Teurgoule

Warme Reisspeise aus der Normandie

Langsam im Ofen gebackener normannischer Milchreis mit RundkornreisRundkornreis hat kurze, gedrungene Körner und kann beim Garen stärker zusammenkleben., Vollmilch, Zucker und Zimt. Die lange Garzeit in der offenen Terrine erzeugt eine goldbraune Kruste und eine cremige Masse.

Zum Rezept
Teurgoule: Zimtiger Milchreis aus der Normandie
Vorbereitung 10 Minuten
Kochen / Backen 6 Stunden
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 15 Minuten
Gesamtzeit ca. 6 Std. 25 Min.
Menge 8 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Desserts und eigenständige Süßspeisen
Prägende Zutatenfamilie Kräuter und Gewürze, Milchprodukte, Reis
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die niedrige Ofentemperatur lässt den Rundkornreis langsam weich und cremig werden.
  • Die offene Terrine unterstützt die Bildung der typischen goldbraunen Kruste.
  • Zimt und Zucker aromatisieren die Vollmilch während der langen Garzeit gleichmäßig.

Teurgoule ist ein langsam im Ofen gegartes Reisdessert aus der Normandie. Rundkornreis, Vollmilch, Zucker und Zimt werden in einer ofenfesten Terrine so lange gegart, bis oben eine goldbraune Kruste entsteht und darunter eine cremige Masse bleibt. Die lange, schonende Garzeit gibt der Spezialität ihre besondere Textur. Serviere sie lauwarm direkt aus der Terrine.

Oben bildet sich eine goldbraune bis hellbraune, leicht feste Kruste. Darunter ist der Reis weich, cremig und milchig, mit deutlicher Zimtnote und angenehm süßer Wärme.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Ofen und Terrine vorbereiten

    Den Backofen auf 115 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Terrine nicht fetten, damit die typische Kruste ungestört entstehen kann.

    115 °C
    • Die Terrine sollte für die lange Garzeit ofenfest und ausreichend groß sein.
  2. Trockene Zutaten vermischen

    Rundkornreis, Zucker, Zimt und Salz direkt in der Terrine gleichmäßig vermischen.

    • Die trockenen Zutaten möglichst gleichmäßig über den Boden verteilen.
  3. Milch zugießen

    Die Vollmilch langsam dazugießen und alles einmal sorgfältig verrühren, damit sich Zucker und Gewürze verteilen. Den Reis anschließend wieder gleichmäßig am Boden verteilen.

    • Nur einmal gründlich verrühren; während der langen Garzeit wird die Masse nicht mehr umgerührt.
  4. Langsam backen

    Die Terrine offen auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens stellen. Die Masse 6 Stunden langsam garen und währenddessen nicht umrühren. Während des Backens soll sich oben eine goldbraune bis hellbraune Kruste bilden; darunter bleibt der Reis weich und cremig.

    6 Stunden 115 °C

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun bis hellbraun gekrustet, darunter ist der Reis weich und cremig.

    • Die Terrine während der Garzeit nicht umrühren, damit sich die Kruste ungestört bildet.

    Wichtig: Die heiße Terrine vorsichtig aus dem Ofen nehmen.

  5. Ruhen lassen und servieren

    Die Terrine aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten ruhen lassen. Die Teurgoule lauwarm direkt aus der Terrine servieren.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Teurgoule ist lauwarm und lässt sich direkt aus der Terrine servieren.

    • Die Kruste beim Servieren möglichst unversehrt lassen.

    Wichtig: Die Terrine bleibt nach dem Backen sehr heiß; zum Servieren einen Untersetzer verwenden.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Nicht umrühren: Während der sechs Stunden im Ofen nicht umrühren. So kann sich die typische Kruste an der Oberfläche ungestört entwickeln.
  • Lauwarm servieren: Die 15-minütige Ruhezeit einhalten und die Teurgoule anschließend lauwarm direkt aus der Terrine servieren.

Zutatenwissen

Rundkornreis verwenden

Rundkornreis trägt zur weichen und cremigen Konsistenz der Teurgoule bei.

Vollmilch für die Cremigkeit

Die Vollmilch bildet die cremige Grundlage und trägt den milden Milchgeschmack des Desserts.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Oberfläche bildet keine zusammenhängende Kruste.

Die Terrine nach dem Einschieben in den Ofen nicht mehr umrühren.

Die Teurgoule weiterbacken, bis die Oberfläche sichtbar gebräunt ist; eine bereits unterbrochene Krustenbildung lässt sich jedoch nur begrenzt wiederherstellen.

Die typische Kruste entsteht ungleichmäßig oder haftet anders als erwartet.

Die Terrine vor dem Befüllen nicht fetten.

Die Teurgoule ist sehr heiß und noch nicht angenehm lauwarm.

Die Terrine nach dem Herausnehmen 15 Minuten ruhen lassen.

Vor dem Servieren länger abkühlen lassen.

Servieren und kombinieren

  • Direkt aus der Terrine servieren: Die Teurgoule nach der Ruhezeit lauwarm direkt aus der Terrine servieren, damit Kruste und cremige Schicht gemeinsam zur Geltung kommen.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Die Teurgoule kann bis zu einem Tag vorher gebacken werden. Nach dem Abkühlen abdecken und zum Servieren vorsichtig erwärmen oder gut temperiert lauwarm servieren.

Aufbewahren

Nach dem Abkühlen abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren portionsweise oder in der Terrine erwärmen.

Nicht länger als nötig ungekühlt stehen lassen.

Einfrieren

Durch das Einfrieren kann die cremige Reisstruktur nach dem Auftauen körniger werden.

Aufwärmen

  • Backofen: Die abgedeckte Terrine bei niedriger Temperatur vorsichtig erwärmen, bis die gewünschte lauwarme Serviertemperatur erreicht ist.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Die Rezeptur enthält Vollmilch.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Welcher Reis eignet sich für Teurgoule?

Für Teurgoule eignet sich trockener Rundkornreis. Er trägt dazu bei, dass der Reis während der langen Garzeit weich und cremig wird.

Muss die Teurgoule während des Backens umgerührt werden?

Nein. Die Masse wird nach dem Einrühren der Milch nicht mehr umgerührt, damit sich die typische Kruste bilden kann.

Wie wird Teurgoule serviert?

Nach 15 Minuten Ruhezeit wird sie lauwarm direkt aus der Terrine serviert.

Welche Form wird für Teurgoule benötigt?

Eine runde ofenfeste Steingut- oder Keramikterrine mit etwa 3 l Fassungsvermögen ist vorgesehen.

Aus unserer Küche

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