Elsässischer Kräuteressig
Milder elsässischer Kräuteressig, etwa Melfor, ist besonders in gut sortierten Supermärkten mit französischem Sortiment, in Feinkostgeschäften oder in Läden mit Elsass-Spezialitäten erhältlich.
Elsässisches Lebergericht
Elsässische Kalbsleberstreifen mit Schalotten, Rotwein und mildem Kräuteressig in einer säuerlich eingekochten Sauce.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sürlawerla ist ein elsässisches Lebergericht. Fein geschnittene Kalbsleber wird kurz gebraten und anschließend mit Schalotten, Rotwein, Fond und mildem Kräuteressig zu einer würzigen, leicht säuerlichen Sauce verbunden. Das kurze Garen hält die Leber zart und saftig.
Zarte, leicht gebräunte Leberstreifen mit einer kräftigen, fein säuerlichen Rotweinsauce. Die Sauce wirkt würzig und aromatisch, mit weicher Butter- und Schalottennote sowie frischer Petersilie.
Schritt für Schritt
Die Kalbsleber von Häuten und sichtbaren Sehnen befreien. In etwa 5 mm dünne Streifen schneiden und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Leberstreifen sind sauber pariert, gleichmäßig geschnitten und trocken.
Mehl, Salz und Pfeffer auf einem Teller mischen. Die Leberstreifen darin nur leicht wenden und überschüssiges Mehl abklopfen.
Daran erkennst du es: Die Streifen sind dünn mit der Mehlmischung überzogen, überschüssiges Mehl ist abgeklopft.
Butter und Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Leber portionsweise 1 bis 2 Minuten unter Wenden anbraten, bis sie außen leicht gebräunt ist. Herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Leber ist außen leicht gebräunt, aber noch nicht vollständig durchgegart.
Die Schalotten im Bratfett 2 bis 3 Minuten glasig braten. Mit dem Rotwein ablöschen und die Flüssigkeit etwa 5 Minuten offen einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Schalotten sind glasig und die Rotweinmenge ist sichtbar reduziert.
Den Fond und den Kräuteressig einrühren. Die Sauce 3 bis 4 Minuten leise köcheln lassen, bis sie leicht eingedickt ist.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingedickt und verbindet sich sichtbar mit dem Pfannenboden.
Die Leber samt ausgetretenem Bratensaft zurück in die Pfanne geben. Bei niedriger Hitze 2 bis 3 Minuten in der Sauce fertig garen, bis die Streifen durchgegart, aber noch saftig sind.
Daran erkennst du es: Die Leberstreifen sind durchgegart, aber noch saftig.
Die Petersilie unterheben, die Sauce abschmecken und das Sürlawerla sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Petersilie ist gleichmäßig verteilt und die Sauce ist ausgewogen abgeschmeckt.
Gut zu wissen
Milder elsässischer Kräuteressig, etwa Melfor, ist besonders in gut sortierten Supermärkten mit französischem Sortiment, in Feinkostgeschäften oder in Läden mit Elsass-Spezialitäten erhältlich.
Milder Apfelessig kann verwendet werden. Die Sauce wird dadurch etwas fruchtiger und weniger kräuterwürzig.
Die Sauce wird etwas fruchtiger und weniger kräuterwürzig.
Den milden Apfelessig in gleicher Menge anstelle des Kräuteressigs einrühren.
Die Sauce bleibt kräftig, kann aber etwas weniger gelatinehaltig und weniger konzentriert wirken.
Die kräftige Fleischbrühe in gleicher Menge anstelle des Rinderfonds verwenden.
Die Leber vor dem Mehlieren sorgfältig trocknen und portionsweise in der heißen Pfanne braten.
Die Sauce etwas länger offen reduzieren und die Leber nur kurz darin fertig garen.
Die Streifen nur leicht wenden und überschüssiges Mehl abklopfen.
Mit etwas Fond verdünnen und die Sauce kurz leise köcheln lassen.
Nur kurz anbraten, bei niedriger Hitze fertig garen und sofort servieren.
Die Leber unmittelbar aus der Hitze nehmen und mit der Sauce servieren.
Die Flüssigkeit offen, aber kontrolliert reduzieren und die angegebenen kurzen Zeiten beachten.
Mit etwas Fond oder kräftiger Fleischbrühe verdünnen.
Eine fruchtigere Variante mit mildem Apfelessig anstelle des elsässischen Kräuteressigs.
Die zarte Leber und die Sauce können durch Einfrieren an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Sürlawerla ist ein elsässisches Gericht aus kurz gebratenen Kalbsleberstreifen mit Schalotten, Rotwein und mildem Kräuteressig.
So bleibt die Pfanne heiß genug, damit die Leber außen leicht bräunt, statt durch austretende Flüssigkeit zu dämpfen.
Ja. Milder Apfelessig eignet sich als Alternative; die Sauce wird dadurch etwas fruchtiger und weniger kräuterwürzig.
Die Streifen nur kurz anbraten, bei niedriger Hitze kurz in der Sauce fertig garen und anschließend sofort servieren.
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