Brèdes petsay finden
Brèdes petsay werden auch Pe-tsaï genannt. In Deutschland kann die Suche in gut sortierten Asia-Märkten sinnvoll sein; je nach Angebot werden ähnliche Blattgemüse auch als Pak Choi oder Chinakohl bezeichnet.
Herzhafte Tarte mit Eierguss
Herzhafte Tarte aus knusprigem Mürbeteig mit geschmortem Brèdes petsay, Räucherlachs und einem Muskat-Eier-Sahne-Guss.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Tarte de brèdes petsay au saumon fumé verbindet zart geschmortes Blattgemüse mit rauchigem Lachs in einer goldbraun gebackenen Teighülle. Brèdes petsay, auch Pe-tsaï genannt, erinnern geschmacklich an milden Chinakohl und geben der Tarte ihren besonderen mahorischen Bezug.
Knuspriger, mürber Rand trifft auf eine cremig gestockte Füllung mit zarten, leicht saftigen Petsay-Streifen. Der Räucherlachs schmeckt würzig und rauchig, Muskat und Knoblauch runden das Aroma ab.
Schritt für Schritt
Mehl und das Teig-Salz in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter in Würfeln dazugeben und mit den Fingerspitzen zu feinen Streuseln verreiben. Das kalte Wasser hinzufügen und alles zügig zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer flachen Scheibe formen, abdecken und 30 Minuten kalt stellen.
Während der Teig kühlt, die festen unteren Ansätze der Brèdes petsay entfernen. Blätter und Stiele in feine Streifen schneiden, gründlich waschen und gut abtropfen lassen.
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Den Knoblauch darin kurz andünsten. Die Brèdes petsay hinzufügen, die Pfanne abdecken und das Gemüse bei niedriger Hitze etwa 20 Minuten schmoren, bis auch die kräftigeren Stiele weich sind. Kurz abkühlen lassen und überschüssige Flüssigkeit abgießen.
Daran erkennst du es: Die kräftigeren Stiele sind weich.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig auf wenig Mehl rund ausrollen, eine 24-cm-Tarteform damit auslegen und den Rand leicht andrücken. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Den Räucherlachs in kleine Stücke schneiden und gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen. Die gegarten Brèdes petsay darübergeben.
Eier, Crème fraîche, Muskat, das Füllungs-Salz und etwas schwarzen Pfeffer glatt verrühren. Den Guss über die Füllung gießen.
Die Tarte auf der unteren Schiene 40 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Mitte nur noch leicht wackelt. Vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen. Heiß oder lauwarm servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun, die Mitte wackelt nur noch leicht.
Gut zu wissen
Brèdes petsay werden auch Pe-tsaï genannt. In Deutschland kann die Suche in gut sortierten Asia-Märkten sinnvoll sein; je nach Angebot werden ähnliche Blattgemüse auch als Pak Choi oder Chinakohl bezeichnet.
Den Räucherlachs in kleine Stücke schneiden und gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen, damit sich sein würziges Aroma über die Tarte verteilt.
Der Geschmack wird etwas milder; die Stiele sind meist weniger kräftig und können schneller weich werden.
Jungen Chinakohl ebenso putzen, in Streifen schneiden und schmoren. Die Garzeit bei Bedarf verkürzen, sobald die Stiele weich sind.
Die Tarte erhält einen ähnlichen, mild-kohligen Charakter; die Garzeit kann je nach Stieldicke abweichen.
Pak Choi putzen, in feine Streifen schneiden und wie die Brèdes petsay schmoren.
Kalte Butter und kaltes Wasser verwenden, zügig kneten und den Teig 30 Minuten kühlen.
Den geformten Teig vor dem Füllen nochmals kurz kalt stellen.
Das Gemüse nach dem Schmoren kurz abkühlen lassen und überschüssige Flüssigkeit abgießen.
Falls die Füllung noch nicht aufgegossen ist, das Gemüse zusätzlich ausdrücken oder abtropfen lassen.
Die gebackene Tarte vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen.
Die Stücke vorsichtig portionieren und die Tarte etwas länger abkühlen lassen.
Junger Chinakohl ersetzt die Brèdes petsay und ergibt eine mildere, gut erhältliche Version der Tarte.
Häufig gefragt
Ja. Als Alternative eignet sich junger Chinakohl. Er schmeckt etwas milder und hat meist weniger kräftige Stiele.
Die Tarte wird nach einer zehnminütigen Ruhezeit heiß oder lauwarm serviert.
Überschüssige Flüssigkeit kann den Mürbeteig durchweichen. Deshalb wird sie vor dem Füllen abgegossen.
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