Champignons de Paris
Die Pilze sollten möglichst trocken in die Pfanne kommen. Erst wenn ihre Flüssigkeit verdampft ist, können die Ränder leicht bräunen und ihr Aroma konzentrieren.
Cremige Pilzbeilage
Gebratene Champignons de ParisDie Pilze sollten möglichst trocken in die Pfanne kommen. werden mit Schalotten, Knoblauch, Crème fraîcheCrème fraîche ist ein dickes, mild säuerliches Sahneprodukt mit mindestens 30 Prozent Fett und guter Hitzebeständigkeit., Zitronensaft und Petersilie zu einer cremigen französischen Beilage vollendet.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Champignons de Paris à la crème ist eine schlichte, herzhafte Pilzbeilage aus dem Pariser Raum. Die Pilze werden zunächst kräftig gebraten, damit ihre Flüssigkeit verdampft und sie leicht Farbe annehmen. Anschließend umhüllt eine mit Zitronensaft ausbalancierte Crème-fraîche-Sauce die Pilze, bevor Petersilie für Frische sorgt.
Zarte, leicht gebräunte Pilze mit cremiger, säuerlich-frischer Sauce, feiner Schalotten- und Knoblauchnote sowie grüner Petersilienfrische.
Schritt für Schritt
Die Champignons mit Küchenpapier säubern, trockene Stielenden abschneiden und die Pilze je nach Größe halbieren oder in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Nicht in Wasser einweichen, damit sie später gut bräunen.
Daran erkennst du es: Die Pilze sind sauber und gleichmäßig vorbereitet.
Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Petersilie abbrausen, trocken schütteln und fein schneiden.
Daran erkennst du es: Schalotten, Knoblauch und Petersilie sind fein vorbereitet.
Butter und Öl in einer großen, breiten Pfanne bei mittlerer bis kräftiger Hitze erhitzen. Die Schalotten darin 2 bis 3 Minuten glasig braten, ohne sie zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Schalotten sind glasig und noch nicht gebräunt.
Wichtig: Beim Erhitzen von Fett Spritzer vermeiden.
Die Champignons zugeben und 8 bis 10 Minuten braten. Gelegentlich wenden und weitergaren, bis die austretende Flüssigkeit vollständig verdampft ist und die Pilze an den Rändern leicht Farbe angenommen haben.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist verdampft und die Pilzränder sind leicht gebräunt.
Wichtig: Die Pfanne und das Fett sind sehr heiß; beim Wenden vorsichtig arbeiten.
Den Knoblauch einrühren und etwa 30 Sekunden mitbraten. Mit dem Salz und etwas schwarzem Pfeffer würzen.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch duftet, ist aber nicht dunkel gebräunt.
Die Crème fraîche unterheben und die Hitze reduzieren. Die Pilze 3 bis 4 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Sauce sie cremig umhüllt. Den Zitronensaft einrühren und abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce umhüllt die Pilze cremig, ohne stark zu kochen.
Wichtig: Heiße Sauce kann spritzen; die Hitze vor dem Unterheben reduzieren.
Die Pfanne vom Herd nehmen, die Petersilie unterheben und die Champignons de Paris à la crème sofort warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Petersilie ist gleichmäßig verteilt und die Beilage wird warm serviert.
Gut zu wissen
Die Pilze sollten möglichst trocken in die Pfanne kommen. Erst wenn ihre Flüssigkeit verdampft ist, können die Ränder leicht bräunen und ihr Aroma konzentrieren.
Crème fraîche bringt Körper und leichte Säure mit. Zitronensaft wird erst am Ende eingerührt, damit die Sauce frisch bleibt und gezielt abgeschmeckt werden kann.
Saure Sahne ergibt eine etwas leichtere und empfindlichere Sauce; Schmand bleibt näher an der cremigen Konsistenz.
In gleicher Menge verwenden und nur bei reduzierter Hitze unterheben. Nicht stark kochen lassen.
Das Butteraroma wird milder, die Pilze lassen sich weiterhin gut anbraten.
Die Margarine wie die Butter zusammen mit dem Öl erhitzen.
Die Beilage erhält eine zwiebelige statt der klassischen Petersiliennote.
Fein schneiden und wie die Petersilie erst nach dem Garen unterheben.
Eine große, breite Pfanne verwenden und die Pilze möglichst in einer lockeren Schicht braten.
Die Pilze bei höherer Hitze weiterbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Bei sehr großer Menge portionsweise nachbraten.
Knoblauch erst nach dem Bräunen der Pilze zugeben und nur etwa 30 Sekunden mitbraten.
Falls der bittere Geschmack stark ist, die angebrannten Stücke entfernen und mit frischem Knoblauch in kleiner Menge fortfahren.
Die Pilze so lange braten, bis keine freie Flüssigkeit mehr in der Pfanne steht.
Die Sauce bei reduzierter Hitze einige Minuten weiter einkochen lassen.
Nach dem Unterheben die Hitze reduzieren und nur sanft köcheln lassen.
Einen kleinen Schuss Wasser einrühren und die Sauce bei sehr niedriger Hitze vorsichtig glätten.
Die Beilage erhält ein ausgeprägteres Kräuteraroma und bleibt cremig.
Butter und Crème fraîche werden durch pflanzliche Alternativen ersetzt.
Eine kleine Menge Senf ergänzt die cremige Sauce um Würze und leichte Schärfe.
Die Pilze und Aromaten können bis zu 4 Stunden vorher vorbereitet und getrennt gekühlt werden. Für die beste Textur die Champignons möglichst kurz vor dem Servieren braten und die Sauce frisch vollenden.
Reste rasch abkühlen lassen, innerhalb von zwei Stunden abgedeckt in den Kühlschrank stellen und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die cremige Sauce kann sich nach dem Einfrieren und Auftauen trennen; die Pilze verlieren außerdem an Textur.
Häufig gefragt
Für dieses Rezept werden sie mit Küchenpapier gesäubert und nicht eingeweicht. So nehmen sie in der Pfanne leichter Farbe an.
Eine breite Pfanne bietet den Pilzen genügend Oberfläche. Dadurch kann ihre Flüssigkeit verdampfen, statt dass sie in ihrem eigenen Saft dämpfen.
Nein. Nach dem Unterheben sollte die Hitze reduziert werden. Die Sauce nur sanft köcheln lassen, bis sie die Pilze cremig umhüllt.
Die Zutaten können bis zu einige Stunden vorher vorbereitet werden. Für die beste Pilztextur sollte die eigentliche Zubereitung möglichst nah am Servieren erfolgen.
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