Weitere Merkmale

Erdbeerkonfitüre aus Plougastel

Konfitüre aus der Bretagne

Streichfähige französische Erdbeerkonfitüre mit sichtbaren Fruchtstücken, frischer Zitronensäure und einem klaren Bezug zu Plougastel in der Bretagne.

Zum Rezept
Sommerfrucht aus der Bretagne
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 12 Stunden
Gesamtzeit ca. 12 Std. 45 Min.
Menge ca. 4 Gläser à 300 g
Gerichtsform und Gerichtsart Dips und Aufstriche
Prägende Zutatenfamilie Obst
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das lange Ziehen mit Zucker entzieht den Erdbeeren Saft und verteilt die Süße gleichmäßig.
  • Zitronensaft bringt frische Säure in die süße Fruchtmischung.
  • Das breite Kochgefäß unterstützt eine schnelle Verdampfung und eine streichfähige, weich gelierende Konsistenz.
  • Die kalte-Teller-Probe hilft, den richtigen Einkochpunkt ohne minutengenaue Festlegung zu erkennen.

Für diese Confiture de fraises de Plougastel ziehen Erdbeeren über Nacht mit weißem Zucker und Zitronensaft durch. Anschließend wird die Fruchtmischung sprudelnd eingekocht, bis sie weich geliert und sich gut verstreichen lässt.

Leuchtend rote Konfitüre mit weicher Gelierung, sichtbaren Erdbeerstücken, süßem Fruchtaroma und angenehm frischer Säure.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Teller kühlen und Erdbeeren vorbereiten

    Einen kleinen Teller für die spätere Konsistenzprobe kalt stellen. Die Erdbeeren kurz abspülen, gut abtropfen lassen, entkelchen und je nach Größe halbieren oder vierteln.

    10 Minuten
    • Die Früchte nur kurz abspülen, damit sie möglichst wenig Wasser aufnehmen.
    • Gleichmäßig große Stücke sorgen für ein ruhigeres Garverhalten.
  2. Erdbeeren mit Zucker und Zitrone ziehen lassen

    Erdbeeren, Zucker und Zitronensaft in den großen, breiten Topf geben. Alles vorsichtig mischen, den Topf abdecken und die Früchte 12 Stunden bei Raumtemperatur ziehen lassen. Diese Ruhezeit kann über Nacht erfolgen.

    12 Stunden

    Daran erkennst du es: Die Früchte haben Saft abgegeben und der Zucker ist weitgehend angefeuchtet.

    • Den Topf während der Ziehzeit abdecken.
    • Die Fruchtmischung nicht kräftig zerdrücken, damit später sichtbare Stücke erhalten bleiben.
  3. Konfitüre sprudelnd einkochen

    Die Mischung auf dem Herd bei hoher Hitze unter Rühren zum kräftigen Sprudeln bringen. Die Konfitüre etwa 15 Minuten kochen lassen und regelmäßig umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Mischung kocht kräftig, die Früchte werden weicher und die Flüssigkeit beginnt sichtbar einzudicken.

    • Ein breiter Topf erleichtert das Verdampfen.
    • Nicht dauerhaft stark rühren, damit die Erdbeerstücke möglichst erhalten bleiben.

    Wichtig: Vorsicht vor heißem Spritzen beim Umrühren.

  4. Konsistenz prüfen und bei Bedarf weiterkochen

    Nach etwa 10 Minuten einen Tropfen Konfitüre auf den kalten Teller geben. Er soll langsam verlaufen und nicht wässrig auseinanderlaufen. Ist die Konfitüre noch zu flüssig, weitere 5 Minuten sprudelnd kochen lassen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Tropfen verläuft langsam und bleibt sichtbar zusammen, ohne wässrig auseinanderzulaufen.

    • Den Tropfen kurz abkühlen lassen, bevor die Konsistenz beurteilt wird.
    • Die Konfitüre darf heiß etwas flüssiger wirken als nach dem Abkühlen.

    Wichtig: Den Testtropfen nicht direkt aus dem Topf probieren; die Konfitüre ist sehr heiß.

  5. Schaum abnehmen und vom Herd nehmen

    Den an der Oberfläche entstehenden Schaum mit einem Löffel abnehmen. Die Konfitüre vom Herd nehmen, sobald sie weich geliert und noch gut streichfähig ist.

    Daran erkennst du es: Die Konfitüre ist weich geliert und bleibt gut streichfähig.

