Mehl Type 405
Weizenmehl Type 405 ergibt einen feinen, glatten Teig und eignet sich gut für dünne Crêpes.
Frankreichweit verbreitete Küche
Hauchdünne französische Weizencrêpes mit einem fein abgestimmten Teig aus Mehl, Milch, Eiern und Butter. Nach einer einstündigen Ruhezeit werden sie portionsweise in der Pfanne ausgebacken, warm gefaltet und mit Zucker bestreut.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Crêpes au sucre sind zarte französische Zuckercrêpes mit schlichtem Zuckerfinish. Der fein mit Butter aromatisierte Teig ruht zunächst, bevor er dünn in der Pfanne verteilt und kurz ausgebacken wird. Warm gefaltet und mit Zucker bestreut, bleiben die Crêpes weich und zeigen leicht knusprige Ränder.
Zart, weich und leicht elastisch in der Mitte, mit feinbuttrigem Aroma, süßem Zuckerfinish und stellenweise knusprigen Rändern.
Schritt für Schritt
30 g Butter bei niedriger Hitze schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die übrigen 20 g Butter zum Ausbacken beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Butter ist vollständig geschmolzen, aber nicht gebräunt.
Wichtig: Butter bei niedriger Hitze schmelzen und nicht unbeaufsichtigt stark erhitzen.
Mehl, 30 g Zucker und Salz in der Rührschüssel mischen. Die Eier hinzufügen und mit dem Schneebesen verrühren. Zuerst etwa 100 ml Milch einarbeiten, bis eine glatte, dicke Masse entsteht. Die restliche Milch nach und nach unterrühren, anschließend die flüssige Butter einmischen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und fließfähig, ohne sichtbare Mehlklümpchen.
Die Schüssel abdecken und den Teig 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Vor dem Ausbacken noch einmal kurz durchrühren.
Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit ist der Teig gleichmäßig und lässt sich wieder glatt verrühren.
Eine beschichtete Crêpepfanne oder eine schwere Pfanne mit 24 bis 26 cm Durchmesser auf mittlere bis kräftige Hitze erwärmen. Etwas von der zurückbehaltenen Butter darin schmelzen und überschüssiges Fett mit Küchenpapier verteilen.
Daran erkennst du es: Die Pfanne ist gleichmäßig heiß und nur dünn mit Butter überzogen.
Wichtig: Beim Verteilen der Butter vorsichtig arbeiten, da Pfanne und Fett heiß sind.
Eine kleine Kelle Teig in die Mitte geben und die Pfanne sofort schwenken, sodass der Boden dünn bedeckt ist. Die Crêpe etwa 45 bis 60 Sekunden backen, bis die Oberfläche fest und der Rand trocken ist. Wenden und die zweite Seite 20 bis 30 Sekunden backen. Mit dem übrigen Teig ebenso verfahren und die fertigen Crêpes stapeln.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist fest, der Rand trocken und leicht gebräunt; nach dem Wenden ist die zweite Seite zart goldgelb.
Wichtig: Die Pfanne beim Wenden vom Körper weg bewegen und Spritzer von heißer Butter vermeiden.
Jede warme Crêpe mit etwa 6 g Zucker bestreuen, einmal halbieren und nochmals halbieren. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Der Zucker haftet an der warmen Crêpe, ohne vollständig zu schmelzen.
Gut zu wissen
Weizenmehl Type 405 ergibt einen feinen, glatten Teig und eignet sich gut für dünne Crêpes.
Die 30 g Butter werden in den Teig gegeben, während die separaten 20 g zum Ausbacken dienen. Beide Mengen sind im Rezept bewusst getrennt ausgewiesen.
Der Zucker im Teig sorgt für eine dezente Grundsüße. Der zusätzliche Zucker wird erst nach dem Backen auf die warmen Crêpes gestreut.
Die Crêpes werden meist etwas weniger vollmundig; ein neutraler Hafer- oder Sojadrink verändert die Farbe nur geringfügig.
Die Vollmilch im gleichen Volumen durch ungesüßten Pflanzendrink ersetzen. Gesüßte oder aromatisierte Produkte vermeiden, damit die Süße kontrollierbar bleibt.
Das Butteraroma fällt weg; die Crêpes bleiben bei Verwendung eines geeigneten Pflanzenfetts dennoch zart.
Butter in beiden Anwendungen durch dieselbe Gesamtmenge Backmargarine oder neutrales Pflanzenfett ersetzen. Für die Pfanne nur ein Fett verwenden, das zum Erhitzen geeignet ist.
Zuerst nur etwa 100 ml Milch einarbeiten und erst danach die restliche Milch nach und nach unterrühren.
Den Teig durch ein feines Sieb gießen und anschließend ruhen lassen.
Eine kleine Kelle verwenden und die Pfanne unmittelbar nach dem Eingießen kreisförmig schwenken.
Den restlichen Teig mit einem kleinen Schluck Milch verdünnen und gründlich verrühren.
Warten, bis die Oberfläche fest und der Rand trocken ist, bevor die Crêpe gewendet wird.
Die gerissene Crêpe fertig backen und zum Stapeln oder für eine gefaltete Portion verwenden.
Fertige Crêpes stapeln und die Hitze so regulieren, dass die Ränder nur leicht bräunen.
Die gestapelten Crêpes kurz abdecken, damit die Restwärme die Ränder wieder etwas geschmeidiger macht.
Eine aromatischere süße Variante mit feiner Vanillenote.
Frische Variante mit Zitronenschale im Teig und Zucker zum Bestreuen.
Eine weniger süße Abwandlung als Grundlage für herzhafte Füllungen.
Den Teig bis zu 24 Stunden vorher anrühren, abgedeckt im Kühlschrank lagern und vor dem Ausbacken gründlich durchrühren. Alternativ die fertigen Crêpes vollständig auskühlen lassen und luftdicht verpacken.
Fertige Crêpes vollständig auskühlen lassen, stapeln und luftdicht verpacken. Im Kühlschrank lagern und vor dem Servieren erwärmen.
Eierhaltige Crêpes nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die vollständig ausgekühlten Crêpes mit Backpapier getrennt stapeln und in einem gefriergeeigneten Beutel oder Behälter einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen oder einzelne Crêpes direkt bei niedriger bis mittlerer Hitze in der Pfanne erwärmen.
Nach dem Einfrieren können die Ränder etwas weniger zart sein; Zucker erst nach dem Erwärmen aufstreuen.
Häufig gefragt
Ja. Der abgedeckte Teig kann bis zum nächsten Tag im Kühlschrank ruhen. Vor dem Ausbacken gründlich durchrühren und bei Bedarf mit einem kleinen Schluck Milch wieder auf die gewünschte fließfähige Konsistenz bringen.
Die erste Crêpe dient häufig dazu, die Hitze und die Teigmenge der Pfanne anzupassen. Danach lässt sich die Backzeit meist besser einschätzen.
Bei 60 g Zucker für 10 Crêpes sind es etwa 6 g pro Stück. Die Menge kann beim Servieren nach persönlichem Geschmack angepasst werden.
Eine beschichtete Crêpepfanne mit 24 bis 26 cm Durchmesser ist besonders einfach zu handhaben. Alternativ funktioniert eine schwere, flache Pfanne mit gut regulierbarer Hitze.
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