Omelette aux tomates

Provenzalisches Eiergericht

Ein schlichtes provenzalisches Tomatenomelett aus geschälten, entkernten Tomaten, Eiern und Olivenöl. Die Tomaten werden zunächst eingekocht und anschließend mit den verquirlten Eiern in der Pfanne zu einer zarten, innen saftigen Omelette gegart.

Zum Rezept
Omelette aux tomates aus der Provence
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 19 Minuten
Gesamtzeit ca. 40 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Eierspeisen
Prägende Zutatenfamilie Eier, Gemüse
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Einkochen reduziert die Flüssigkeit der Tomaten und verhindert, dass die Eimasse wässrig wird.
  • Olivenöl trägt die fruchtigen Tomatenaromen und sorgt für eine zarte Oberfläche.
  • Das Falten gegen Ende bewahrt die saftige Mitte und gibt der Omelette ihre klassische Form.

Omelette aux tomates ist ein unkompliziertes Gericht aus der Provence. Geschälte und entkernte Tomaten werden in Olivenöl konzentriert eingekocht, mit gewürzten Eiern vermischt und in der Pfanne gefaltet gestockt. Direkt aus der Pfanne serviert, schmeckt die Omelette besonders aromatisch und saftig.

Außen zart gestockt und leicht goldgelb, innen weich und noch saftig. Die konzentrierten Tomaten schmecken fruchtig und leicht süßlich, während schwarzer Pfeffer und Olivenöl für Würze und Fülle sorgen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Tomaten häuten und schneiden

    Die Tomaten am Stielansatz kreuzweise einschneiden, mit kochendem Wasser aus dem kleinen Topf übergießen und 30 Sekunden ziehen lassen. Kalt abschrecken, häuten, halbieren, entkernen und in kleine Stücke schneiden.

    1 Minute

    Daran erkennst du es: Die Haut lässt sich leicht abziehen.

    • Die Tomaten nach dem Übergießen sofort kalt abschrecken, damit sie nicht weitergaren.

    Wichtig: Beim Umgang mit kochendem Wasser vorsichtig arbeiten.

  2. Tomaten einkochen

    20 ml Olivenöl in der beschichteten Pfanne erhitzen. Die Tomaten mit 3 g Salz bei mittlerer Hitze 10–12 Minuten garen, bis sie weich sind und der größte Teil der Flüssigkeit verdampft ist.

    11 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Tomaten sind weich, konzentriert und nicht mehr wässrig.

    • Bei Bedarf die Hitze anpassen, damit die Tomaten einkochen, ohne anzusetzen.
  3. Eier verquirlen

    Die Eier in einer Schüssel verquirlen. Mit dem restlichen Salz und dem schwarzen Pfeffer würzen.

    • Nur so lange verquirlen, bis Eigelb und Eiweiß gleichmäßig verbunden sind.
  4. Tomaten und Eier verbinden

    Die eingekochten Tomaten unter die Eier mischen. Das restliche Olivenöl in der beschichteten Pfanne erhitzen und die Mischung hineingießen.

    • Die Tomaten kurz abkühlen lassen, wenn sie sehr heiß sind, damit die Eier nicht vorzeitig stocken.
  5. Omelette stocken lassen

    Die Omelette bei mittlerer bis kleiner Hitze 4–5 Minuten stocken lassen. Die Ränder gelegentlich mit einem Pfannenwender lösen und die Pfanne leicht neigen, damit noch flüssiges Ei an den Rand läuft. Die Oberfläche soll noch leicht glänzen, damit die Omelette innen saftig bleibt.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Ränder sind gestockt, die Oberfläche glänzt noch leicht.

    • Die Hitze niedrig halten, damit die Unterseite nicht zu dunkel wird, bevor die Mitte stockt.
  6. Falten und servieren

    Die Omelette zur Hälfte zusammenklappen und weitere 1–2 Minuten garen. Für eine vollständig gestockte Mitte die Garzeit um 2–3 Minuten verlängern. Sofort aus der Pfanne servieren.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Omelette hält ihre Form und ist innen je nach gewünschtem Gargrad noch saftig oder vollständig gestockt.

