Stockfischmorue
Gesalzene Morue ist in gut sortierten Fischgeschäften, französischen oder karibischen Lebensmittelmärkten und teils im Kühl- oder Tiefkühlbereich größerer Supermärkte erhältlich.
Herzhafte Fischbeignets aus Guyane
Herzhafte, löffelweise frittierte Morueteiglinge aus entsalzener Stockfischmorue, Weizenmehl, Cives, Kräutern und milder Würzung.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Marinades de morue sind eine eigenständige Guyane-Variante herzhafter Fischbeignets. Die lockere Masse aus entsalzener Morue, Cives, Kräutern und aromatischen Gewürzen wird löffelweise in heißem Öl frittiert und außen goldbraun-knusprig, während sie innen weich bleibt.
Außen goldbraun und knusprig, innen weich und saftig mit flockigen Fischstückchen. Cives, Knoblauch, Petersilie und Piment végétarien sorgen für eine aromatische, eher milde Würze; Zitronensaft bringt einen frischen Abschluss.
Schritt für Schritt
Die gesalzene Morue in eine große Schüssel legen, vollständig mit kaltem Wasser bedecken und 12 bis 24 Stunden im Kühlschrank entsalzen. Das Wasser dabei drei- bis viermal wechseln. Wenn bereits entsalzte Morue verwendet wird, entfällt dieser Schritt.
Wichtig: Die Morue während des Entsalzens durchgehend gekühlt halten.
Die Morue abgießen, abspülen und in einem Topf mit frischem Wasser bedecken. Aufkochen, etwa 10 Minuten leise köcheln lassen und anschließend abgießen. Kurz abkühlen lassen, Haut und Gräten entfernen und den Fisch mit den Fingern in kleine Stücke zupfen.
Daran erkennst du es: Der Fisch lässt sich leicht zupfen und ist vollständig durchgegart.
Wichtig: Den Fisch nach dem Kochen kurz abkühlen lassen, damit er sich sicher zupfen lässt.
Zwiebel, Knoblauch, Cives, Petersilie und Piment végétarien sehr fein hacken. Die gezupfte Morue mit dem Zitronensaft vermengen.
Mehl, Backpulver, Salz und schwarzen Pfeffer in einer Schüssel mischen. Morue, das neutrale Öl und die gehackten Würzzutaten einarbeiten.
Das Wasser nach und nach unterrühren, bis ein dicker, gut löffelbarer Teig entsteht. Die Schüssel abdecken und den Teig 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist dick, zusammenhängend und lässt sich mit einem Löffel portionieren.
Das Frittieröl in einem hohen Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Einen kleinen Tropfen Teig hineingeben: Er soll sofort aufsteigen und langsam goldbraun werden, ohne dunkel zu werden.
Daran erkennst du es: Ein Teigtropfen steigt sofort auf und wird langsam goldbraun.
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt lassen und kein Wasser in das Öl gelangen lassen.
Mit zwei Teelöffeln portionsweise etwa walnussgroße Teigmengen in das Öl geben. Nicht zu viele Stücke gleichzeitig frittieren, damit die Temperatur stabil bleibt. Die Marinades 3 bis 4 Minuten frittieren und dabei wenden, bis sie rundum goldbraun sind.
Daran erkennst du es: Die Marinades sind rundum goldbraun und innen durchgegart.
Wichtig: Die Marinades vorsichtig einlegen und wenden, um Spritzer durch heißes Öl zu vermeiden.
Die Marinades mit einer Schaumkelle herausheben und auf einem Gitter oder Küchenpapier abtropfen lassen. Am besten warm oder lauwarm servieren.
Daran erkennst du es: Überschüssiges Öl ist abgetropft und die Oberfläche bleibt knusprig.
Wichtig: Kurz abtropfen lassen, bevor die Marinades serviert werden, damit sie nicht zu heiß sind.
Gut zu wissen
Gesalzene Morue ist in gut sortierten Fischgeschäften, französischen oder karibischen Lebensmittelmärkten und teils im Kühl- oder Tiefkühlbereich größerer Supermärkte erhältlich.
Cives sind aromatische Knoblauch- oder Frühlingszwiebeln, wie sie in der kreolischen Küche verwendet werden. Frühlingszwiebeln sind eine passende Alternative mit etwas weniger würziger Tiefe.
Piment végétarien bringt Duft und Würze, aber kaum Schärfe. Die aromatische Paprikasorte ist besonders in karibischen und kreolischen Lebensmittelgeschäften zu finden.
Der Geschmack wird meist etwas milder und die lange Entsalzungsphase entfällt.
Die bereits entsalzte Morue abspülen und direkt mit dem Kochen in Schritt 2 beginnen.
Die Würze bleibt frisch und aromatisch, erhält aber etwas weniger kreolische Tiefe.
Drei Frühlingszwiebeln verwenden und wie die Cives sehr fein hacken.
Die Morue 12 bis 24 Stunden kühlen und das Wasser drei- bis viermal wechseln.
Die fertige Teigmasse lässt sich nur begrenzt korrigieren; beim nächsten Durchgang länger entsalzen oder bereits entsalzte Morue verwenden.
Das Wasser nach und nach zugeben und auf einen dicken, löffelbaren Teig achten.
Etwas Weizenmehl einarbeiten und den Teig kurz erneut ruhen lassen.
Das Öl auf 170 bis 175 °C bringen und nur kleine Chargen frittieren.
Die nächste Charge erst einlegen, wenn das Öl wieder die richtige Temperatur erreicht hat.
Walnussgroße Portionen verwenden und die Temperatur am Teigtropfen prüfen.
Die Hitze reduzieren und kleinere Portionen in der nächsten Charge verwenden.
Eine zeitsparende Variante mit bereits entsalzter Morue, bei der die lange Entsalzungsphase entfällt.
Häufig gefragt
Ja. Dann entfällt der erste Schritt mit dem 12- bis 24-stündigen Entsalzen; der Geschmack wird meist etwas milder.
Drei Frühlingszwiebeln sind eine passende Alternative. Sie bringen eine ähnliche frische Zwiebelnote, sind aber etwas weniger würzig.
Die im Rezept verwendete Würzung ist eher mild. Piment végétarien bringt vor allem Duft und Würze, aber kaum Schärfe.
Der Teig soll dick und gut löffelbar sein, damit die portionsweise hineingegebenen Mengen im heißen Öl ihre Form behalten.
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