Gesalzene Sardellen finden
Gesalzene Sardellenfilets stehen meist im Feinkostregal, in gut sortierten Supermärkten oder in mediterranen Lebensmittelgeschäften.
Kalte provenzalische Sauce
Kräftige kalte provenzalische Sauce aus gesalzenen Sardellen, Knoblauch, Olivenöl und Rotweinessig. Die Sardellen werden entsalzen, mit Knoblauch im Mörser fein zerarbeitet und langsam mit Olivenöl zu einer cremigen Emulsion gebunden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Anchoïade ist eine intensiv würzige, streichfähige Sauce mit salzigen Sardellen, aromatischem Knoblauch und fruchtigem Olivenöl. Sie wird kalt zubereitet und passt zu rohem Gemüse, geröstetem Brot oder gekochten Kartoffeln.
Cremig und streichfähig, mit intensiv salziger Sardellennote, deutlichem Knoblaucharoma, fruchtigem Olivenöl und einer klaren Säure vom Rotweinessig.
Schritt für Schritt
Die gesalzenen Sardellenfilets in eine Schüssel geben, mit dem kalten Wasser bedecken und 30 Minuten entsalzen. Anschließend abgießen, kurz abspülen, sorgfältig trocken tupfen und vorhandene Gräten entfernen.
Daran erkennst du es: Die Sardellen sind abgespült und sorgfältig trocken getupft.
Die Knoblauchzehen mit etwas schwarzem Pfeffer in den Mörser geben und zu einer glatten Paste zerreiben. Die entsalzten Sardellen hinzufügen und so lange weiterarbeiten, bis eine möglichst feine, homogene Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse ist möglichst fein und homogen.
Das Olivenöl zunächst tropfenweise und anschließend in einem sehr dünnen Strahl einarbeiten. Dabei ständig mit dem Stößel rühren und die Masse immer wieder vom Rand lösen. Nach etwa 8 bis 10 Minuten soll eine dicke, cremige Sauce entstanden sein.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist dick, cremig und zusammenhängend.
Den Rotweinessig einarbeiten und die Anchoïade abschmecken. Zusätzliches Salz ist normalerweise nicht nötig. Die Sauce abdecken und 30 Minuten ziehen lassen, damit sich Knoblauch, Sardellen und Essig verbinden.
Daran erkennst du es: Die Aromen sind miteinander verbunden und die Sauce ist ausgewogen abgeschmeckt.
Vor dem Servieren noch einmal kräftig durchrühren. Die Anchoïade zu rohen Karotten, Fenchel, Sellerie, Radieschen und Tomaten, außerdem zu geröstetem Brot oder gekochten Kartoffeln reichen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist wieder glatt verrührt und streichfähig.
Gut zu wissen
Gesalzene Sardellenfilets stehen meist im Feinkostregal, in gut sortierten Supermärkten oder in mediterranen Lebensmittelgeschäften.
Eingelegte Sardellenfilets in Öl sind eine sinnvolle Alternative. Sie müssen nicht entsalzt werden und ergeben meist eine etwas mildere, weniger kompakte Sauce.
Die Sauce wird meist etwas milder und weniger kompakt.
Die eingelegten Sardellen abtropfen lassen und direkt verwenden; das Entsalzen und anschließende Abspülen entfällt.
Das Öl zunächst tropfenweise und danach nur in einem sehr dünnen Strahl unter ständigem Rühren einarbeiten.
Mit weiterem kräftigem Rühren und sehr kleinen Ölzugaben versuchen, die Masse wieder zu verbinden.
Die Sardellen 30 Minuten wässern, kurz abspülen und erst am Ende abschmecken; zusätzliches Salz ist normalerweise nicht nötig.
Die Sauce mit einer kleinen zusätzlichen Menge ungesalzenem Olivenöl strecken und erneut abschmecken.
Die Filets vor dem Zerarbeiten gründlich trocken tupfen und das Öl langsam einarbeiten.
Die Masse weiter im Mörser bearbeiten und das weitere Öl nur sehr langsam einarbeiten.
Eine mildere Anchoïade mit eingelegten Sardellenfilets in Öl.
Häufig gefragt
Sie passt zu rohen Karotten, Fenchel, Sellerie, Radieschen und Tomaten, außerdem zu geröstetem Brot oder gekochten Kartoffeln.
Ja. Die gesalzenen Sardellenfilets werden 30 Minuten in kaltem Wasser entsalzt, anschließend abgespült und sorgfältig trocken getupft.
Ja. Eingelegte Sardellenfilets in Öl müssen nicht entsalzt werden und ergeben meist eine etwas mildere, weniger kompakte Sauce.
Zusätzliches Salz ist normalerweise nicht nötig, da die Sardellen bereits gesalzen sind. Erst am Ende abschmecken.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …