Rundkornreis verwenden
Rundkornreis trägt zur weichen und cremigen Konsistenz der Teurgoule bei.
Warme Reisspeise aus der Normandie
Langsam im Ofen gebackener normannischer Milchreis mit RundkornreisRundkornreis hat kurze, gedrungene Körner und kann beim Garen stärker zusammenkleben., Vollmilch, Zucker und Zimt. Die lange Garzeit in der offenen Terrine erzeugt eine goldbraune Kruste und eine cremige Masse.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Teurgoule ist ein langsam im Ofen gegartes Reisdessert aus der Normandie. Rundkornreis, Vollmilch, Zucker und Zimt werden in einer ofenfesten Terrine so lange gegart, bis oben eine goldbraune Kruste entsteht und darunter eine cremige Masse bleibt. Die lange, schonende Garzeit gibt der Spezialität ihre besondere Textur. Serviere sie lauwarm direkt aus der Terrine.
Oben bildet sich eine goldbraune bis hellbraune, leicht feste Kruste. Darunter ist der Reis weich, cremig und milchig, mit deutlicher Zimtnote und angenehm süßer Wärme.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 115 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Terrine nicht fetten, damit die typische Kruste ungestört entstehen kann.
Rundkornreis, Zucker, Zimt und Salz direkt in der Terrine gleichmäßig vermischen.
Die Vollmilch langsam dazugießen und alles einmal sorgfältig verrühren, damit sich Zucker und Gewürze verteilen. Den Reis anschließend wieder gleichmäßig am Boden verteilen.
Die Terrine offen auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens stellen. Die Masse 6 Stunden langsam garen und währenddessen nicht umrühren. Während des Backens soll sich oben eine goldbraune bis hellbraune Kruste bilden; darunter bleibt der Reis weich und cremig.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun bis hellbraun gekrustet, darunter ist der Reis weich und cremig.
Wichtig: Die heiße Terrine vorsichtig aus dem Ofen nehmen.
Die Terrine aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten ruhen lassen. Die Teurgoule lauwarm direkt aus der Terrine servieren.
Daran erkennst du es: Die Teurgoule ist lauwarm und lässt sich direkt aus der Terrine servieren.
Wichtig: Die Terrine bleibt nach dem Backen sehr heiß; zum Servieren einen Untersetzer verwenden.
Gut zu wissen
Rundkornreis trägt zur weichen und cremigen Konsistenz der Teurgoule bei.
Die Vollmilch bildet die cremige Grundlage und trägt den milden Milchgeschmack des Desserts.
Die Terrine nach dem Einschieben in den Ofen nicht mehr umrühren.
Die Teurgoule weiterbacken, bis die Oberfläche sichtbar gebräunt ist; eine bereits unterbrochene Krustenbildung lässt sich jedoch nur begrenzt wiederherstellen.
Die Terrine vor dem Befüllen nicht fetten.
Die Terrine nach dem Herausnehmen 15 Minuten ruhen lassen.
Vor dem Servieren länger abkühlen lassen.
Die Teurgoule kann bis zu einem Tag vorher gebacken werden. Nach dem Abkühlen abdecken und zum Servieren vorsichtig erwärmen oder gut temperiert lauwarm servieren.
Nach dem Abkühlen abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren portionsweise oder in der Terrine erwärmen.
Nicht länger als nötig ungekühlt stehen lassen.
Durch das Einfrieren kann die cremige Reisstruktur nach dem Auftauen körniger werden.
Häufig gefragt
Für Teurgoule eignet sich trockener Rundkornreis. Er trägt dazu bei, dass der Reis während der langen Garzeit weich und cremig wird.
Nein. Die Masse wird nach dem Einrühren der Milch nicht mehr umgerührt, damit sich die typische Kruste bilden kann.
Nach 15 Minuten Ruhezeit wird sie lauwarm direkt aus der Terrine serviert.
Eine runde ofenfeste Steingut- oder Keramikterrine mit etwa 3 l Fassungsvermögen ist vorgesehen.
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