Reife Tomaten verwenden
Reife, aromatische Tomaten liefern mehr Geschmack und lassen sich nach dem kurzen Blanchieren leichter häuten.
Provenzalisches Eiergericht
Ein schlichtes provenzalisches Tomatenomelett aus geschälten, entkernten Tomaten, Eiern und Olivenöl. Die Tomaten werden zunächst eingekocht und anschließend mit den verquirlten Eiern in der Pfanne zu einer zarten, innen saftigen Omelette gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Omelette aux tomates ist ein unkompliziertes Gericht aus der Provence. Geschälte und entkernte Tomaten werden in Olivenöl konzentriert eingekocht, mit gewürzten Eiern vermischt und in der Pfanne gefaltet gestockt. Direkt aus der Pfanne serviert, schmeckt die Omelette besonders aromatisch und saftig.
Außen zart gestockt und leicht goldgelb, innen weich und noch saftig. Die konzentrierten Tomaten schmecken fruchtig und leicht süßlich, während schwarzer Pfeffer und Olivenöl für Würze und Fülle sorgen.
Schritt für Schritt
Die Tomaten am Stielansatz kreuzweise einschneiden, mit kochendem Wasser aus dem kleinen Topf übergießen und 30 Sekunden ziehen lassen. Kalt abschrecken, häuten, halbieren, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
Daran erkennst du es: Die Haut lässt sich leicht abziehen.
Wichtig: Beim Umgang mit kochendem Wasser vorsichtig arbeiten.
20 ml Olivenöl in der beschichteten Pfanne erhitzen. Die Tomaten mit 3 g Salz bei mittlerer Hitze 10–12 Minuten garen, bis sie weich sind und der größte Teil der Flüssigkeit verdampft ist.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind weich, konzentriert und nicht mehr wässrig.
Die Eier in einer Schüssel verquirlen. Mit dem restlichen Salz und dem schwarzen Pfeffer würzen.
Die eingekochten Tomaten unter die Eier mischen. Das restliche Olivenöl in der beschichteten Pfanne erhitzen und die Mischung hineingießen.
Die Omelette bei mittlerer bis kleiner Hitze 4–5 Minuten stocken lassen. Die Ränder gelegentlich mit einem Pfannenwender lösen und die Pfanne leicht neigen, damit noch flüssiges Ei an den Rand läuft. Die Oberfläche soll noch leicht glänzen, damit die Omelette innen saftig bleibt.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind gestockt, die Oberfläche glänzt noch leicht.
Die Omelette zur Hälfte zusammenklappen und weitere 1–2 Minuten garen. Für eine vollständig gestockte Mitte die Garzeit um 2–3 Minuten verlängern. Sofort aus der Pfanne servieren.
Daran erkennst du es: Die Omelette hält ihre Form und ist innen je nach gewünschtem Gargrad noch saftig oder vollständig gestockt.
Gut zu wissen
Reife, aromatische Tomaten liefern mehr Geschmack und lassen sich nach dem kurzen Blanchieren leichter häuten.
Das Olivenöl wird teilweise zum Einkochen der Tomaten und teilweise zum Garen der Omelette verwendet.
Das Aroma wird etwas weniger frisch, die Zubereitung bleibt jedoch fruchtig und saftig.
Dosentomaten gut abtropfen lassen und direkt in Stücke teilen; das Häuten und Entkernen entfällt. Die Tomaten einkochen, bis sie deutlich reduziert sind.
Der charakteristische Olivenölgeschmack wird milder.
Das Pflanzenöl in denselben Teilmengen wie das Olivenöl verwenden.
Die Tomaten garen, bis der größte Teil ihrer Flüssigkeit verdampft ist.
Die Omelette offen etwas länger bei niedriger Hitze stocken lassen und vorsichtig servieren.
Nach dem Einfüllen auf mittlere bis kleine Hitze reduzieren.
Die Hitze sofort reduzieren und die Pfanne kurz abdecken, damit die Mitte nachstockt.
Die Omelette vom Herd nehmen, solange die Oberfläche noch leicht glänzt, wenn eine saftige Mitte gewünscht ist.
Eine festere Variante mit vollständig gegarter Mitte.
Eine aromatischere Variante mit fein geschnittenen frischen Kräutern.
Die Omelette vollständig abkühlen lassen, abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Für die beste Textur möglichst frisch servieren.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Durch das Einfrieren und Auftauen können Eier und Tomaten eine weichere, wässrigere Textur bekommen.
Häufig gefragt
Die Omelette bei mittlerer bis kleiner Hitze garen und vom Herd nehmen, sobald die Ränder gestockt sind und die Oberfläche noch leicht glänzt.
Ja. Nach dem Falten die Garzeit um 2–3 Minuten verlängern, bis die Mitte vollständig gestockt ist.
Durch das Einkochen verdampft überschüssige Flüssigkeit und der Tomatengeschmack wird konzentrierter. Dadurch bleibt die Omelette stabiler und wird nicht wässrig.
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