Mogettes de Vendée
Die kleinen weißen Bohnen sind die prägende Zutat der Gralaïe. Gut sortierte Supermärkte, französische Feinkostläden oder Händler für Hülsenfrüchte führen sie häufig.
Herzhafter Bohnenaufstrich
Rustikaler Bohnenaufstrich aus weich gekochten Mogettes auf geröstetem, mit Knoblauch geriebenem und gesalzen gebuttertem Landbrot.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gralaïe ist eine vendéeische Brotspezialität aus Mogettes, gesalzener Butter, Knoblauch und kräftigem Landbrot. Die eingeweichten Bohnen werden weich gekocht, grob zerdrückt und warm auf das geröstete Knoblauchbrot gestrichen. So entsteht eine einfache, herzhafte Tartine mit rustikal-stückiger Konsistenz.
Warm serviert ist die Gralaïe außen knusprig und innen weich, cremig-stückig und streichfähig. Die Bohnen schmecken mild und erdig, die gesalzene Butter rundet sie ab, während Knoblauch und Röstnoten für Würze sorgen.
Schritt für Schritt
Die getrockneten Mogettes in die Schüssel geben, mit reichlich kaltem Wasser bedecken und 8–12 Stunden einweichen lassen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind vollständig mit Wasser bedeckt und deutlich gequollen.
Die Bohnen abgießen, abspülen und in den Topf geben. Mit frischem Wasser bedecken, langsam aufkochen und anschließend bei kleiner Hitze 2–2½ Stunden sanft garen. Bei Bedarf etwas heißes Wasser nachgießen.
Daran erkennst du es: Die Mogettes sind sehr weich und lassen sich leicht zerdrücken.
Wichtig: Die Bohnen vollständig weich garen, bevor sie weiterverarbeitet werden.
Die Bohnen abgießen und dabei etwa 100 ml Kochwasser auffangen. Die Mogettes mit 20 g Butter, Salz und Pfeffer grob zerdrücken. Nach und nach etwas Kochwasser einarbeiten, bis eine streichfähige, noch leicht stückige Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse ist streichfähig, aber noch leicht stückig.
Das Landbrot rösten. Die warme Knoblauchzehe halbieren und die Schnittflächen über das geröstete Brot reiben.
Daran erkennst du es: Das Brot ist geröstet und an den Rändern knusprig.
Wichtig: Geröstetes Brot vorsichtig handhaben, da Toaster oder Grillpfanne heiß sein können.
Die Brotscheiben mit der restlichen gesalzenen Butter bestreichen und die warme Mogettenmasse darauf verteilen.
Daran erkennst du es: Jede Brotscheibe ist gleichmäßig mit warmer Bohnenmasse bestrichen.
Die Gralaïe sofort warm servieren. Übrig gebliebener Bohnenaufstrich abgedeckt in den Kühlschrank geben und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Daran erkennst du es: Die Tartines werden warm und unmittelbar nach dem Belegen serviert.
Wichtig: Übrig gebliebenen Bohnenaufstrich abgedeckt kühlen und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Gut zu wissen
Die kleinen weißen Bohnen sind die prägende Zutat der Gralaïe. Gut sortierte Supermärkte, französische Feinkostläden oder Händler für Hülsenfrüchte führen sie häufig.
Die gesalzene Butter bleibt als eigene Zutat erhalten. Die zusätzlich angegebene feste Salzmenge wird separat in die Bohnenmasse gegeben und nicht mit der Butter zusammengefasst.
Der Geschmack wird etwas milder; je nach Sorte können die Bohnen schneller weich werden.
Die Mogettes durch weiße Cannellini-Bohnen ersetzen und die Kochzeit an die tatsächliche Weichheit der verwendeten Bohnen anpassen.
Die Bohnen 8–12 Stunden einweichen und anschließend so lange garen, bis sie sehr weich sind.
Mit etwas heißem Wasser weitergaren, bis die Bohnen leicht zerfallen.
Das Kochwasser nach und nach zugeben und die Konsistenz zwischendurch prüfen.
Weitere zerdrückte Bohnen einarbeiten oder die Masse kurz ruhen lassen, damit sie bindet.
Das Brot nur bis zu einer kräftigen Röstung rösten und währenddessen beobachten.
Zu stark verbrannte Scheiben ersetzen.
Die Bohnenmasse feiner zerdrücken und etwas mehr Kochwasser einarbeiten, bis sie nahezu glatt und besonders streichfähig ist.
Eine mildere Variante mit weißen Cannellini-Bohnen anstelle der Mogettes de Vendée.
Die Mogettes können im Rahmen der angegebenen 8–12 Stunden vorab eingeweicht werden. Danach abgießen und wie beschrieben weiterverarbeiten.
Übrig gebliebener Bohnenaufstrich abgedeckt in den Kühlschrank stellen und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Nicht benötigten Bohnenaufstrich nach dem Servieren zeitnah abdecken und kühlen.
Häufig gefragt
Gralaïe ist eine vendéeische Zubereitung aus weich gekochten Mogettes, die grob zerdrückt und warm auf geröstetes, mit Knoblauch aromatisiertes Brot gestrichen werden.
Ja. Weiße Cannellini-Bohnen sind eine sinnvolle Alternative. Sie schmecken etwas milder und können je nach Sorte schneller weich werden.
Die Bohnen länger zerdrücken und das aufgefangene Kochwasser nach und nach einarbeiten, bis die gewünschte streichfähige Konsistenz erreicht ist.
Übrig gebliebener Bohnenaufstrich wird abgedeckt im Kühlschrank gelagert und innerhalb von 2 Tagen verbraucht.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …