit der Rillette bestreichen und vorsichtig statt eng aufrollen.
Das Öl mit gefaltetem Küchenpapier nur als dünnen Film verteilen.
Vor dem nächsten Tourtou überschüssiges Öl mit sauberem Küchenpapier aufnehmen.
Häufig gefragt
Die zweistündige Ruhezeit lässt den Teig leicht fermentieren. Bläschen an der Oberfläche zeigen, dass die Fermentation ausreichend fortgeschritten ist und der Teig bereit zum Ausbacken ist.
Jeder Tourtou soll nach dem Schwenken der Pfanne etwa 22 bis 25 cm Durchmesser haben und dünn wie eine Galette sein.
Die Entenrillette während des Ausbackens temperieren lassen und die warmen Tourtous anschließend mit etwa 25 g pro Stück bestreichen.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …