Cidre brut auswählen
Ein trockener Cidre brut, möglichst aus der Normandie, gibt der Gelée ihre feine Herbe und den regionalen Charakter. Als Ersatz eignet sich ein trockener französischer Apfelwein.
Normannische Apfelgelée
Klare, zart gelierende Apfelgelée mit trockenem Cidre brut und Zitronensaft, abgestimmt auf etwa zwei Gläser à 350 g.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese klare Apfelgelée verbindet den fruchtigen Duft aromatischer Äpfel mit der feinen Herbe eines trockenen Cidre. Sie wird durchsichtig und glänzend und schmeckt auf Brot oder Brioche ebenso gut wie zu mildem Käse.
Klar bis goldgelb, glänzend und zart fest; mit intensivem Apfelduft, trockener Cidre-Herbe, ausgewogener Süße und einer frischen Zitronennote.
Schritt für Schritt
Gläser und Deckel gründlich reinigen, mit kochendem Wasser übergießen und bis zum Füllen warm halten.
Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit kochendem Wasser und den heißen Gläsern.
Äpfel waschen, vierteln und beschädigte Stellen entfernen. Schale, Kerngehäuse und Kerne bleiben erhalten. Die vorbereiteten Apfelstücke in den großen Topf geben.
Cidre zugießen. Alles aufkochen und anschließend bei etwa 95 °C 20 bis 25 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Apfelstücke weich und leicht durchscheinend sind.
Daran erkennst du es: Die Apfelstücke sind weich und leicht durchscheinend.
Wichtig: Die Flüssigkeit ist heiß; beim Aufkochen vorsichtig arbeiten.
Die heiße Masse durch ein feines Sieb oder ein mit einem sauberen Tuch ausgelegtes Passiertuch in die Schüssel gießen. Für eine klare Gelée nicht ausdrücken. Den abgeseihten Saft wiegen; für diese Rezeptmenge werden etwa 700 g angestrebt.
Daran erkennst du es: Der Saft ist klar abgelaufen und das Fruchtfleisch wurde nicht ausgepresst.
Wichtig: Sieb, Tuch und Schüssel müssen sauber sein; die Masse ist sehr heiß.
700 g abgeseihten Saft abmessen. Bei einer abweichenden Menge 800 g Zucker pro 1 kg Saft berechnen. Saft, Zucker und Zitronensaft in einen breiten Topf geben und unter Rühren langsam erhitzen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist vollständig gelöst und die Flüssigkeit ist gleichmäßig klar.
Wichtig: Die Flüssigkeit wird zunehmend heiß und kann beim späteren Aufkochen spritzen.
Die Flüssigkeit kräftig aufkochen und 8 bis 10 Minuten sprudelnd kochen lassen. Mit Thermometer liegt die Gelierprobe meist bei etwa 104 bis 105 °C. Den aufsteigenden Schaum bei Bedarf abnehmen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit kocht kräftig; Schaum kann bei Bedarf abgenommen werden.
Wichtig: Heiße, zuckerhaltige Flüssigkeit verursacht schwere Verbrühungen. Beim Rühren und Abnehmen des Schaums vorsichtig arbeiten.
Einen Tropfen auf einen sehr kalten Teller geben. Wird er nach kurzer Zeit zäh und läuft beim Neigen nur langsam, ist die Gelée fertig. Ist er noch dünnflüssig, 1 bis 2 Minuten weiterkochen und erneut prüfen.
Daran erkennst du es: Der Tropfen wird nach kurzer Zeit zäh und läuft beim Neigen nur langsam.
Wichtig: Beim Entnehmen des Tropfens nicht direkt über den sprudelnden Topf beugen.
Die heiße Gelée in die vorbereiteten, warmen Gläser füllen und sofort verschließen. Bei Raumtemperatur vollständig abkühlen lassen; dabei wird sie fest und glänzend. Die Abkühlzeit beträgt mindestens 2 Stunden.
Daran erkennst du es: Die Gelée ist vollständig abgekühlt, fest und glänzend.
Wichtig: Beim Einfüllen und Verschließen vor der heißen Gelée schützen.
Gut zu wissen
Ein trockener Cidre brut, möglichst aus der Normandie, gibt der Gelée ihre feine Herbe und den regionalen Charakter. Als Ersatz eignet sich ein trockener französischer Apfelwein.
Schale, Kerngehäuse und Kerne werden mitgekocht und anschließend vollständig abgeseiht. Beschädigte Stellen vorher entfernen.
Die angegebene Menge von 560 g gilt für 700 g Saft. Bei anderer Saftmenge den Zucker im Verhältnis von 800 g pro 1 kg Saft berechnen.
Die Gelée kann je nach Produkt etwas herber oder fruchtiger schmecken und wirkt meist weniger normannisch.
Den Cidre brut im gleichen Volumen durch einen trockenen französischen Apfelwein ersetzen und die Gelierprobe wie beschrieben durchführen.
Sieb oder Passiertuch nur abtropfen lassen und nicht pressen.
Die Gelée kann trotzdem verwendet werden, wird aber voraussichtlich weniger klar.
Den Saft wiegen und bei Abweichungen 800 g Zucker pro 1 kg Saft berechnen.
Bei zu dünner Gelée in kurzen Intervallen weiterkochen und die Gelierprobe wiederholen.
Vor dem Abfüllen immer die Probe auf dem sehr kalten Teller durchführen.
Die Gelée vorsichtig zurück in den Topf geben, erneut aufkochen und nach 1 bis 2 Minuten nochmals prüfen.
Häufig gefragt
Die Grundmenge von 560 g gilt für 700 g abgeseihten Apfelsaft. Bei einer anderen Menge 800 g Zucker pro 1 kg Saft berechnen und anschließend die Gelierprobe durchführen.
Durch das Ausdrücken gelangen mehr Fruchtfleisch und Trubstoffe in den Saft. Für eine klare Gelée die Masse nur abtropfen lassen.
In gut sortierten Getränkemärkten, französischen Feinkostläden oder bei spezialisierten Fachhändlern.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …