Maniok einkaufen
Frischer Maniok ist häufig in asiatischen oder afrikanischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Tiefgekühlter, bereits geriebener Maniok ist eine praktische Alternative.
La Réunion · Maniok-Kuchen
Kompakter, saftiger Maniok-Kuchen aus La Réunion mit Butter, Vanille, braunem Rum und einer feinen Muskatnote. Der Kuchen wird ohne Mehl gebacken und in acht Stücke geteilt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gâteau manioc ist ein dichter Kuchen aus fein geriebenem Maniok. Nach dem Wässern und gründlichen Ausdrücken wird der Maniok mit Butter, Zucker, Eiern, Milch, Vanille, Rum und Gewürzen vermengt und in einer runden Form goldbraun gebacken. Er schmeckt lauwarm ebenso angenehm wie vollständig ausgekühlt.
Die Krume ist dicht, weich und saftig mit leicht körniger Maniokstruktur. Außen bildet sich eine goldbraune Oberfläche; Vanille, Butter und brauner Rum prägen das Aroma, während Muskatnuss und Salz die Süße abrunden.
Schritt für Schritt
Den Maniok schälen und dabei auch die dünne rosafarbene Haut vollständig entfernen. Die Wurzel fein reiben und in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben. 20 Minuten stehen lassen, abgießen und den Vorgang mit frischem Wasser wiederholen.
Den Maniok in einem sauberen Küchentuch sehr gründlich ausdrücken, bis möglichst wenig Flüssigkeit austritt. Das ist wichtig, damit der Kuchen später fest und saftig statt wässrig wird.
Daran erkennst du es: Der geriebene Maniok soll deutlich trockener wirken und kaum noch Flüssigkeit abgeben.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine runde Form mit 22 cm Durchmesser mit der Butter ausstreichen und den Boden mit Backpapier auslegen.
Wichtig: Beim Vorheizen und späteren Öffnen des Backofens vor der heißen Luft und der heißen Form schützen.
Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Butter, Zucker und Vanillemark verrühren. Die Eier nacheinander einarbeiten.
Milch, Rum, Muskatnuss und Salz unterrühren. Den ausgedrückten Maniok hinzufügen und alles zu einer gleichmäßigen, feuchten Masse vermengen.
Daran erkennst du es: Die Masse soll gleichmäßig feucht sein, ohne sichtbare trockene Maniokklumpen oder getrennte Flüssigkeitsschichten.
Die Masse in die vorbereitete Form geben und glatt streichen. Die Oberfläche mit einer Gabel leicht einritzen.
Den Kuchen 50–60 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Mitte gerade fest wird. Nach 50 Minuten mit einem Holzstäbchen prüfen; es darf noch feuchte Krümel, aber keinen flüssigen Teig zeigen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun, die Mitte gerade fest und am Holzstäbchen haften feuchte Krümel, aber kein flüssiger Teig.
Wichtig: Die Form ist sehr heiß; zum Prüfen und Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Den Kuchen in der Form mindestens 45 Minuten abkühlen lassen. Erst dann vorsichtig lösen und in Stücke schneiden.
Daran erkennst du es: Der Kuchen ist ausreichend stabil, lässt sich vorsichtig aus der Form lösen und sauber schneiden.
Gut zu wissen
Frischer Maniok ist häufig in asiatischen oder afrikanischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Tiefgekühlter, bereits geriebener Maniok ist eine praktische Alternative.
Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Für die Kuchenmasse wird das Mark verwendet; die Schote selbst bleibt nicht in der Masse.
Das Ergebnis kann geringfügig in der Feuchtigkeit variieren; die Krume bleibt bei gründlichem Ausdrücken kompakt und saftig.
Den tiefgekühlten geriebenen Maniok vollständig auftauen lassen und anschließend ebenso gründlich ausdrücken wie frischen Maniok.
Den Maniok in einem sauberen Küchentuch kräftig ausdrücken, bis möglichst wenig Flüssigkeit austritt.
Den Kuchen länger backen, sofern die Oberfläche nicht bereits zu dunkel ist, und anschließend vollständig abkühlen lassen.
Mindestens 45 Minuten in der Form abkühlen lassen.
Die Stücke vorsichtig wieder zusammensetzen und den Kuchen vollständig auskühlen lassen.
Nach 50 Minuten erstmals prüfen und die Backzeit am Garzustand der Mitte ausrichten.
Die Oberfläche locker abdecken und den Kuchen weiterbacken, bis kein flüssiger Teig mehr am Holzstäbchen haftet.
Häufig gefragt
Frischer Maniok ist häufig in asiatischen oder afrikanischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Tiefgekühlter, bereits geriebener Maniok ist eine praktische Alternative.
Ja. Er sollte vollständig aufgetaut und anschließend ebenso gründlich ausgedrückt werden wie frischer Maniok.
Er kann lauwarm oder vollständig ausgekühlt serviert werden. Lauwarm wirkt die Krume besonders weich; ausgekühlt lässt er sich stabiler schneiden.
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