Schalotten langsam garen
Fein geschnittene Schalotten entwickeln beim langsamen Dünsten eine milde natürliche Süße. Sie sollen weich werden und höchstens leicht goldgelb, aber nicht dunkel braun werden.
Bretonische Buttersauce
Eine bretonische Buttersauce aus langsam weich gedünsteten Schalotten, gesalzener Butter, milder Gemüsebrühe und schwarzem Pfeffer. Die Sauce wird warm serviert und passt traditionell zu Kig ha farz.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Lipig aux échalotes verbindet süßlich weich geschmorte Schalotten mit der vollmundigen Cremigkeit gesalzener Butter. Ein kleiner Schuss Gemüsebrühe macht die Sauce sämig und glänzend, ohne den klaren Schalotten- und Buttercharakter zu überdecken.
Warm, glänzend und cremig mit sehr weichen Schalottenstreifen. Die Sauce schmeckt buttrig und mild würzig, mit einer natürlichen Süße der Schalotten, dezenter Brühe und einem frischen Pfefferakzent.
Schritt für Schritt
Die Schalotten längs halbieren und in sehr feine Streifen schneiden.
Daran erkennst du es: Die Streifen sollen möglichst gleichmäßig fein geschnitten sein.
Wichtig: Beim Schneiden die Finger der freien Hand gekrümmt halten.
50 g der gesalzenen Butter in einem kleinen Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze schmelzen. Die Schalotten hineingeben und etwa 5 Minuten weich dünsten. Gelegentlich rühren; sie dürfen leicht goldgelb werden, aber nicht dunkel bräunen.
Daran erkennst du es: Die Schalotten sind weich und höchstens leicht goldgelb, nicht dunkel gebräunt.
Die übrige Butter portionsweise einarbeiten. Sobald sie geschmolzen ist, die Gemüsebrühe angießen und alles bei niedriger Hitze 12 bis 15 Minuten sanft köcheln lassen. Gelegentlich umrühren, bis die Schalotten sehr weich sind und die Sauce leicht eingekocht und glänzend wirkt.
Daran erkennst du es: Die Schalotten sind sehr weich, die Sauce wirkt leicht eingekocht und glänzend.
Den schwarzen Pfeffer unterrühren. Wegen der gesalzenen Butter zunächst kein zusätzliches Salz verwenden. Den Lipig sofort warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist warm, glänzend und die Schalotten sind sehr weich.
Gut zu wissen
Fein geschnittene Schalotten entwickeln beim langsamen Dünsten eine milde natürliche Süße. Sie sollen weich werden und höchstens leicht goldgelb, aber nicht dunkel braun werden.
Die gesalzene Butter ist zugleich Fettquelle und Würzung. Ihr Salzgehalt kann je nach Produkt variieren, daher erst am Ende abschmecken.
Eine milde Gemüsebrühe unterstützt die Schalotten und Butter, ohne den feinen Charakter der Sauce zu überdecken.
Die Sauce schmeckt weniger gewürzt und benötigt möglicherweise eine vorsichtige zusätzliche Salzzugabe.
Die ungesalzene Butter in gleicher Menge verwenden und erst nach dem Einkochen abschmecken. Salz nur bei Bedarf ergänzen.
Die Sauce wird weniger herzhaft und aromatisch.
Das Wasser in gleicher Menge verwenden. Die gesalzene Butter und der Pfeffer bleiben unverändert; am Ende abschmecken.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze arbeiten, regelmäßig rühren und die Schalotten nur leicht goldgelb werden lassen.
Falls nur einzelne Stellen zu dunkel sind, die nicht angebrannten Schalotten vorsichtig in einen sauberen Topf geben und mit der restlichen Zubereitung fortfahren.
Die übrige Butter portionsweise bei niedriger Hitze einarbeiten und erst nach dem Schmelzen die Brühe zugeben.
Den Topf kurz von der Hitze nehmen und die Sauce langsam glatt rühren.
Bis zum letzten Schritt kein weiteres Salz verwenden und erst am Ende abschmecken.
Mit einer kleinen Menge ungesalzener Butter oder etwas ungesalzener Flüssigkeit vorsichtig ausgleichen; die Sauce anschließend erneut sanft einkochen.
Eine kräftigere Pfeffernote ergänzt die süßliche Schalotten-Butter-Basis.
Die Textgrundlage enthält keine geprüfte Gefrierempfehlung; Butteremulsionen können nach dem Einfrieren ihre glänzende Konsistenz verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Die Sauce wird dann weniger gewürzt; zusätzliches Salz sollte erst ganz am Ende und nur vorsichtig ergänzt werden.
Traditionell wird die Sauce zu Kig ha farz gereicht. Sie passt außerdem zu gekochten Kartoffeln und herzhaften Buchweizengerichten.
Die Sauce soll mild und buttrig bleiben. Dunkel gebräunte Schalotten können bitter werden und den feinen Geschmack der Butter-Brühe-Basis überdecken.
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