Fleur de sel de Noirmoutier
Das Salz wird erst am Ende der heißen Karamellbasis eingerührt. So bleibt sein milder, mineralischer Geschmack klar erkennbar.
Glace aus Pays de la Loire
Cremige Karamellglace mit Vollmilch, Sahne, Eigelb, Butter und Fleur de sel de Noirmoutier. Die gekochte Eisbasis wird in der Eismaschine gefroren und anschließend fest nachgefroren.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Karamellglace verbindet ein tiefes, buttriges Karamellaroma mit dem milden Salzkontrast von Fleur de sel de Noirmoutier. Die klassische gekochte Eisbasis wird zunächst sorgfältig abgekühlt, anschließend in der Eismaschine cremig gefroren und im Gefrierfach stabilisiert.
Cremig und dicht mit buttrigem Mundgefühl, kräftiger Karamellnote und einem feinen, mineralischen Salzkontrast. Die Glace schmeckt warm-röstig, milchig und ausgewogen süß.
Schritt für Schritt
Den flachen, gefriergeeigneten Behälter mindestens 30 Minuten vorkühlen. Währenddessen Vollmilch und Sahne in einem Topf auf etwa 60 °C erwärmen, aber nicht kochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist heiß, dampft leicht und kocht nicht.
Zucker und Wasser in den hohen Topf geben. Bei mittlerer Hitze ohne Rühren kochen, bis ein gleichmäßig goldbraunes Karamell entsteht. Den Topf kurz vom Herd nehmen, sobald die gewünschte Farbe erreicht ist.
Daran erkennst du es: Das Karamell ist gleichmäßig goldbraun und riecht röstig, aber nicht verbrannt.
Wichtig: Karamell ist sehr heiß und kann schwere Verbrennungen verursachen.
Die warme Milch-Sahne-Mischung langsam und in mehreren Portionen zum Karamell gießen. Die Masse steigt stark auf und kann spritzen. Den Topf anschließend wieder auf die Herdplatte stellen und rühren, bis alle festen Karamellstücke gelöst sind.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist wieder gleichmäßig und enthält keine festen Karamellstücke mehr.
Wichtig: Besonders langsam zugießen und Gesicht sowie Hände vom aufsteigenden Dampf und Spritzern fernhalten.
Eigelb in einer Schüssel glatt verrühren. Etwa ein Drittel der heißen Karamellmilch unter ständigem Rühren langsam zum Eigelb geben. Diese Mischung zurück in den Topf gießen und bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren auf 82 bis 84 °C erhitzen. Die Creme darf nicht kochen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist leicht angedickt und bleibt glatt; sie kocht nicht.
Wichtig: Die Creme nicht kochen lassen, damit das Eigelb nicht gerinnt.
Den Topf vom Herd nehmen. Butter und Fleur de sel einrühren, bis beides vollständig geschmolzen beziehungsweise gelöst ist. Die Eisbasis durch ein feines Sieb in eine Schüssel gießen und im kalten Wasserbad rasch abkühlen. Abgedeckt mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, auf höchstens 4 °C durchkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Eisbasis ist vollständig kalt und gleichmäßig glatt.
Die vollständig kalte Eisbasis in der Eismaschine nach Geräteanleitung etwa 25 bis 35 Minuten frieren, bis sie deutlich angedickt und cremig ist.
Daran erkennst du es: Die Masse ist deutlich angedickt, cremig und lässt sich in den Behälter füllen.
Die cremig gefrorene Glace in den vorgekühlten Behälter füllen und mindestens 2 Stunden bei etwa −18 °C nachfrieren lassen.
Daran erkennst du es: Die Glace ist fest, lässt sich nach kurzer Temperierung aber portionieren.
Die Glace 8 bis 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierfach nehmen. Den Portionierer in heißes Wasser tauchen und Kugeln abstechen.
Daran erkennst du es: Die Glace lässt sich sauber portionieren, bleibt aber noch fest und cremig.
Die vollständig gekühlte Eisbasis in einen flachen Metallbehälter geben und einfrieren. Nach 45 Minuten kräftig durchrühren und die bereits gefrorenen Ränder lösen. Danach noch viermal im Abstand von jeweils 30 Minuten durchrühren. Anschließend mindestens 2 Stunden fest gefrieren lassen. Diese Methode ergibt eine etwas kompaktere, aber cremige Glace.
Daran erkennst du es: Die Glace ist nach dem letzten Nachfrieren fest, aber cremig portionierbar.
Gut zu wissen
Das Salz wird erst am Ende der heißen Karamellbasis eingerührt. So bleibt sein milder, mineralischer Geschmack klar erkennbar.
Die Angabe von 120 g ist verlässlicher als eine reine Stückzahl, da Eier unterschiedlich groß sein können.
Sahne mit mindestens 30 % Fett unterstützt die cremige, reichhaltige Textur der Glace.
Die Glace bleibt aromatisch ähnlich, verliert aber den direkten Bezug zu Noirmoutier.
Fleur de sel aus Guérande in gleicher Menge verwenden und an derselben Stelle in die heiße Eisbasis einrühren.
Den Topf sofort vom Herd nehmen, sobald das Karamell gleichmäßig goldbraun ist.
Bei deutlich verbranntem Geschmack die Karamellbasis verwerfen und neu beginnen.
Langsam und in mehreren Portionen zugießen und einen hohen Topf verwenden.
Topf vom Herd nehmen, Abstand halten und erst weiterarbeiten, wenn die Masse ruhiger ist.
Ein Drittel der heißen Karamellmilch langsam unter ständigem Rühren zum Eigelb geben und die Creme nicht kochen lassen.
Die Basis sofort durch ein feines Sieb gießen; bei starkem Gerinnen wird die Textur dennoch beeinträchtigt.
Die Glace 8 bis 10 Minuten vor dem Servieren herausnehmen.
Einige Minuten länger temperieren und den Portionierer in heißes Wasser tauchen.
Die Eisbasis wird ohne Eismaschine in einem flachen Metallbehälter gefroren und mehrfach durchgerührt.
Die Eisbasis kann am Vortag gekocht, abgekühlt und über Nacht durchgekühlt werden. Anschließend die Glace frieren und mindestens 2 Stunden nachfrieren lassen.
Die fertige Glace abgedeckt im Gefrierfach aufbewahren. Die noch nicht gefrorene Eisbasis kann abgedeckt bis zur Weiterverarbeitung im Kühlschrank stehen.
Die gekühlte Eisbasis nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die frisch gerührte Glace in den vorgekühlten Behälter füllen und mindestens 2 Stunden bei etwa −18 °C nachfrieren lassen. Die Oberfläche gut abdecken.
Die Glace 8 bis 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierfach nehmen und anschließend portionieren.
Für die beste cremige Textur möglichst frisch servieren; längere Lagerung kann die Bildung von Eiskristallen begünstigen.
Häufig gefragt
Ja. Fleur de sel aus Guérande kann in gleicher Menge verwendet werden. Die Glace bleibt aromatisch ähnlich, verliert aber den direkten Bezug zu Noirmoutier.
Ja. Die vollständig gekühlte Eisbasis in einem flachen Metallbehälter einfrieren, nach 45 Minuten und danach viermal im Abstand von jeweils 30 Minuten kräftig durchrühren und anschließend mindestens 2 Stunden fest gefrieren lassen.
Sie muss mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, abgedeckt auf höchstens 4 °C durchkühlen, bevor sie gefroren wird.
Die Glace sollte 8 bis 10 Minuten vor dem Servieren herausgenommen werden, damit sie sich leichter portionieren lässt.
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