T45 und Type 405
Französisches T45 und deutsches Weizenmehl Type 405 sind für diese Brioche praktikable Alternativen. Mit Type 405 kann die Krume geringfügig weniger elastisch werden.
Frankreichweit verbreitete Küche
Klassische französische Butterbrioche mit Eiern, reichlich Butter und Hefe. Die kalte Übernachtgare sorgt für eine feine, wattige Krume und macht die Zubereitung gut planbar.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Brioche au beurre ist eine butterreiche französische Hefebrioche für Frühstück, goûter und festliche Kaffeetafeln. Der geschmeidige Teig wird über Nacht kalt geführt, am nächsten Tag zu acht Kugeln geformt und in der Kastenform goldbraun gebacken.
Außen goldbraun und zart glänzend, innen weich, feinporig und wattig. Die Brioche schmeckt buttrig-aromatisch, mild süß und leicht nach Hefe.
Schritt für Schritt
Mehl, Zucker und Salz in der Rührschüssel mischen. Die frische Hefe in der Milch zerbröseln und kurz verrühren. Hefe-Milch und Eier zum Mehl geben.
Den Teig mit dem Knethaken zunächst 5 Minuten langsam, dann 6–8 Minuten auf mittlerer Stufe kneten. Er soll glatt, elastisch und noch leicht klebrig sein.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und noch leicht klebrig.
Die weiche Butter in kleinen Portionen einarbeiten. Jede Portion erst vollständig aufnehmen lassen, bevor die nächste folgt. Weitere 8–12 Minuten kneten, bis der Teig glänzt, sich weitgehend vom Schüsselrand löst und sich dünn ausziehen lässt, ohne sofort zu reißen.
Daran erkennst du es: Der Teig glänzt, löst sich weitgehend vom Schüsselrand und lässt sich dünn ausziehen, ohne sofort zu reißen.
Den Teig zu einer groben Kugel formen, abdecken und bei etwa 24 °C 1–1,5 Stunden gehen lassen. Er soll sichtbar aufgehen, muss sich aber noch nicht verdoppeln.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen, muss sich aber noch nicht verdoppelt haben.
Den Teig einmal von außen zur Mitte falten, wieder abdecken und für 8–12 Stunden bei 4–6 °C in den Kühlschrank stellen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist nach der kalten Gare gut durchgekühlt und weiter aufgegangen.
Am nächsten Tag die Kastenform mit der Butter ausstreichen. Den kalten Teig in 8 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück rundwirken und mit der Naht nach unten in zwei Reihen in die Form setzen.
Daran erkennst du es: Acht gleichmäßig gerundete Teigkugeln liegen mit der Naht nach unten in der Form.
Die Form locker abdecken und den Teig bei 24–26 °C etwa 2–3 Stunden gehen lassen. Die Teigkugeln sollen deutlich aufgegangen sein und knapp unter dem Formenrand stehen.
Daran erkennst du es: Die Teigkugeln sind deutlich aufgegangen und stehen knapp unter dem Formenrand.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen. Eigelb und Milch verrühren und die Oberfläche vorsichtig damit bestreichen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig dünn mit der Dorure überzogen.
Die Brioche 30–35 Minuten backen. Wird sie schon nach etwa 15 Minuten kräftig braun, locker mit Alufolie abdecken. Die fertige Brioche aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und anschließend auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Brioche ist goldbraun; bei zu starker Bräunung wird sie ab etwa 15 Minuten locker abgedeckt.
Gut zu wissen
Französisches T45 und deutsches Weizenmehl Type 405 sind für diese Brioche praktikable Alternativen. Mit Type 405 kann die Krume geringfügig weniger elastisch werden.
Die Butter sollte weich, aber nicht flüssig sein, damit sie portionsweise aufgenommen wird und der Teig seine Struktur behält.
Zimmerwarme Eier unterstützen eine gleichmäßige Teigentwicklung und lassen sich leichter mit den übrigen Zutaten verbinden.
Die Brioche gelingt damit zuverlässig; die Krume kann geringfügig weniger elastisch werden.
Das französische T45 vollständig durch Weizenmehl Type 405 ersetzen und die Zubereitung unverändert durchführen.
Die im Rezept angegebenen Knetphasen einhalten und erst weitermachen, wenn der Teig glatt, elastisch und glänzend ist.
Den Teig in kurzen zusätzlichen Intervallen weiterkneten, bis er sich dünn ausziehen lässt.
Die Stückgare nach dem Volumen beurteilen und die Brioche backen, sobald die Kugeln knapp unter dem Formenrand stehen.
Die Oberfläche während des Backens beobachten und bei kräftiger Bräunung locker mit Alufolie abdecken.
Die Brioche locker mit Alufolie abdecken und die Backzeit vollständig fortsetzen.
Den Teig am Vorabend zubereiten, nach der ersten Gare abdecken und 8–12 Stunden kalt stellen. Am nächsten Tag formen, die Stückgare durchführen und backen.
Häufig gefragt
Ja. Weizenmehl Type 405 ist eine sinnvolle Hausalternative zu T45. Die Krume kann damit geringfügig weniger elastisch werden.
Die kalte Gare macht die Zubereitung planbarer und gibt dem Teig Zeit, Aroma und eine feine, wattige Krume zu entwickeln.
Die Teigkugeln sollen deutlich aufgegangen sein und knapp unter dem Formenrand stehen.
Wenn die Oberfläche nach etwa 15 Minuten bereits kräftig braun ist, die Brioche locker mit Alufolie abdecken und die Backzeit fortsetzen.
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