Luftiger Crêmet d’Anjou

Frisches Dessert aus dem Anjou

Ein kühles, ungebackenes Dessert aus dem Anjou mit gut abgetropfter Faisselle, Schlagsahne, Eischnee und Vanille.

Zum Rezept
Luftiger Crêmet d’Anjou
Vorbereitung 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 3 Stunden
Gesamtzeit ca. 3 Std. 20 Min.
Menge Crêmets
Gerichtsform und Gerichtsart Desserts und eigenständige Süßspeisen
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Gut abgetropfte Faisselle gibt dem Dessert Struktur, ohne es schwer zu machen.
  • Schlagsahne und Eischnee bringen Cremigkeit und Luftigkeit zusammen.
  • Die Kühlzeit stabilisiert die Masse und ermöglicht das vorsichtige Stürzen aus den gelochten Formen.

Der Crêmet d’Anjou wird aus gut abgetropfter Faisselle, kalter Schlagsahne und luftig geschlagenem Eiweiß zubereitet. Die Masse wird in mit Gaze ausgelegten gelochten Formen gekühlt und anschließend weich, cremig und leicht formbar gestürzt serviert.

Weich, cremig und luftig mit milder Säure, feiner Vanillenote und einer zarten, leicht formbaren Konsistenz.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Vorbereiten

    Stelle Schüssel und Rührbesen kurz kalt. Schabe die Vanilleschote aus und gib das Mark mit 40 g Zucker zur kalten Sahne.

    • Die kalten Arbeitsgeräte helfen dabei, die Sahne stabil aufzuschlagen.
  2. Sahne aufschlagen

    Schlage die Sahne mit der Vanille auf, bis sie luftig und standfest ist. Sie soll cremig bleiben und nicht zu Butter werden.

    Daran erkennst du es: Die Sahne ist luftig und standfest, aber noch cremig.

    • Beende das Aufschlagen, sobald die Sahne Stand bekommt.
  3. Eischnee herstellen

    Schlage die Eiweiße mit der Prise Salz auf. Streue den restlichen Zucker ein und schlage weiter, bis ein fester, glänzender Eischnee entsteht.

    Daran erkennst du es: Der Eischnee ist fest und glänzend.

    • Den Zucker langsam einrieseln lassen, damit der Eischnee stabil bleibt.

    Wichtig: Wegen des rohen Eiweißes das fertige Dessert durchgehend gekühlt halten.

  4. Masse verbinden

    Rühre die abgetropfte Faisselle glatt. Hebe zuerst die Schlagsahne und anschließend den Eischnee vorsichtig unter, damit möglichst viel Luft in der Masse bleibt.

    Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig verbunden und noch luftig.

    • Mit einem Teigschaber oder großen Löffel von unten nach oben heben, statt kräftig zu rühren.

    Wichtig: Die Masse nach dem Vermengen zügig in die Formen füllen und kühlen.

  5. Füllen und kühlen

    Lege die gelochten Formen mit Gaze aus und stelle sie auf ein Tablett. Verteile die Masse darin, decke sie locker ab und stelle sie für 3 Stunden in den Kühlschrank. Dabei kann überschüssige Flüssigkeit ablaufen.

    3 Stunden

    Daran erkennst du es: Die Masse ist weich, cremig und leicht formbar.

    • Die Formen nicht zu dicht aneinanderstellen, damit Flüssigkeit ablaufen kann.

    Wichtig: Die Crêmets während der gesamten Kühlzeit im Kühlschrank aufbewahren.

  6. Stürzen und servieren

    Löse die Crêmets vorsichtig aus der Gaze und stürze sie auf kleine Teller. Die Masse soll weich, cremig und leicht formbar sein, nicht fest wie ein gebackener Kuchen.

    Daran erkennst du es: Die Crêmets halten ihre Form, bleiben aber weich und cremig.

    • Die Gaze langsam abziehen, damit die Oberfläche nicht einreißt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Faisselle gut abtropfen lassen: Die Faisselle muss bereits gut abgetropft sein, damit die Masse nach der Kühlzeit formbar bleibt und nicht zu viel Flüssigkeit abgibt.
  • Luftigkeit bewahren: Schlagsahne und Eischnee nacheinander vorsichtig unterheben. Kräftiges Rühren würde die eingeschlagene Luft weitgehend verlieren lassen.

Zutatenwissen

Faisselle einkaufen

Faisselle findest du meist an gut sortierten Käsetheken, in französischen Spezialitätengeschäften oder in größeren Supermärkten.

Sinnvolle Alternativen

Sehr gut abgetropfter Quark

Die Crêmets werden etwas dichter und säuerlicher.

Verwende 300 g sehr gut abgetropften Quark anstelle der Faisselle. Verwende entweder Faisselle oder Quark, nicht beides.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Sahne wird körnig oder beginnt zu buttern.

Sobald die Sahne luftig und standfest ist, das Aufschlagen beenden.

Bei nur leicht körniger Sahne vorsichtig etwas kalte flüssige Sahne unterheben; vollständig gebutterte Sahne ist für dieses Rezept nicht mehr geeignet.

Die Crêmets werden kompakt statt luftig.

Beide Komponenten vorsichtig von unten nach oben unterheben.

Eine bereits vollständig dichte Masse lässt sich nur begrenzt retten; sie kann dennoch gekühlt und als cremiges Dessert im Glas serviert werden.

Die Masse bleibt sehr weich und gibt viel Flüssigkeit ab.

Faisselle gut abtropfen lassen und die vollen 3 Stunden kühlen.

Die Formen länger kühlen und die abgelaufene Flüssigkeit vorsichtig abgießen.

Servieren und kombinieren

  • Pur servieren: Die gestürzten Crêmets direkt auf kleinen Tellern servieren, damit ihre luftige, cremige Textur und die Vanillenote im Mittelpunkt stehen.
  • Mit frischen Beeren: Die Crêmets mit frischen Beeren servieren. Die fruchtige Säure ergänzt die milde Süße und die cremige Konsistenz.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Die luftige, cremige Struktur kann durch Einfrieren und Auftauen beeinträchtigt werden.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Faisselle und Schlagsahne sind Milchprodukte.
  • Ei: enthält · Das Rezept enthält Eiweiß.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich Faisselle durch Quark ersetzen?

Ja. Verwende 300 g sehr gut abgetropften Quark. Die Crêmets werden dadurch etwas dichter und säuerlicher. Verwende entweder Faisselle oder Quark, nicht beides.

Wie fest sollen die Crêmets sein?

Sie sollen weich, cremig und leicht formbar sein, aber nicht fest wie ein gebackener Kuchen.

Aus unserer Küche

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