Gekochtes Eigelb
Das fein zerdrückte hart gekochte Eigelb trägt zur zarten, sandigen Krume bei. Es sollte möglichst fein zerdrückt werden.
Normandie · Buttergebäck
Zarte normannische Butterkekse aus Mürbeteig mit fein zerdrücktem hart gekochtem Eigelb und einer zurückhaltenden Zimtnote.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sablés normands sind kleine, mürbe Butterkekse mit buttrigem Aroma und sandig-zarter Krume. In dieser Hausfassung verbindet sich der klassische Mürbeteig aus Butter, Zucker und Weizenmehl mit fein zerdrücktem hart gekochtem Eigelb und etwas Zimt.
Helle, mürbe Kekse mit zart sandiger Krume, buttrigem Duft und einer milden, warmen Zimtnote. Die Ränder werden leicht goldgelb, während die Mitte hell und zart bleibt.
Schritt für Schritt
Die Eier in kochendem Wasser etwa 9 bis 10 Minuten hart kochen. Kalt abschrecken, vollständig abkühlen lassen und schälen. Die Eigelbe auslösen und mit einer Gabel sehr fein zerdrücken.
Daran erkennst du es: Das Eiweiß und die Eigelbe sind vollständig fest.
Wichtig: Die Eier vorsichtig in das kochende Wasser geben und nach dem Kochen kalt abschrecken.
Mehl, Zucker, Zimt und Salz in der Rührschüssel gleichmäßig vermischen. Das fein zerdrückte Eigelb dazugeben und unterarbeiten.
Die weiche Butter hinzufügen und alles mit den Fingerspitzen zu einem glatten, kompakten Teig verkneten. Nur so lange arbeiten, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.
Daran erkennst du es: Der Teig ist kompakt und glatt, ohne sichtbare trockene Mehlstellen.
Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, abdecken und 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist nach dem Kühlen fest, aber noch ausrollbar.
Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und das Backblech mit Backpapier belegen. Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 4 bis 5 mm dick ausrollen und Kreise ausstechen.
Daran erkennst du es: Die Teigplatte ist gleichmäßig etwa 4 bis 5 mm dick.
Wichtig: Beim Vorheizen und beim späteren Einschieben des Blechs auf heiße Ofenteile achten.
Die Teigkreise mit etwas Abstand auf das Blech legen und im vorgeheizten Ofen 8 bis 10 Minuten backen, bis die Ränder hellgolden sind. Die Sablés sollen nicht dunkel werden.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind hellgolden, die Kekse insgesamt noch hell.
Wichtig: Das heiße Backblech nur mit geeignetem Hitzeschutz herausnehmen.
Die Kekse 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kekse sind vollständig ausgekühlt und lassen sich ohne Brechen vom Gitter nehmen.
Gut zu wissen
Das fein zerdrückte hart gekochte Eigelb trägt zur zarten, sandigen Krume bei. Es sollte möglichst fein zerdrückt werden.
Die Butter soll weich und formbar sein, aber nicht geschmolzen. Flüssige Butter kann die Teigstruktur verändern.
Die Kekse können etwas nussiger schmecken und geringfügig mürber werden.
Das Dinkelmehl wie das Weizenmehl verwenden und den Teig nur kurz bearbeiten.
Die Kekse schmecken stärker nach Butter und Zucker, wenn der Zimt reduziert oder weggelassen wird.
Die Zimtmenge anpassen, ohne die übrigen Zutaten zu verändern.
Nur kneten, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.
Den Teig 60 Minuten kühlen und beim Ausrollen möglichst wenig weiterbearbeiten.
Ab 8 Minuten kontrollieren und die Kekse herausnehmen, sobald die Ränder hellgolden sind.
Sehr dunkle Kekse nicht weiterbacken; leicht zu stark gebackene Kekse können zerbröselt als Desserttopping verwendet werden.
Die Teigscheibe vollständig kühlen und bei Bedarf kurz nachkühlen.
Die ausgestochenen Kreise vor dem Backen nochmals kurz kühlen.
Eine schlichte Variante mit unverändertem buttrigem Grundcharakter.
Die Zimtnote wird durch eine frische Zitrusaromatik ersetzt.
Der Teig kann bis zu 24 Stunden im Kühlschrank ruhen. Vor dem Ausrollen kurz temperieren lassen, bis er wieder formbar ist.
Die vollständig ausgekühlten Kekse in einer trockenen, luftdichten Keksdose bei Raumtemperatur aufbewahren. Weiche oder feuchte Beilagen erst kurz vor dem Servieren dazugeben.
Nur vollständig ausgekühlte Kekse verpacken, damit sich in der Dose keine Feuchtigkeit staut.
Häufig gefragt
Fein zerdrücktes hart gekochtes Eigelb macht die Sablés besonders zart und mürbe, ohne den Teig stark zu verflüssigen.
Ja. Der Teig kann bis zu 24 Stunden im Kühlschrank ruhen. Vor dem Ausrollen sollte er kurz temperieren, damit er nicht bricht.
Die Ränder sollen hellgolden sein. Die Oberfläche und die Mitte bleiben überwiegend hell; die Kekse härten beim Abkühlen weiter aus.
Ja. Andere Formen sind möglich, solange die Teigdicke ähnlich bleibt. Bei deutlich kleineren oder größeren Keksen kann sich die Backzeit verändern.
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