Roquefort gezielt auswählen
Roquefort liefert die kräftige, salzig-würzige Käsenote. Er ist meist an gut sortierten Käsetheken, in französischen Feinkostläden und in größeren Supermärkten erhältlich.
Herzhafte Brandteig-Gougères
Kleine herzhafte Brandteiggebäcke mit kräftigem Roquefort, fein gehackten Walnüssen und schwarzem Pfeffer. Außen werden sie goldbraun, innen bleiben sie luftig und zart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Gougères verbinden luftigen französischen Brandteig mit dem würzigen Charakter von Roquefort und dem nussigen Biss gehackter Walnüsse. Der Käse verweist geschmacklich auf den Aveyron in der Region Occitanie. Warm oder lauwarm serviert sind sie besonders aromatisch.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen locker und zart; dazu kommen die salzig-würzige Roquefortnote, schwarzer Pfeffer und der nussige Biss der Walnüsse.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Roquefort grob zerbröseln und die Walnüsse fein hacken.
Wasser, Butter und Salz in einem Topf erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist und die Flüssigkeit sprudelnd kocht. Den Topf vom Herd ziehen, das Mehl auf einmal hineingeben und kräftig verrühren.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit kocht deutlich, bevor das Mehl eingerührt wird.
Wichtig: Beim Arbeiten mit der heißen Flüssigkeit vorsichtig vorgehen.
Den Topf wieder auf mittlere Hitze stellen. Die Masse 1–2 Minuten rühren, bis sie sich als glatte Kugel vom Topfboden löst und ein dünner Film am Boden zurückbleibt.
Daran erkennst du es: Der Teig löst sich als glatte Kugel vom Topfboden; ein dünner Film bleibt zurück.
Den Teig in eine Rührschüssel geben und 3–4 Minuten abkühlen lassen. Die Eier nacheinander einarbeiten. Das nächste Ei erst zugeben, wenn das vorige vollständig aufgenommen ist.
Daran erkennst du es: Nach jedem Ei ist der Teig wieder glatt und vollständig verbunden.
Roquefort, Walnüsse und Pfeffer unterheben. Mit zwei Teelöffeln oder einem Spritzbeutel 24 walnussgroße Häufchen mit Abstand auf das Blech setzen.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig im Teig verteilt und die Häufchen behalten ihre Form.
Das Blech auf die mittlere Schiene geben und die Gougères 25–30 Minuten backen. Die Ofentür während der ersten 20 Minuten nicht öffnen. Während der Backzeit kann die Arbeitsfläche bereits aufgeräumt werden.
Daran erkennst du es: Die Gougères sind deutlich aufgegangen und goldbraun.
Wichtig: Das Backblech und die Gougères sind sehr heiß; beim Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Den Ofen ausschalten, die Tür einen Spalt öffnen und die Gougères 10 Minuten trocknen lassen. Anschließend warm oder lauwarm servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche wirkt trocken und die Gougères behalten ihre aufgegangene Form.
Wichtig: Auch im ausgeschalteten Zustand können Ofen und Blech noch heiß sein.
Gut zu wissen
Roquefort liefert die kräftige, salzig-würzige Käsenote. Er ist meist an gut sortierten Käsetheken, in französischen Feinkostläden und in größeren Supermärkten erhältlich.
Fein gehackte Walnüsse verteilen sich gleichmäßig im Brandteig und geben den Gougères trotzdem einen leichten nussigen Biss.
Ein anderer kräftiger Blauschimmelkäse kann Roquefort ersetzen. Je nach Sorte wird das Ergebnis milder oder würziger; die typische Roquefort-Note fehlt dann.
Der Geschmack kann milder oder würziger ausfallen; die typische Roquefort-Note fehlt.
Den Blauschimmelkäse in derselben Menge verwenden und grob zerbröseln, bevor er unter den Teig gehoben wird.
Die Gougères werden etwas milder und buttriger im Nussaroma.
Pekannüsse fein hacken und wie die Walnüsse unter den fertigen Brandteig heben.
Den Teig 1–2 Minuten weiter rühren, bis er sich vom Topfboden löst. Die Eier einzeln und schrittweise einarbeiten.
Falls noch nicht portioniert, den Teig kurz weiter abkühlen lassen und nur so viel Ei einarbeiten, bis eine formbare Konsistenz erreicht ist.
Die Ofentür während der ersten 20 Minuten geschlossen halten und die Gougères anschließend zehn Minuten im ausgeschalteten Ofen trocknen lassen.
Die zusammengefallenen Gougères können noch warm serviert werden; ihre Struktur lässt sich nachträglich jedoch nicht vollständig wiederherstellen.
Die Walnusskerne vor dem Unterheben fein hacken.
Bei bereits angerührtem Teig die größeren Stücke vorsichtig zerkleinern, ohne den Teig unnötig lange zu bearbeiten.
Eine mildere Blauschimmelkäsesorte sorgt für ein zurückhaltenderes Aroma als Roquefort.
Die Gougères können ohne Nüsse zubereitet werden; dadurch wird die Textur gleichmäßiger und der Käsegeschmack tritt stärker hervor.
Häufig gefragt
Ja. Ein anderer kräftiger Blauschimmelkäse eignet sich als Ersatz. Das Ergebnis kann je nach Sorte milder oder würziger schmecken; die typische Roquefort-Note fehlt dann.
Ja. Die Gougères gelingen auch ohne Walnüsse. Der nussige Biss entfällt und der Käsegeschmack tritt stärker hervor.
Die Gougères brauchen in der ersten Backphase eine stabile Ofenhitze, damit sie aufgehen und ihre Form entwickeln. Öffne die Tür deshalb während der ersten 20 Minuten nicht.
Warm oder lauwarm servieren. Dann kommen die würzige Roquefortnote und das nussige Aroma besonders gut zur Geltung.
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