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Bourbonvanille passt besonders gut zum regionalen Bezug des Rezepts. Andere echte Vanille ist ebenfalls geeignet, kann aber ein anderes Aromaprofil ergeben.
La Réunion · Süßkartoffelkuchen
Kompakter Süßkartoffelkuchen von La Réunion mit Butter, Vanille und einem Hauch Rum. Die weiche, dichte Masse wird in einer Springform zweistufig gebacken und vollständig ausgekühlt serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gâteau patate ist auf La Réunion ein kompakter Süßkartoffelkuchen mit weicher, dichter Krume. Süßkartoffelpüree verbindet sich mit Butter, Zucker, Eiern und Mehl zu einer aromatischen Kuchenmasse. Vanille und Rum geben dem Kuchen sein warmes, würziges Aroma; ein feines Gabelmuster und die goldbraune Oberfläche prägen das Erscheinungsbild.
Innen weich, kompakt und saftig, mit einer leicht cremigen Dichte; außen goldbraun mit feinem Gabelmuster. Die Süße ist rund und von deutlichen Vanillenoten, Butteraroma und einem zurückhaltenden Rumton begleitet.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit 10 g Butter einfetten.
Wichtig: Beim Umgang mit dem vorgeheizten Backofen und der heißen Form vorsichtig arbeiten.
Die Süßkartoffeln schälen, in gleich große Stücke schneiden und im Topf mit Dämpfeinsatz 25–35 Minuten garen, bis sie vollständig weich sind. Kurz ausdampfen lassen und noch warm fein zerdrücken.
Daran erkennst du es: Die Stücke lassen sich ohne Widerstand zerdrücken.
Wichtig: Beim Öffnen des Dämpfeinsatzes auf heißen Dampf achten.
Die restliche Butter für den Teig unter das warme Süßkartoffelpüree rühren. Den Zucker hinzufügen und glatt vermengen. Die vier Eier einzeln einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Masse ist glatt und die Eier sind vollständig eingearbeitet.
Das Vanillemark und den Rum unterrühren. Das Mehl darübergeben und nur so lange mischen, bis ein homogener, schwerer Teig entstanden ist.
Daran erkennst du es: Keine trockenen Mehlnester bleiben sichtbar; der Teig bleibt schwer und zusammenhängend.
Die Masse in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Das Eigelb verquirlen, die Oberfläche dünn damit bestreichen und mit einer Gabel vorsichtig ein Rautenmuster einritzen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig bestrichen und das Muster ist flach eingeritzt.
Den Kuchen 20 Minuten bei 180 °C backen. Die Temperatur auf 150 °C reduzieren und weitere 40 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Mitte nur noch leicht nachgibt.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und die Mitte gibt nur noch leicht nach.
Wichtig: Die heiße Form nur mit geeignetem Hitzeschutz aus dem Ofen nehmen.
Den Kuchen in der Form vollständig abkühlen lassen, mindestens 2 Stunden. Erst dann den Rand lösen und den Gâteau patate in Stücke schneiden.
Daran erkennst du es: Der Kuchen ist vollständig ausgekühlt und lässt sich sauber aus der Form lösen.
Gut zu wissen
Bourbonvanille passt besonders gut zum regionalen Bezug des Rezepts. Andere echte Vanille ist ebenfalls geeignet, kann aber ein anderes Aromaprofil ergeben.
Die Süßkartoffeln noch warm fein zerdrücken, damit keine größeren Stücke in der dichten Kuchenmasse bleiben.
Der Rumton fällt weg; die Masse bleibt aromatisch, wenn ein milder Ersatz verwendet wird.
Den Rum durch eine kleine Menge Apfelsaft oder einen alkoholfreien Rum-Ersatz nach Produktangabe ersetzen. Nur so viel verwenden, dass die Teigkonsistenz unverändert bleibt.
Das Aroma kann etwas weniger rund und weniger floral ausfallen als mit frischem Vanillemark.
Vanilleextrakt nach Packungsangabe dosieren und an derselben Stelle wie das Vanillemark unterrühren.
Die Süßkartoffeln nach dem Dämpfen kurz ausdampfen lassen und noch warm fein zerdrücken.
Den Kuchen vollständig auskühlen lassen; falls die Mitte danach noch deutlich roh wirkt, in Stücken kurz weiterbacken.
Nur mischen, bis keine trockenen Mehlnester mehr sichtbar sind.
Mindestens zwei Stunden in der Form abkühlen lassen.
Die Stücke wieder zusammensetzen und den Kuchen vor dem nächsten Schnitt weiter kühlen.
Nach 20 Minuten von 180 °C auf 150 °C zurückschalten.
Die Oberfläche locker mit Backpapier abdecken und bei 150 °C fertig backen.
Eine alkoholfreie Fassung mit Apfelsaft oder alkoholfreiem Rum-Ersatz anstelle des Rums.
Die Vanille wird stärker betont, während die übrige Rezeptstruktur unverändert bleibt.
Den Kuchen bis zu 24 Stunden im Voraus backen und vollständig in der Form auskühlen lassen. Danach abgedeckt bis zum Servieren aufbewahren.
Den vollständig ausgekühlten Kuchen abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren kann er kurz temperieren, damit das Aroma besser zur Geltung kommt.
Nicht angeschnitten und ungekühlt über längere Zeit stehen lassen; bei auffälligem Geruch oder veränderter Oberfläche nicht mehr verzehren.
Den vollständig ausgekühlten Kuchen in Stücke schneiden, luftdicht verpacken und einfrieren.
Die Stücke im Kühlschrank auftauen lassen und vor dem Servieren kurz temperieren.
Die dichte, feuchte Krume lässt sich einfrieren, kann nach dem Auftauen aber etwas weicher werden.
Häufig gefragt
Beim Dämpfen garen sie weich, ohne direkt in Wasser zu liegen. Dadurch bleibt das Püree aromatisch und wird nicht unnötig wässrig.
Eine kleinere Form kann zu einer höheren Masse und einer längeren Backzeit führen. Die Backzeit sollte nach der Festigkeit der Mitte und der goldbraunen Oberfläche beurteilt werden.
Am besten erst nach mindestens zwei Stunden Abkühlzeit. Die dichte Krume stabilisiert sich dabei und lässt sich sauber portionieren.
Bourbonvanille passt besonders gut zum regionalen Bezug. Jede andere echte Vanille ist ebenfalls möglich und kann ein etwas anderes Aroma ergeben.
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