Faisselle einkaufen
Faisselle findest du meist an gut sortierten Käsetheken, in französischen Spezialitätengeschäften oder in größeren Supermärkten.
Frisches Dessert aus dem Anjou
Ein kühles, ungebackenes Dessert aus dem Anjou mit gut abgetropfter Faisselle, Schlagsahne, Eischnee und Vanille.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Der Crêmet d’Anjou wird aus gut abgetropfter Faisselle, kalter Schlagsahne und luftig geschlagenem Eiweiß zubereitet. Die Masse wird in mit Gaze ausgelegten gelochten Formen gekühlt und anschließend weich, cremig und leicht formbar gestürzt serviert.
Weich, cremig und luftig mit milder Säure, feiner Vanillenote und einer zarten, leicht formbaren Konsistenz.
Schritt für Schritt
Stelle Schüssel und Rührbesen kurz kalt. Schabe die Vanilleschote aus und gib das Mark mit 40 g Zucker zur kalten Sahne.
Schlage die Sahne mit der Vanille auf, bis sie luftig und standfest ist. Sie soll cremig bleiben und nicht zu Butter werden.
Daran erkennst du es: Die Sahne ist luftig und standfest, aber noch cremig.
Schlage die Eiweiße mit der Prise Salz auf. Streue den restlichen Zucker ein und schlage weiter, bis ein fester, glänzender Eischnee entsteht.
Daran erkennst du es: Der Eischnee ist fest und glänzend.
Wichtig: Wegen des rohen Eiweißes das fertige Dessert durchgehend gekühlt halten.
Rühre die abgetropfte Faisselle glatt. Hebe zuerst die Schlagsahne und anschließend den Eischnee vorsichtig unter, damit möglichst viel Luft in der Masse bleibt.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig verbunden und noch luftig.
Wichtig: Die Masse nach dem Vermengen zügig in die Formen füllen und kühlen.
Lege die gelochten Formen mit Gaze aus und stelle sie auf ein Tablett. Verteile die Masse darin, decke sie locker ab und stelle sie für 3 Stunden in den Kühlschrank. Dabei kann überschüssige Flüssigkeit ablaufen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist weich, cremig und leicht formbar.
Wichtig: Die Crêmets während der gesamten Kühlzeit im Kühlschrank aufbewahren.
Löse die Crêmets vorsichtig aus der Gaze und stürze sie auf kleine Teller. Die Masse soll weich, cremig und leicht formbar sein, nicht fest wie ein gebackener Kuchen.
Daran erkennst du es: Die Crêmets halten ihre Form, bleiben aber weich und cremig.
Gut zu wissen
Faisselle findest du meist an gut sortierten Käsetheken, in französischen Spezialitätengeschäften oder in größeren Supermärkten.
Die Crêmets werden etwas dichter und säuerlicher.
Verwende 300 g sehr gut abgetropften Quark anstelle der Faisselle. Verwende entweder Faisselle oder Quark, nicht beides.
Sobald die Sahne luftig und standfest ist, das Aufschlagen beenden.
Bei nur leicht körniger Sahne vorsichtig etwas kalte flüssige Sahne unterheben; vollständig gebutterte Sahne ist für dieses Rezept nicht mehr geeignet.
Beide Komponenten vorsichtig von unten nach oben unterheben.
Eine bereits vollständig dichte Masse lässt sich nur begrenzt retten; sie kann dennoch gekühlt und als cremiges Dessert im Glas serviert werden.
Faisselle gut abtropfen lassen und die vollen 3 Stunden kühlen.
Die Formen länger kühlen und die abgelaufene Flüssigkeit vorsichtig abgießen.
Die luftige, cremige Struktur kann durch Einfrieren und Auftauen beeinträchtigt werden.
Häufig gefragt
Ja. Verwende 300 g sehr gut abgetropften Quark. Die Crêmets werden dadurch etwas dichter und säuerlicher. Verwende entweder Faisselle oder Quark, nicht beides.
Sie sollen weich, cremig und leicht formbar sein, aber nicht fest wie ein gebackener Kuchen.
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