    • Nur den Schaum von der Oberfläche abnehmen, nicht die Fruchtstücke herausrühren.

    Wichtig: Topf und Konfitüre bleiben sehr heiß.

  6. Heiß abfüllen und verschließen

    Die heiße Konfitüre in saubere, mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser füllen. Die Gläser sofort verschließen und bis zum Abkühlen auf den Deckel stellen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Gläser sind gefüllt, sofort verschlossen und stehen zum Abkühlen auf dem Deckel.

    • Beim Abfüllen möglichst sauber arbeiten.
    • Die Gläser vorsichtig wenden, damit die heiße Konfitüre nicht über den Rand läuft.

    Wichtig: Gläser, Deckel und Konfitüre sind sehr heiß; zum Wenden ein Tuch oder geeignete Ofenhandschuhe verwenden.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kalte-Teller-Probe: Die Probe dient der Orientierung für die weiche Gelierung. Der Tropfen soll langsam verlaufen und nicht wässrig auseinanderlaufen.
  • Fruchtstücke erhalten: Die Erdbeeren nur vorsichtig mischen und während des Einkochens regelmäßig, aber nicht unnötig kräftig rühren.
  • Heiß abfüllen: Die Konfitüre wird heiß in saubere, mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser gefüllt und sofort verschlossen.

Zutatenwissen

Erdbeeren aus Plougastel

Die Verwendung von Erdbeeren aus Plougastel gibt der Konfitüre ihren spezifischen bretonischen Bezug. Als klar gekennzeichnete Alternative eignen sich aromatische regionale Erdbeeren; der besondere Plougastel-Bezug geht dann verloren.

Frische Säure

Der Zitronensaft ergänzt die Süße des Zuckers und gibt der Konfitüre eine angenehm frische Säure.

Sinnvolle Alternativen

aromatische regionale Erdbeeren

Die Konfitüre bleibt fruchtig und stimmig, verliert aber den spezifischen Plougastel-Bezug.

Die regionalen Erdbeeren wie beschrieben vorbereiten und mit derselben Menge Zucker und Zitronensaft verarbeiten.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Konfitüre bleibt nach dem Kochen zu flüssig.

Die kalte-Teller-Probe durchführen und die Konfitüre bei Bedarf weitere 5 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Die Konfitüre erneut erhitzen und unter Beobachtung weiter einkochen, bis der Tropfen auf dem kalten Teller langsam verläuft.

Die Mischung setzt am Topfboden an.

Einen großen, breiten Topf verwenden und während des Kochens regelmäßig umrühren.

Nicht am Topfboden kratzen. Die unangebrannte Konfitüre vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und dort weiterarbeiten.

Die abgekühlte Konfitüre ist fester als gewünscht.

Die kalte-Teller-Probe rechtzeitig durchführen und den Topf nehmen, sobald die Konfitüre weich geliert und streichfähig ist.

Beim späteren Verwenden portionsweise mit wenig Flüssigkeit verrühren, falls eine weichere Konsistenz benötigt wird.

Die Erdbeeren zerfallen weitgehend.

Die Mischung vorsichtig rühren und die Fruchtstücke möglichst wenig bewegen.

Servieren und kombinieren

  • Als Brotaufstrich: Die weich gelierende Konfitüre auf Brot oder einem anderen neutralen Gebäck verstreichen, damit die sichtbaren Erdbeerstücke und die frische Säure zur Geltung kommen.

Lebensmittelsicherheit

  • Heißes Abfüllen: Saubere, mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser vorsichtig handhaben. Gläser und Konfitüre sind beim Abfüllen sehr heiß; zum Verschließen und Wenden geeigneten Hitzeschutz verwenden.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie lange ziehen die Erdbeeren mit Zucker und Zitronensaft?

Die Mischung zieht abgedeckt 12 Stunden bei Raumtemperatur, idealerweise über Nacht.

Woran erkenne ich, dass die Konfitüre fertig ist?

Ein Tropfen auf einem kalten Teller soll langsam verlaufen und nicht wässrig auseinanderlaufen. Die fertige Konfitüre ist weich geliert und noch gut streichfähig.

Wie bleiben sichtbare Erdbeerstücke erhalten?

Die Früchte vorsichtig mischen und während des Einkochens regelmäßig, aber nicht kräftig oder unnötig häufig umrühren.

Aus unserer Küche

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