    • Die Omelette vorsichtig aus der Pfanne gleiten lassen, damit sie nicht zerreißt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Saftige Mitte bewahren: Die Omelette nicht zu lange garen. Sobald die Ränder fest sind und die Oberfläche noch leicht glänzt, lässt sie sich gut falten und bleibt innen saftig.
  • Tomaten ausreichend einkochen: Die Tomaten sollten weich und deutlich konzentriert sein. Zu viel verbliebene Flüssigkeit macht die Omelette weich und erschwert das Falten.

Zutatenwissen

Reife Tomaten verwenden

Reife, aromatische Tomaten liefern mehr Geschmack und lassen sich nach dem kurzen Blanchieren leichter häuten.

Olivenöl aufteilen

Das Olivenöl wird teilweise zum Einkochen der Tomaten und teilweise zum Garen der Omelette verwendet.

Sinnvolle Alternativen

Abgetropfte Dosentomaten

Das Aroma wird etwas weniger frisch, die Zubereitung bleibt jedoch fruchtig und saftig.

Dosentomaten gut abtropfen lassen und direkt in Stücke teilen; das Häuten und Entkernen entfällt. Die Tomaten einkochen, bis sie deutlich reduziert sind.

Mildes Pflanzenöl

Der charakteristische Olivenölgeschmack wird milder.

Das Pflanzenöl in denselben Teilmengen wie das Olivenöl verwenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Omelette wird wässrig und lässt sich schlecht falten.

Die Tomaten garen, bis der größte Teil ihrer Flüssigkeit verdampft ist.

Die Omelette offen etwas länger bei niedriger Hitze stocken lassen und vorsichtig servieren.

Die Unterseite wird dunkel, während die Mitte noch flüssig ist.

Nach dem Einfüllen auf mittlere bis kleine Hitze reduzieren.

Die Hitze sofort reduzieren und die Pfanne kurz abdecken, damit die Mitte nachstockt.

Die Omelette wird trocken und fest.

Die Omelette vom Herd nehmen, solange die Oberfläche noch leicht glänzt, wenn eine saftige Mitte gewünscht ist.

Varianten

Vollständig gestockte Omelette

Eine festere Variante mit vollständig gegarter Mitte.

Omelette mit frischen Kräutern

Eine aromatischere Variante mit fein geschnittenen frischen Kräutern.

Servieren und kombinieren

  • Mit knusprigem Brot: Die Omelette direkt aus der Pfanne mit knusprigem Landbrot servieren. Das Brot nimmt den aromatischen Tomatensaft und das Olivenöl auf.
  • Mit grünem Salat: Ein einfacher grüner Salat ergänzt die warme Omelette mit Frische und leichtem Biss.

Planen und Reste genießen

Aufbewahren

Die Omelette vollständig abkühlen lassen, abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Für die beste Textur möglichst frisch servieren.

Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.

Einfrieren

Durch das Einfrieren und Auftauen können Eier und Tomaten eine weichere, wässrigere Textur bekommen.

Aufwärmen

  • Pfanne: Die Omelette in einer leicht geölten Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen, bis sie durchgehend heiß ist.

Allergene und Nährwerte

  • Eier: enthält · Das Rezept enthält sechs Eier.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie bleibt die Omelette innen saftig?

Die Omelette bei mittlerer bis kleiner Hitze garen und vom Herd nehmen, sobald die Ränder gestockt sind und die Oberfläche noch leicht glänzt.

Kann die Omelette vollständig durchgegart werden?

Ja. Nach dem Falten die Garzeit um 2–3 Minuten verlängern, bis die Mitte vollständig gestockt ist.

Warum werden die Tomaten zuerst eingekocht?

Durch das Einkochen verdampft überschüssige Flüssigkeit und der Tomatengeschmack wird konzentrierter. Dadurch bleibt die Omelette stabiler und wird nicht wässrig.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.

Kommentare werden geladen …

Schreib einen Kommentar